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WM 2026: Nati-Trainer Murat Yakin nach Katar-Remis: «Es ist aufgegangen»

Switzerland's head coach Murat Yakin, right, and Adrian Arnold, chief communication, leave the pitch after the World Cup Group B soccer match between Qatar and Switzerland at the San Francisco Ba ...
Nati-Trainer Murat Yakin verlässt das Feld mit skeptischem Blick – soeben hat sein Team gegen Katar den Sieg verspielt.Bild: keystone

«Eigentlich ist es aufgegangen»: Das sagen Nati-Trainer Yakin und Co. nach dem Katar-Remis

14.06.2026, 00:4514.06.2026, 09:49

Nur ein Punkt gegen Katar: Die Schweizer sind mit ihrem Auftaktspiel an der WM 2026 in San Francisco nicht zufrieden. Das sagen Trainer Murat Yakin und seine Spieler nach dem 1:1-Unentschieden gegen den krassen Aussenseiter.

Trainer Murat Yakin

«Es schmerzt extrem. Wir waren zu wenig effizient bei den Chancen, die wir herausgespielt haben, und wurden am Ende nicht für unseren Aufwand belohnt. So ist es im Fussball halt: Wenn du sie nicht machst, kriegst du sie.

Sie haben es gut verteidigt und brachten immer noch irgendwie ein Bein dazwischen oder der Goalie konnte sich auszeichnen. Eigentlich ist es aufgegangen von der Art und Weise, wie wir es erwartet haben. Aber bei einer knappen 1:0-Führung kommt irgendwann die Müdigkeit, es wird wärmer und der Gegner glaubt immer stärker daran. Dann haben sie uns im richtigen Zeitpunkt erwischt, wo wir nicht mehr reagieren konnten.

Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle, aber in den letzten Minuten hat etwas die Cleverness gefehlt und wir haben den Ball einige Male unnötig hergegeben. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.»

Captain Granit Xhaka

Manuel Akanji

«Wir haben nicht gewonnen, weil wir zu wenig effizient waren. Wir hätten kaum mehr Torchancen herausspielen können, hätten mehrere Tore machen müssen. Wenn wir dem Gegner bis zur 94. Minute die Chance lassen, ins Spiel zurückzukommen, passiert so etwas. Da sind wir selbst schuld.

Wir haben in der 2. Halbzeit nicht mehr so schnell gespielt, den Ball auch mal gestoppt, waren auch nicht mehr so nahe am Gegner, wenn er den Ball erobert hat, und sind deshalb in Konter gelaufen.»
epa13035400 Switzerland's Manuel Akanji leaves the pitch after the FIFA World Cup 2026 group stage match Qatar against Switzerland, in San Francisco, USA, 13 June 2026. EPA/PETER KLAUNZER
Ein angefressener Manuel Akanji verlässt das Feld.Bild: keystone

Gregor Kobel

«Wir haben es nicht geschafft, das 2:0 zu schiessen, weil uns die letzte Präzision gefehlt hat. Wenn man nur 1:0 führt, ist es nie ein gutes Gefühl und am Ende machen sie einen super Kopfball mit der letzten Aktion, was unglaublich bitter ist. Es gibt ein Sprichwort dafür und das haben wir bitter erlebt.

Es ist frustrierend, wenn man sieht, dass wir die Chancen haben, sie aber nicht machen. Es ist vielleicht gut, dass es im ersten Spiel passiert ist. Ich will positiv bleiben, denn wir haben alles in den eigenen Händen.»​

Denis Zakaria

«Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht, müssen bei so vielen Chancen mehr Tore machen. Ansonsten ist es sehr schwierig, bis zum Ende zu verteidigen, und dann passiert eben so ein Tor. Wir müssen gemeinsam verteidigen und auch effizienter sein, leider haben wir beides nicht gut gemacht.»
epa13035401 Switzerland's Denis Zakaria, front left, goalkeeper Yvon Mvogo, right, and their teammates leave the pitch after the FIFA World Cup 2026 group stage match Qatar against Switzerland, i ...
Gesenkter Kopf auch bei Denis Zakaria (m.), der die Flanke vor dem 1:1 nicht verhindern kann.Bild: keystone
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