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Die Fans gedenken Fritz Kuenzli im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Luzern im Letzigrund, am Samstag, 25. Januar 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Im Januar gedachte die Südkurve den verstorbenen FCZ-Helden Karl Grob, Fritz Künzli, Rosario Martinelli und Köbi Kuhn (von links). Bild: KEYSTONE

Kommentar

Warum sich der Schweizer Fussball zur Lachnummer macht

Die Coronafälle bei Xamax und dem FC Zürich verwandeln die Meisterschaft in eine Farce. Ein Abbruch ist die einzige Lösung.



Irgendwie hoffte man, dass irgendetwas geht. Und die verstärkte Juniorenmannschaft des FC Zürich auswärts in Basel etwas zu reissen vermag. Vielleicht sogar die Sensation schafft. Am Ende kam es am Dienstagabend im St.-Jakob-Park, wie es in solchen Fällen fast immer kommt. Der mit drei Profis ergänzte FCZ-Nachwuchs ging mit 0:4 unter.

Im gesamten Spiel hatten die Zürcher etwa eineinhalb Torchancen. Hätten sie sich nicht wie «Zürileuen» gewehrt und wäre Goalie Novem Baumann nicht über sich hinausgewachsen, die Niederlage wäre viel höher ausgefallen. So weit, so normal. Doch damit droht der Kampf um den Meistertitel zwischen Basel, den Young Boys und St.Gallen endgültig zum Witz zu verkommen.

Zuerich's goalkeeper Novem Baumann, center, in action during the Super League match between FC Basel 1893 and FC Zuerich at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, July 14, 2020. After most players of the first team were sent into isolation after positive Covid-19 tests, FC Zuerich's team had to be completed with u-21 players against FC Basel. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Dank Goalie Baumann ging der FCZ-Nachwuchs in Basel nicht völlig unter. Bild: keystone

Willkommen im Schweizer Amateurfussball in Zeiten von Corona.

Seit beim FC Zürich mehrere Spieler und der Präsident positiv auf das Virus getestet wurden, ist die Super League aus den Fugen geraten. Der eng getaktete Spielplan erträgt eigentlich keinen Störfall. Der ist nun aber Tatsache, und seit am Dienstag auch bei Xamax ein positiver Coronafall aufgetaucht ist, steht die Meisterschaft endgültig auf der Kippe.

Bei der Swiss Football League aber herrscht die Devise: Augen zu und durch! Der FCZ will seine Chance auf die Europa League wahren und tritt beim FC Basel mit den Junioren an. Die Liga winkt das durch, sie will keinen Spieltag verlieren und sich Ärger mit den Inhabern der Fernsehrechte einhandeln. Folglich nimmt sie die Wettbewerbsverzerrung in Kauf.

Andere machen es besser

Man muss nicht nach Sündenböcken suchen. Aber offenkundig taugen die Schutzkonzepte von Liga und Klubs wenig. Der Verband und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) spielen sich gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Andere Länder scheinen die Lage im Griff zu haben, selbst England, Italien und Spanien. Die Schweiz aber wird zur Lachnummer.

Liverpool's manager Jurgen Klopp and Liverpool's Jordan Henderson leave the field at the end of the English Premier League soccer match between Everton and Liverpool at Goodison Park in Liverpool, England, Sunday, June 21, 2020. (Peter Powell/Pool via AP)

England ist Europas Corona-Hotspot Nr. 1, aber die Premier League scheint die Lage im Griff zu haben. Bild: keystone

Eine zwiespältige Rolle spielen die Medien. Der «Blick» schrieb die U-21 der Zürcher im Vorfeld der Partie vom Dienstag stark und tat so, als ob gegen Basel künftige Ronaldos und Messis antreten würden. Der «Tages-Anzeiger» räumte ein, dass das ungleiche Duell sportlich nicht fair sei. Es sei aber «das kleinste aller Übel in einer Situation, für die es keine gute Lösung gibt.»

Wo bleibt die Chancengleichheit?

