Schweizer Frauen-Nati gewinnt gegen Malta und holt Gruppensieg
Es war ein traumhaftes erstes Tor, das in der AIL Arena fiel. Nicht einmal acht Minuten waren gespielt, als die 19-jährige Sydney Schertenleib den Ball von der Strafraumgrenze aus per Schlenzer an Goalie Maya Cachia vorbeibrachte, zum 1:0 traf und die rund 7500 Zuschauerinnen und Zuschauer in Lugano ein erstes Mal zum Jubeln brachte.
Auch in der Folge waren die Schweizerinnen das dominantere Team. Dass Maltas Ausgleich in der 21. Minute per Weitschuss beim 6:1-Sieg der Schweiz letztlich nur eine Randbemerkung blieb, dafür sorgten in den ersten 45. Minuten Seraina Piubel, Riola Xhemaili und Aurélie Csillag.
Piubel, die seit über einem Jahr nicht mehr in der Startelf des Nationalteams gestanden hatte, traf postwendend nach dem Ausgleich zur erneuten Führung, Xhemaili und Csillag erhöhten diese kurz vor der Pause zum 4:1.
Ziel: Weltmeisterschaft 2027
Weiter ging das Torspektakel auch in der zweiten Halbzeit. Unter anderem traf Xhemaili erneut und damit auch zur Wiedergutmachung für den in der 54. Minute verschossenen Penalty. Die erste Partie in Luganos neuem Stadion - das offizielle Eröffnungsspiel folgt erst mit dem ersten Heimspiel des FC Lugano – ist der Schweiz damit geglückt.
Dank des Sieges steigt Navarros Team als Gruppensiegerin erneut in die höchste Liga der Nations League auf und geht einem Liga-A-Gegner in der 1. Playoff-Runde auf dem Weg an die Weltmeisterschaft 2027 aus dem Weg.
Zum Abschluss des Zusammenzugs trifft die Nati am Dienstagabend auswärts auf Nordirland.
(abu/sda)
