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WM 2026: Saudi-Arabien-Goalie Mohammed Al-Owais hält stark – patzt aber

epa13040174 Saudi Arabia goalkeeper Mohammed Al Owais in action during the FIFA World Cup 2026 group stage match Saudi Arabia against Uruguay, in Miami, Florida, USA, 15 June 2026. EPA/CRISTOBAL HERRE ...
Mohammed Al-Owais liess Saudi-Arabien lange von einem Sieg träumen.Bild: keystone

Saudi-Arabien-Torhüter auf Vozinhas Spuren – doch ein Patzer kostet den Sensationssieg

Nachdem am Montag bereits Kap-Verde-Torhüter Vozinha eine herausragende Leistung gegen Spanien gezeigt hatte, war auch Mohammed Al-Owais im Tor von Saudi-Arabien bestechend. Doch kurz vor Schluss patzte der Schlussmann gegen Uruguay.
16.06.2026, 09:1616.06.2026, 09:16

Am fünften WM-Tag gab es bereits im ersten Spiel eine grosse Überraschung, als Spanien gegen Kap Verde nicht über ein 0:0-Unentschieden hinauskam. Kap-Verde-Torhüter Vozinha liess den amtierenden Europameister verzweifeln und wenige Stunden später trieb auch der saudiarabische Schlussmann Mohammed Al-Owais seine Gegner mit ähnlichen Glanzparaden zur Verzweiflung.

Die Statistiken von Al-Owais gegen Uruguay.
Die Statistiken von Al-Owais gegen Uruguay.Bild: sofascore.com

Saudi-Arabien zeigte gegen Uruguay eine starke und kämpferische Partie und konnte lange Zeit von einem weiteren überraschenden Auftaktsieg träumen. Bereits vor vier Jahren gewann Saudi-Arabien das erste Spiel sensationell gegen den späteren Weltmeister Argentinien. Dank eines Treffers von Abdulelah Al-Amri kurz vor der Pause führte der Aussenseiter – und wie schon vor dem Führungstor scheiterte Uruguay Mal für Mal an Torhüter Al-Owais.

Im zweiten Abschnitt spielte eigentlich nur noch Uruguay und nach jeder weiteren Parade von Al-Owais kam die nächste grosse WM-Überraschung näher. Doch in der 80. Minute war es dann geschehen und der Ball landete im saudi-arabischen Tor. Ausgerechnet Al-Owais war beim Ausgleichstreffer nicht ganz unschuldig. Der 34-Jährige lenkte einen Kopfball ungenügend ab und Maximiliano Araujo konnte problemlos einschieben.

Der Druck der Südamerikaner liess auch danach nicht nach, aber Al-Owais fand rasch wieder in die Spur und hielt wenigstens den einen Punkt noch fest. In der Nachspielzeit war Al-Owais nochmals gefragt. Nach zwei weiteren Paraden war die Partie vorbei. Mit insgesamt neun Paraden stellte der Torhüter von Al-Ula einen neuen Rekord an dieser Weltmeisterschaft auf. (riz)

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