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WM 2026: Saudi-Arabien trotzt Uruguay in munterer Partie ein 1:1 ab

epa13040149 Uruguay defender Matias Vina (L) in action against Saudi Arabia midfielder Mohammed Abu Al Shamat during the FIFA World Cup 2026 group stage match Saudi Arabia against Uruguay, in Miami, F ...
Uruguay und Saudi-Arabien boten den Zuschauenden in Miami eine unterhaltsame Partie.Bild: keystone

Offensivspektakel bei Iran vs. Neuseeland endet 2:2 – Saudi-Arabien trotzt Uruguay

Zwei vermeintlich weniger hochkarätige Partien sorgen in der Nacht auf Dienstag für Fussballvergnügen. Doch einen Sieger gibt es weder bei Uruguay und Saudi-Arabien noch bei Iran gegen Neuseeland.
16.06.2026, 02:0416.06.2026, 06:03

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1

Die nächste kleinere Überraschung an der WM 2026: Saudi-Arabien trotzt Uruguay einen Punkt ab – und dies keineswegs unverdient. In der ersten Halbzeit sind die Saudis in Miami trotz Chancen auf beiden Seiten und einem munteren Auf und Ab die spritzigere Mannschaft. Das zeigte sich symptomatisch in der 41. Minute: Nach einem Abpraller bei Uruguays langjährigem Stammgoalie Fernando Muslera reagierte Alamri am schnellsten und brachte den Aussenseiter in Front.

Nach der Pause drehten die Südamerikaner dann aber auf und drückten teils vehement auf den Ausgleich. Es dauerte aber bis zur 80. Minute, ehe Araujo diesen für «La Celeste» erzielen konnte. Auch danach blieb das Team um Real-Madrid-Star Federico Valverde gefährlich, doch trotz erheblichen Aufwands gelang den Südamerikanern der Siegtreffer nicht mehr. Auch, weil der saudische Torhüter Mohammed Al-Owais mehrfach glänzend reagierte.

Für die beiden Teams ist damit weiterhin alles offen. Auch im anderen Spiel der Gruppe musste Favorit Spanien sich gegen Kap Verde sehr überraschend mit einem Remis zufrieden geben.

Saudi-Arabien – Uruguay 1:1 (1:0)
Miami. - 62'764 Zuschauer
SR Mariani (ITA)
Tore: 41. Abdulelah Al-Amri 1:0. 80. Araújo 1:1
Saudi-Arabien: Al-Owais; Abdulhamid (93. Lajami), Al-Amri, Tambakti, Al-Harbi (93. Al Hamdan); Al-Shamat (81. Boushal), Kanno, Al-Khaibari, Salem Al-Dawsari; Al-Buraikan (93. Hejji), Al-Juwayr (63. Nasser Al-Dawsari).
Uruguay: Muslera; Varela, Cáceres, Olivera, Viña (46. Sanabria); Ugarte (72. de la Cruz), Bentancur; Valverde, Viñas (90. Aguirre), Araujo (81. Rodriguez); Nuñez (46. Canobbio).
Bemerkungen: Verwarnungen: 44. Al-Amri. (sda)

Iran – Neuseeland 2:2

Die Partie zwischen dem Iran und Neuseeland stand vor Anpfiff weniger als mutmasslicher fussballerischer Leckerbissen im Fokus, sondern aufgrund der politischen Situation rund um den Iran (mehr dazu hier). Doch die beiden Nationen brauchten nur wenige Minuten, um dem Publikum klarzumachen, dass sie durchaus auch aus sportlicher Perspektive Aufmerksamkeit verdient haben.

Von Beginn weg entwickelte sich eine offene Partie, keines der beiden Teams beabsichtigte offensichtlich mit einer Mauerstrategie zu einem Punktgewinn zu kommen. Erste Chancen der Iraner konterten die Neuseeländer mit der direkten Führung durch Elijah Just, nach feiner Vorarbeit von Premier-League-Stürmer Chris Wood.

In der Folge war der Iran die stärkere Mannschaft. Nach mehreren hochkarätigen Chancen gelang Ramin Rezaian der Ausgleich. Auch danach hatten das Team von Trainer Amir Ghalenoei Vorteile. Ein Führungstreffer kurz vor der Pause wurde aber wegen Offside aberkannt.

New Zealand's Chris Wood (9) and Callum McCowatt (20) celebrate after teammate Elijah Just scored their second goal during the World Cup Group G soccer match between Iran and New Zealand in Ingle ...
Chris Wood und Elijah Just harmonierten bestens.Bild: keystone

Nach dem Seitenwechsel war die Reihe wieder an den Kiwis, die sich erneut auf das dynamische Duo Wood und Just verlassen konnten. Wieder bereitete Wood mustergültig vor, sein 26-jähriger Teamkollege, der in Schottland spielt, vollendete. Doch die Iraner bewiesen erneut Moral und stellten durch einen wuchtigen Kopfball von Mohammed Mohebi nur wenige Minuten später wieder auf Einstand.

Beide Teams hatten in der Folge die Möglichkeit auf den Sieg, doch trotz insgesamt 30 Torschüssen (Iran: 17, Neuseeland: 13) blieb es beim letztlich gerechten Remis. Auch in dieser Gruppe ist nach dem ersten Spieltag alles offen, da sich auch die Gegner Belgien und Ägypten unentschieden trennten.

New Zealand goalkeeper Max Crocombe (1) fails to block a shot from Iran's Mohammad Mohebbi (8) during the World Cup Group G soccer match between Iran and New Zealand in Inglewood, Calif., near Lo ...
Mohebi netzt wuchtig zum Ausgleich via Innenpfosten ein. Bild: keystone

Iran – Neuseeland 2:2 (1:1)
Los Angeles. - 70'108 Zuschauer
SR Ramos Palazuelos (MEX)
Tore: 7. Just (Wood) 0:1. 32. Rezaeian 1:1. 54. Just (Wood) 1:2. 64. Mohebbi (Rezaeian) 2:2
Iran: Beiranvand; Rezaeian, Khalilzadeh, Nemati, Mohammadi; Mohebbi, Ghoddos (65. Hajisafi), Ezatolahi, Yousefi (46. Ghayedi); Moghanloo (53. Alipour), Taremi (80. Hosseinzadeh).
Neuseeland: Crocombe; Payne (78. Elliot), Surman, Boxall, Cacace (68. Old); Bell, Stamenić (92. Bindon); McCowatt (68. Thomas), Singh (92. Randall), Just; Wood.
Bemerkungen: Verwarnungen: 89. Hajisafi. (sda)

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