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Schweizer Nati-Fussballer lassen Coiffeur zur WM in die USA einfliegen

Nati-Spieler lassen Celebrity Barber Florian Emini aus Biel nach San Diego an die WM einfliegen
«Celebrity Barber» Florian Emini schneidet Granit Xhaka die Haare.Bild: instagram

Schweizer Nati-Stars lassen Coiffeur in die USA einfliegen

Im Grossraum San Diego gibt es offenbar nicht einen fähigen Hairstylisten. Fussballer der Schweizer Nationalmannschaft haben einen Coiffeur ihr in WM-Camp eingeflogen.
15.06.2026, 17:1615.06.2026, 17:50

Die Fussball-Schweiz ist etwas sauer. Die Nationalmannschaft hat den Auftakt in die Weltmeisterschaft verpatzt und in der Nachspielzeit gegen den Aussenseiter Katar den Ausgleich zum 1:1-Endstand kassiert.

Während der Blick nach vorne zum zweiten Gruppenspiel, am Donnerstag (21 Uhr) gegen Bosnien-Herzegowina, gerichtet ist, taucht – wieder einmal bei der Nati – ein Nebenschauplatz auf. Das Portal «Schweiz Heute» (das den gleichen Besitzer wie watson hat) berichtet, dass mehrere Nationalspieler einen Coiffeur aus Biel einfliegen liessen.

Nati-Spieler lassen Celebrity Barber Florian Emini aus Biel nach San Diego an die WM einfliegen
Manuel Akanji war ebenso beim Barbier …Bild: instagram
Nati-Spieler lassen Celebrity Barber Florian Emini aus Biel nach San Diego an die WM einfliegen
… wie sein Teamkollege Breel Embolo.Bild: instagram

Florian Emini heisst er, nennt sich «Celebrity Barber» und er postete Bilder davon, wie er sich im Nati-Hotel in San Diego um die Frisuren von Breel Embolo, Granit Xhaka oder Manuel Akanji kümmert. Wann die Fotos entstanden sind, ist nicht bekannt.

Schon vor fünf Jahren, an der EM 2021, hatte eine «Figaro-Affäre» rund um die Nati viel Staub aufgewirbelt. Während der Corona-Pandemie liessen Nationalspieler einen Coiffeur nach Rom einfliegen. Granit Xhaka trat anschliessend mit blondierten Haaren gegen Italien an und kassierte mit seinen Kollegen eine 0:3-Niederlage. Der Tenor in weiten Teilen der Bevölkerung: Das Aussehen ist den Spielern wichtiger als die Leistung.

Switzerland's midfielder Granit Xhaka, left, gestures in front of Switzerland's defender Manuel Akanji, right, during the Euro 2020 soccer tournament group A match between Italy and Switzerl ...
Plötzlich blond: Xhaka (links) und Akanji im Sommer 2021.Bild: keystone

Sollte die Schweiz an der WM 2026 auch gegen Bosnien-Herzegowina nicht gewinnen, könnte das den Spielern erneut um die Ohren gehauen werden. Aber vielleicht ist der Coiffeur-Besuch auch ein gutes Omen: Damals an der EM zog die Schweiz dank eines spektakulären Siegs über Weltmeister Frankreich in die Viertelfinals ein. (ram)

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Die beliebtesten Kommentare
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Diego de la Vega
15.06.2026 17:41registriert Februar 2026
Dekadenz...
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simu1986
15.06.2026 17:59registriert April 2015
Die Fussballer scheinen zumindest in Sachen Pressearbeit auf dem Niveau der Hockeyaner rund um Fischi zu sein.

Kommt dort wirklich niemand auf die Idee, dass Doppeladler und Coiffeur-Geschichten auch beim zweiten Mal nicht positiver bewertet werden? Oder ist es ihnen einfach scheissegal?

Also entweder dumm oder arrogant. 😉
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Beni Müller
15.06.2026 17:34registriert Mai 2024
Man muss Prioritäten setzen...
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