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Tiger Woods muss nicht ins Gefängnis, erhält aber fünf Jahre Fahrverbot

Golfer Tiger Woods, second from right, arrives with Vanessa Trump, left, for Woods' plea conference hearing in a DUI case stemming from a rollover crash in Florida in March, Wednesday, Sept. 2, 2 ...
Begleitet wurde Tiger Woods von Freundin Vanessa Trump, der ehemaligen Schwiegertochter des US-Präsidenten Donald Trump.Bild: keystone

Tiger Woods muss nicht ins Gefängnis, erhält aber fünf Jahre Fahrverbot

02.09.2026, 17:0802.09.2026, 17:08

Fünf Monate nach seinem Autounfall im US-Bundesstaat Florida ist Golf-Superstar Tiger Woods seinen Führerschein los. Das zuständige Bezirksgericht in Martin County entzog dem 50-Jährigen für fünf Jahre die Fahrerlaubnis, ins Gefängnis muss Woods aber nicht. Zuvor hatte er sich in dem Verfahren zu einer reduzierten Anklage wegen rücksichtslosen Fahrens und der Verweigerung eines Alkoholtests für schuldig bekannt.

Im Rahmen der Vereinbarung verpflichtete sich Woods ausserdem zur Zahlung einer Busse von 1500 Dollar. Die Anklage wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss war auf rücksichtsloses Fahren reduziert worden, ebenso die Anklage wegen Verweigerung eines Urintests. Vor Gericht hatte Woods nichts zu seiner Verteidigung vorgebracht. Er wurde zur Übernahme der Gerichtskosten verurteilt. Das Gerichtsverfahren ist damit beendet.

Kein Kommentar zum Urteil

Zu dem Gerichtstermin am Mittwoch war Woods zusammen mit seiner Freundin Vanessa Trump, ehemalige Schwiegertochter von US-Präsident Donald Trump, erschienen. Laut Prozessbeobachtern sass sie während der Anhörung hinter ihm. Im Anschluss an den Termin verliess der Golf-Superstar das Gerichtsgebäude kommentarlos.

Woods hatte vor dem Termin seine juristische Strategie geändert. Im bisherigen Plädoyer hatte der 50-Jährige auf seiner Unschuld beharrt. Aus der Datenbank des zuständigen Gerichts in Martin County war zunächst nicht eindeutig hervorgegangen, welche Änderung er geplant hatte.

Woods war wegen Fahruntüchtigkeit am Steuer und Verweigerung eines Urintests im Zusammenhang mit dem Unfall im März angeklagt worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten sagte er bei der Vernehmung, dass er kurz auf sein Handy geschaut und den Radiosender in seinem Auto gewechselt habe, bevor sein Geländewagen den Anhänger eines anderen Fahrzeugs streifte und sich überschlug.

Ein Atemalkoholtest habe zwar einen Wert von null angezeigt. Einen Urintest habe der 15-malige Major-Sieger aber nicht machen wollen. (ram/sda/dpa)

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