Fitnessstudio statt Geldstrafe: Mourinho greift bei Real mit speziellen Sanktionen durch
Früher gab es für Spieler von Real Madrid bei Verspätungen eine Geldbusse, die zwischen 200 und 300 Euro kostete. Wie der spanische Journalist José Félix Diaz berichtet, hat der neue Real-Trainer José Mourinho nichts von diesem Strafenkatalog gehalten. «The Special One» fand die Geldstrafen lächerlich im Vergleich zum hohen Lohn der Spieler.
Statt dass die Spieler eine Busse bezahlen müssen, gibt es Bestrafungen, welche die Akteure härter treffen sollten. So dürfen Spieler, welche nicht pünktlich zum Training erscheinen, nicht mit der Mannschaft mittrainieren, sondern müssen im Fitnessstudio eine separate Einheit absolvieren. Im darauffolgenden Spiel wird der Akteur keinen Platz im Kader erhalten.
Dies ist aber nicht die einzige Änderung unter Mourinho. Verletzte und angeschlagene Spieler sollen ihre Reha immer auf dem Vereinsgelände der Madrilenen absolvieren. Bei der Ernährung können die Spieler nicht mehr das essen, was sie wollen, sondern das, was man ihnen sagt.
Die Massnahmen scheinen beim Team zu fruchten. Real konnte die ersten drei Saisonspiele problemlos für sich entscheiden und auch in der Kabine soll eine gute Stimmung herrschen. Nachdem das mit Stars wie Kylian Mbappé, Jude Bellingham und vielen mehr gespickte Team in den letzten zwei Saisons keinen Titel gewinnen konnte, soll es damit in diesem Jahr wieder klappen. Dabei möchte Mourinho auch mehr auf die kollektive Entwicklung der Mannschaft setzen und so den Zusammenhalt fördern. (riz)
