7 Gründe, warum es sich auch bei den kleinen Teams lohnt, den TV einzuschalten
Am Donnerstag beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Erstmals nehmen 48 Mannschaften an der WM teil und somit auch einige kleine Fussball-Länder wie Curaçao, Haiti, Neuseeland oder Kap Verde. Lohnt es sich überhaupt, dann einzuschalten, wenn etwa die DR Kongo auf Usbekistan trifft? Es gibt durchaus mehr als nur wenige Gründe, warum es sich lohnt, bei diesen Teams zuzuschauen
Die «Schweizer»-Spieler
Insgesamt sind zehn Spieler dabei, welche bei einem Super-League-Verein unter Vertrag stehen und nicht für die Schweiz auflaufen. Mit Hannes Delcroix von Lugano und YB-U21-Spieler Keeto Thermoncy sind auch zwei Spieler von Haiti dabei. YB-Fans werden an der WM voll auf ihre Kosten kommen. Mit Jaouen Hadjam (Algerien), Armin Gigovic (Bosnien-Herzegowina) und Yan Valéry (Tunesien) vertreten noch drei weitere Spieler ein ausländisches Land.
Sensationell schaffte es auch die Nationalmannschaft von Curaçao an die WM und somit ist mit Livano Comenencia auch ein Spieler vom FC Zürich dabei.
Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern
Den langjährigen Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic wird man an dieser WM definitiv auch sehen. Der 62-Jährige schaffte es, sich mit Algerien für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren und wird gleich zum Auftakt auf Titelverteidiger Argentinien treffen, bei dem der ehemalige Basler Walter Samuel als Co-Trainer arbeitet. Die weiteren Gruppengegner sind Jordanien und Österreich.
Als Super-League-Nostalgiker kommt man ebenfalls auf seine Kosten. Der ehemalige FCB-Star Mohamed Salah ist mit Ägypten dabei und der ehemalige U20-Nationalspieler Charles Pickel läuft für die DR Kongo auf.
Auch die Kleinen haben Stars
David Alaba bei Österreich, Edin Dzeko mit Bosnien, der Usbeke Abdukodir Khusanov und noch viele weitere Weltstars werden bei der kommenden Weltmeisterschaft für Teams auflaufen, welche überhaupt nicht zu den Topfavoriten gehören.
Besonders verwöhnt wird man bei Ecuador. Mit Moises Caicedo, Willian Pacho und Piero Hincapié sind gleich drei Spieler dabei, welche einen Marktwert von 50 Millionen oder mehr haben. Erst einmal schaffte es Ecuador bisher in die WM-K.-o.-Phase.
Die Überraschungen
Es gibt sie bei jedem grossen Fussballturnier und in diesem Jahr mit so vielen Teams wahrscheinlich noch öfter. Klare Aussenseiter, welche plötzlich gegen einen Turnierfavoriten gewinnen und so für die grossen Überraschungen sorgen. So zum Beispiel vor vier Jahren, als Saudi-Arabien zum Turnierauftakt gegen den späteren Weltmeister Argentinien gewinnen konnte oder als im Jahr 2018 der damalige Weltmeister Deutschland in der Gruppenphase gegen Mexiko und Südkorea verlor.
Fast immer gibt es ein Team, welches bei einem Grossturnier aus dem Nichts weit kommt. Das beste Beispiel sind wohl Finalist Kroatien im Jahr 2018 oder Island, das sich bei der EM 2016 sensationell für den Viertelfinal qualifizieren konnte.
Die Fans und der Vibe
Die WM ist auch immer ein Aufeinandertreffen von verschiedenen Fankulturen. Die kleineren Nationen überraschen immer wieder mit einem grossen Fanaufgebot und sorgen für spektakuläre Bilder. Bereits als sich einzelne Nationen erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizieren konnten, herrschte auf den Strassen reger Betrieb und es wurde schon gefeiert, als wäre man Weltmeister.
Umso mehr werden sich die Anhänger der kleineren Nationen darüber freuen, falls ihnen eine Überraschung gelingt und man kann mit ihnen richtig mitfiebern. Auch die Teams selbst sorgen immer wieder für Unterhaltung. So auch bereits beispielsweise das Nationalteam von Curaçao, welches mit einem sehr speziellen Teambus unterwegs war.
😭 ILS SONT ARRIVÉS À LA COUPE DU MONDE EN BUS SCOLAIRE !!
— La Twitchance (@LaTwitchance) June 7, 2026
La sélection de Curaçao est arrivée pour la Coupe du monde 2026 à bord d’un vieux bus scolaire sans fenêtres 😭🚌🇨🇼
Une arrivée complètement improbable… mais des souvenirs qu’ils n’oublieront jamais. ❤️😂🏆 pic.twitter.com/SZpRtm653s
Sportlich haben es alle drauf
Es ist klar, dass Nationen wie Haiti, Neuseeland, Kap Verde oder Jordanien mit ziemlicher Sicherheit nichts mit dem WM-Titel zu tun haben werden. Aber trotzdem mussten sich auch diese Mannschaften für das Turnier qualifizieren und teils keine unbekannten Nationen hinter sich lassen.
So beispielsweise Haiti, welches sich in der Qualifikation in einer Gruppe mit unter anderem Honduras und Costa Rica durchsetzte. Letztgenannte erreichten vor zwölf Jahren in Brasilien noch sensationell den Viertelfinal. Diese Teams haben es sich auch verdient, unsere Aufmerksamkeit zu erhalten.
Das Tippspiel
Was wäre eine Weltmeisterschaft ohne ein Tippspiel? Ob im eigenen Fussballverein, mit Freunden oder auf der Arbeit. Überall werden aktuell wieder die Tippspiele lanciert. Damit du auch immer voll dabei bleibst, musst du natürlich auch (fast) jede der 104 Partien verfolgen, damit du auch immer auf dem aktuellsten Stand bist und weisst, auf welches Team du tippen sollst.