Ähnlich argumentierte die NZZ, die zudem befand, es sei «nur noch ein sehr kleiner Schritt bis zur Farce, bis alles keinen Sinn mehr ergibt und die Meisterschaft wertlos ist». Andere geben der UEFA die Schuld. Die Meldefrist für die europäischen Wettbewerbe zwinge die Schweiz dazu, die Saison bis Anfang August durchzupeitschen.

Vollends idiotisch ist das Argument, der FCZ habe in dieser Saison auch mit dem A-Team in Basel mit 0:4 verloren. Wer so argumentiert, sieht den Puck nicht (falsche Sportart, aber was soll's). Es geht um Chancengleichheit. Ausserdem ist der FCB seit dem Ende der Corona-Pause höchst inkonstant. Mal spielt er top, dann stolpert er über die eigenen Füsse.

«The show must go on», lautete die allgemeine Devise. Also nimmt man in Kauf, dass die Meisterschaft auf unfaire Weise entschieden wird. Und der Leidtragende ausgerechnet der FC St.Gallen sein könnte, der wesentlich häufiger gegen den Abstieg als um den Titel spielt. Er muss als Letzter der drei Meisterkandidaten gegen Zürich auflaufen.

Hüppi hält den Ball flach

Gegen Basel trat der FCZ mit dem verstärkten Nachwuchs an, gegen YB am Samstag vielleicht mit der ersten Mannschaft, die aber während zehn Tagen nicht regulär trainieren konnte. Und gegen St.Gallen eine Woche später vielleicht voll im Saft sein wird.

Matthias Hueppi, president du FC St. Gallen lors de la rencontre de football du Championnat Suisse de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC St. Gallen le mercredi 1 juillet 2020 au stade de la Maladiere Neuchatel. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bei Matthias Hüppi muss es innerlich brodeln. Bild: keystone

Kann sein, dass die Ostschweizer mit der Wut im Bauch antreten und den FCZ aus dem Letzigrund ballern. Sie könnten aber auch resignieren. Man muss es FCSG-Präsident Matthias Hüppi hoch anrechnen, dass er nicht den Constantin macht und ein juristisches Gewitter entfacht, sondern den Ball flach hält. Aber innerlich muss es bei ihm brodeln.

Auf der Geisterbahn

Man hofft deshalb fast darauf, dass es in Neuenburg zur Eskalation kommt und die Saison abgebrochen wird. Als Schlussrangliste könnte man die Tabelle nach 27 Runden verwenden, wenn alle dreimal gegen alle gespielt haben. Eine ideale Lösung ist das nicht, aber St.Gallen wäre Meister, der FCZ im Niemandsland, Xamax steigt ab und Sion muss in die Barrage. Das macht Sinn.

