GC nach Kantersieg an der Spitze – auch FCZ und Basel mit zweitem Dreier
Zürich – Luzern 3:2
Ein Spektakel bot sich den Fans im Letzigrund. Kim Dubs schoss das erste und das letzte Tor der Partie. Dazwischen konnte Luzern zwei Mal ausgleichen. Erst auf Dubs Treffer zum 3:2 in der 87. Minute fanden die Zentralschweizerinnen keine Antwort mehr.
Der FCZ teilte am Sonntag mit, dass die ehemalige Schweizer Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg neue Cheftrainerin wird. Die 58-jährige Deutsche übernimmt per 1. Oktober. Zürich hatte sich erst drei Tage vor dem Start in die Saison von Renato Gligoroski getrennt.
Voss-Tecklenburg war langjährige deutsche Nationalspielerin mit 125 Länderspielen. Danach betreute sie sechs Jahre lang das Schweizer Nationalteam und vier Jahre ihr Heimatland. 2015 führte sie die Schweizer Frauen erstmals an eine WM-Endrunde.
GC – Rapperswil-Jona 6:0
Fünf Spielerinnen trugen sich beim Kantersieg der Grasshoppers in die Torschützinnenliste ein. Als einzige traf Ilaria Maddaloni doppelt. In zwei Spielen hat GC elf Tore erzielt.
St.Gallen – Yverdon 1:0
Yael Aeberhard heisst die Matchwinnerin für den FCSG. Drei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte sie das goldene Tor, das schliesslich den Ausschlag gab.
Servette – Aarau 3:0
Nach der 1:5-Auftaktniederlage gegen die Grasshoppers wartete auf die Red Boots Aarau mit Servette-Chênois die nächste schwierige Aufgabe. Die Genferinnen als amtierende Schweizer Meisterinnen wurden ihrer Favoritenrolle letztlich gerecht.
Mit einem Tor und zwei Assists war Meriame Terchoun die grosse Figur bei den Genferinnen. Für die Führung sorgte die 30-jährige Nationalspielerin, indem sie Aaraus Torhüterin Sophie Janz so unter Druck setzte, dass diese sie kurz vor der Linie anschoss.
Basel – YB 2:0
Zwei wunderbare Tore bescherten den Frauen des FC Basel vor 2850 Zuschauenden im St. Jakob-Park einen 2:0-Sieg gegen Young Boys und damit einen perfekten Saisonstart.
Beim FCB war die 28-jährige Japanerin Mai Hirata der Dreh- und Angelpunkt im Zentrum. Sie leistete sich keine Fehler, eroberte Bälle, verteilte sie mit stupender Technik umsichtig – und bereitete so auch das 1:0 vor, das die Italienerin Alice Berti mit einem famosen Linksschuss von der Strafraumgrenze ins hohe Toreck erzielte.
Während bei YB die Einwechslung der lange verletzten Ramona Bachmann, hinter Ana-Maria Crnogorcevic zweitbeste Torschützin der Nationalmannschaft, ebenso verpuffte wie die von YB-Goalgetterin Stephanie Waeber, stach auf Basler Seite Julia Matuschewski als Joker. Eine prima Vorarbeit von Coumba Sow vollendete die 29-jährige Deutsche mit einem satten Schuss hoch in die kurze Ecke.
(ram/schweizheute.ch)
