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Nach Pfiffen in New York: Trump soll WM-Auftakt der USA sausen lassen

President Donald Trump attends an NBA Finals playoff basketball game between the New York Knicks and the San Antonio Spurs at Madison Square Garden in New York, Monday, June 8, 2026, with Kai Trump. ( ...
Donald Trump wurde bei NBA-Finals-Spiel der New York Knicks heftig ausgebuht.Bild: keystone

Nach Pfiffen in New York: Trump soll WM-Auftakt der USA sausen lassen

US-Präsident Donald Trump soll laut Medienberichten auf den WM-Auftakt des US-Nationalteams gegen Paraguay verzichten. Stattdessen wird Aussenminister Marco Rubio anwesend sein. Trump wurde kürzlich bei den NBA-Finals in New York lautstark ausgebuht.
11.06.2026, 06:0111.06.2026, 06:08

Wie das US-Nachrichtenmagazin Politico berichtet, wird Donald Trump nicht am ersten Spiel der US-Nationalmannschaft an der in Kürze beginnenden WM im eigenen Land anwesend sein. Stattdessen soll die amerikanische Regierung beim Spiel gegen Paraguay am Freitag von Aussenminister Marco Rubio vertreten werden. Weitere Regierungsmitglieder wie Verkehrsminister Sean Duffy und der sich noch nicht lange im Amt befindende Heimatschutzminister Markwayne Mullin sollen Rubio bei der Partie in Los Angeles begleiten, wie ein Sprecher des US-Aussenministeriums bekanntgab.

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Marco Rubio soll anstelle von Donald Trump die US-Regierung beim WM-Auftakt vertreten.Bild: keystone

Weshalb Trump, der Sportveranstaltungen sonst äusserst gerne und häufig besucht, ausgerechnet die Auftaktpartie des weltweit meistbeachteten Sportevents im eigenen Land sausen lassen soll, ist nicht klar. Zumal auch Paraguays Präsident Santiago Peña bereits angekündigt hatte, dem Spiel beizuwohnen. Das Weisse Haus selbst äusserte sich bisher nicht zu dem Bericht.

Jüngst nahm Trump an einem NBA-Finals-Spiel der New York Knicks gegen die San Antonio Spurs in seiner Heimatstadt teil. Die Fans in New York goutierten die Anwesenheit des dort besonders unbeliebten Präsidenten aber nicht und buhten bei der Einblendung Trumps auf dem Bildschirm während der Nationalhymne lautstark.

Auch rund um die Arena, wo wegen Trump aus Sicherheitsgründen Fanveranstaltungen abgesagt worden waren, kam es zu Unmutsbekundungen gegenüber dem 79-Jährigen. Auch in Los Angeles ist die Mehrheit der Bevölkerung Trump nicht unbedingt wohlgesinnt – der US-Präsident müsste wohl bei einem Spielbesuch mit weiteren Negativreaktionen rechnen. (con)

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