Sollte die Swiss Football League weiter versuchen, die Spielzeit um jeden Preis zu beenden, kann der FCZ am Samstag gegen YB mit Karl Grob, Köbi Kuhn, Rosa Martinelli, Jure Jerković und Fritz Künzli antreten. Die sind alle tot, aber das passt zum aktuellen Geisterfussball. Und zur Geisterbahnfahrt des so genannten Schweizer Profifussballs.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Burkis 15.07.2020 20:53
    Highlight Highlight Wird die Saison jetzt abgebrochen, braucht man die neue nicht zu starten. Das ein kranker Spieler durch einen gesunden ersetzt wird ist normal. Der FCZ hat sich höchst dilettantisch verhalten und deren Schutzkonzept hat total versagt. Also, entweder Ausschluss aus der Meisterschaft oder mit den Jungen weiterspielen. Sonst ist ja noch gar nichts passiert. Und nur weil dem Kasami und Sion, welche ja sowieso abbrechen wollten, nun der totale Support der Medien zukommt ist einfach nur heuchlerisch.
  • baumi92 15.07.2020 19:38
    Highlight Highlight Ich finds ja wirklich schön, wenn man hier eine Anmerkung zu einem Fehler im Text macht und das korrigiert wird. Das spricht ja für die journalistische Qualität. Aber man dürfte wenigstens Danke sagen oder zumindest einen Kommentar stehen lassen, anstatt den Vorschlag umzusetzen und den Hinweis stillschweigend zu löschen.
  • NumeIch 15.07.2020 19:30
    Highlight Highlight Ach Herr Blunschi. Dass auch sie noch ihren Senf dazu abgeben müssen, war ja klar und diesmal haben sie sich selber untertroffen mit einfach viel Sachunkenntnis. Kommentar im Sinne von einfach etwas.
  • Herren 15.07.2020 18:24
    Highlight Highlight Wow. Der Artikel erinnert mit seinem suggestiven Charakter an ein Klaus-Zaugg-Pamphlet und mit dem durchsickernden Fanschmerz an eine der Apple-Verteidigungen
  • Glaedr 15.07.2020 17:58
    Highlight Highlight Was für eine Logik
    Ist es auch Wettbewerbsverzerrung wenn sich ein Messi und co verletzt weil das Team dann nicht mehr gleich gut ist?
    Ist es Wettbewerbsverzerrung wenn sich ein Team schont weil man ein wichtiges CL Spiel hat?
    Wer den Titel will der muss gewinnen und nicht darauf hoffen das der Gegner verliert.
  • Martinswiss 15.07.2020 17:40
    Highlight Highlight FCSG und YB sollten In Hin- und Rückspiel den Meister erkoren.
  • Knety 15.07.2020 17:15
    Highlight Highlight Das ist doch nichts Neues. Ich denke da an Eckel und Bullat.😅
  • Rellik 15.07.2020 16:48
    Highlight Highlight Am besten wäre die Saison durchspielen und am Schluss bekommt aus Fairness YB den Vorsprung auf St. Gallen + 1 Punkt abgezogen...
  • Turi 15.07.2020 16:45
    Highlight Highlight Chancengleichheit.
    Wenn schon Anfang der Saison klar ist dass Basel oder YB Meister werden beklagt sich auch niemand über fehlende Chancengleicheit. Was soll also das Gejammere.
  • LifeIsAPitch 15.07.2020 16:35
    Highlight Highlight Mal ganz unabhängig vom FCZ U21-Debakel: Solange in der "Super League" Plastikrasen erlaubt ist, kann man die Liga sowieso nicht ernst nehmen.
  • TheRealHobbes 15.07.2020 16:31
    Highlight Highlight Wie wäre es mit E-Games für die restlichen Runden? Die Teilnehmer sitzen zuhause - brauchen nicht mal 'ne Maske.
    Und wer schlussendlich Erster ist, bekommt einen virtuellen Pokal, weil viel mehr wert ist diese Meisterschaft auch nicht mehr... *Ironie off*
  • waslabaschdu 15.07.2020 16:26
    Highlight Highlight Ach Peter Blunschi *kopfschütteln*, den Job zu wechseln haben Sie auch schon in Betracht gezogen? Die ewige schlechtrederei über die Schweizer Liga nimmt an Ihrem inhaltlichen Niveau von Satz zu Satz ab.
  • enderlix 15.07.2020 16:21
    Highlight Highlight Wenn schon Abbruch, dann nimmt man die Tabellen nach Abschluss der Vorrunde. Oder man annulliert die ganze Saison (keine Auf-/Absteiger) wie bei den Amateuren und schickt die Teams mit den jeweils besten UEFA-Koeffizienten in den Europacup. Die ideale Lösung gibt es ohnehin nicht.
  • Antiypanikmacher 15.07.2020 16:15
    Highlight Highlight Ich lese nur noch selten Blunschi Artikel und dann auch vorallem wegen den Komentaren. Da gibt's dann doch noch ein paar Informationen.
    Ich frage mich einfach wie lange Hr. Blunschi auf Watson noch schreibt. Ist das plakativ Aufstellen von wilden Theorien, Behauptungen und "Lösungen" wirklich ein Erfolgsrezept?
    Wo bleibt nur der gute alte Journalismuss?
  • der_senf_istda 15.07.2020 16:11
    Highlight Highlight Natürlich kann die Meisterschaft zu Ende gespielt werden !
    Jetzt kommt halt ein zusätzlicher Faktor dazu, nämlich die Mannschaft Corona-frei zu halten und das hat jeder Profi selbst in der Hand. Und die Mannschaft, die es nicht schafft, muss dann halt mit Spielern aus U21-, U18- oder Senioren-Manschaften antreten.
    Was soll daran falsch sein ? Dieser Wettbewerb ist immer noch fair und hält für alle die gleichen Bedingungen bereit.
  • Team Insomnia 15.07.2020 16:04
    Highlight Highlight Schweizer Fussball war schon immer eine Lachnummer. Keinen einzigen Europacup Titel haben wir im Vereinsfussball. Keine Medaillen an Weltmeisterschaften (Junioren zählen nichts!). An Europameisterschaften nicht ein mal ein 1/4 Finale geschafft. Und eine Nationalmannschaft die seit gefühlt 10 Jahren an WM und EM immer mit dem Finale „rechnet“ aber nichts, rein gar nichts erreicht hat. Dazu eine Witzliga wo die hälfte der Spieler einfach nur Amateure sind. Schweizer Fussball kannst nicht mal rauchen.
  • Bobby Sixkiller 15.07.2020 15:59
    Highlight Highlight Brecht die Saison endlich ab!!!
    • Burkis 16.07.2020 17:32
      Highlight Highlight Weil???
      Wann und wie soll dann die neue Saison gestartet werden?
  • Heiri Schmid 15.07.2020 15:41
    Highlight Highlight Schweizer Fussbball macht sich nicht zur Lachnummer, weil es schon immer eine war !
    Und auch die ganze Schweiz steht nicht besser da mit dem grassierenden Kantönligeist.
    Der Bund habe die Verantwortung den Kanonen übergeben. Aber die Kantone die am stärksten betroffen sind machen nichts. Nicht viel anders als die Fussballiga.
  • Roque SF 15.07.2020 15:38
    Highlight Highlight Peinlich, Herr Blunschi! Sie hoffen, dass es in Neuenburg zur Eskalation kommt. Geht‘s noch? Was spielt es für eine Rolle, wer in letzter Zeit wie oft Meister war? Sie argumentieren wild um sich, ohne Argumente für einen Abbruch zu haben. Und Chancengleichheit: ist bei einer Tabelle nach 27 Runden auch nicht gegeben. Da haben nicht alle gleich viele Heimspiele, zum Beispiel. Zum Glück sind fast alle Vereine sachlicher und vernünftiger als Sie. Sie sind nämlich der Constantin (oder der Kasami) der Journalisten...
  • TanookiStormtrooper 15.07.2020 15:33
    Highlight Highlight Ich rechne es FCZ-Fan Blunschi hoch an, kommt er nicht mit einer Lösung die dem FCZ einen Europa-Platz sichert um die Ecke. Teleclub "Experte" Bregy, jahrelang bei YB, hat ja den Vorschlag gemacht den Wintermeister zu nehmen, völlig uneigennützig natürlich. 🙄
    Die Saison komplett zu Ende zu spielen wird immer unwahrscheinlicher und damit sind eigentlich nur noch die Beiden Varianten Totaler Abbruch oder Tabelle nach 27 Runden denkbar. Die Liga hat aber so oder so versagt.
    • rauchfrei 15.07.2020 15:59
      Highlight Highlight Das mit deinen Varianten ist doch Unsinn: es wurden reguläre Spiele ausgetragen, die dann nachträglich aus der Wertung fallen würden, wenn man nach 27. Runden beendet. Das hat nicht ein Land so gemacht in Europa. Und zur Variante totaler Abbruch: heisst das dann, die Europapokalplätze werden wie letzte Saison verteilt (CL Quali für YB) oder Stand jetzt (CL Quali SG)?
      Und zu den Experten: es gibt einfach keine allseits gerechte Lösung, daher finde ich es nicht verwerflich, wenn man die beste Lösung für seinen ehemaligen Klub favorisiert. Warum der Ärger über Bregy?
    • TanookiStormtrooper 15.07.2020 16:30
      Highlight Highlight Für mich ist es die Aufgabe eines Experten, die Lage sachlich und neutral zu bewerten. Wenn Bregy für YB Partei ergreifen will, dann soll er sich von denen als PR-Berater oder sonst was einstellen lassen. Den Wintermeister zu nehmen macht jetzt wirklich gar keinen Sinn mehr, ausser man trägt eine Schwarz-Gelbe YB-Brille. Der jetzige Stand ist auch nicht wirklich Fair, da einige Mannschaften gegen "leichtere" Teams angetreten sind, SG müsste z.B. erst noch gegen Basel und YB antreten, die beide schon gegeneinander spielten. Gegen Sion konnte YB auch noch nicht die fast sicheren 3 Punkte holen.
    • Uranos 15.07.2020 16:36
      Highlight Highlight Vor allem macht Bregys Lösung noch am meisten Sinn. Bis zur Saisonhälfte lief noch alles regulär, mit Zuschauern und allem. Ausserdem haben da bereits alle Mannschaften zweimal gegeneinander gespielt, so wie in den meisten anderen Ländern normalerweise am Ende der Saison.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mandarinchen 15.07.2020 15:31
    Highlight Highlight Ich finde das die richtige Lösung. Wenn ein Team viele Verletzte oder "normale" Kranke hat, werden schliesslich auch keine Spiele verschoben.
    • easy skanking 15.07.2020 20:54
      Highlight Highlight in diesen tagen sollte man nicht mit normalen verhältnissen vergleichen
    • Shabaqa 15.07.2020 22:58
      Highlight Highlight Ja! Ja ja ja! Danke!

      Was ist, wenn eine Mannschaft mit dem Flugzeug abstürzt? Brechen wir dann auch die Saison ab? Unvorhergesehenes passiert eben. Wenn eine ganze oder eine halbe Mannschaft ausfällt, müssen eben die ran, die noch da sind. Das ist jahrelange Praxis im Fussball.
  • AllesGratis 15.07.2020 15:21
    Highlight Highlight (2/2) Spielt die Saison fertig, stellt die Teams für die Uefa-Wettbewerbe und wartet ab, bis in ein bis zwei Saisons Normalität zurückgekehrt ist. Bezeichnet von mir aus diese Saison als farce, aber lasst doch die Fussballspieler fussballspielen. Die Saison abzubrechen und auf wichtige Einnahmen zu verzichten, schadet langfristig mehr als eine Witzsaison. Fussball ist immer noch Sport. Eine absurde Saison beeinflusst das Weltgeschehen nicht massgebend und kann deshalb auch einfach mal zur Kenntnis genommen werden. Oder was sind denn die Vorteile vom Abbruch der Saison gegenüber der Beendigung?
    • Balabar 16.07.2020 08:39
      Highlight Highlight Der Vorteil wäre für die Clubs, dass ein Teil der Lohnkosten von der Sozialversicherung übernommen würde. Aber ich finde auch, dass man die Jungs fussballspielen lassen sollte und habe fertig.
  • AllesGratis 15.07.2020 15:21
    Highlight Highlight (1/2) Die Saison abzubrechen und nach 27 Runden zu werten ist genau so willkürlich, wie unter diesen Umständen die Liga fertigzuspielen. Ist ja voll unfair, wenn gewisse Spitzenteams zweimal zuhause und bloss einmal auswärts gegen andere Topteams gespielt haben...
    Ich weiss, dass dieses Argument nicht zieht. Aber genau so wenig ziehen alle anderen Argumente und jetzt zynische Artikel wie diesen zu Verfassen, bringt noch weniger. Wen interessiert schon in 2 Jahren, wer diese Saison Meister geworden ist?
    • McStem 15.07.2020 16:27
      Highlight Highlight Alle St. Gallen-Fans wird es interessieren. Entweder weil man Meister wurde, oder weil man knapp davor war (Geschieht vielleicht alle Jubeljahre einmal).

      Mit dem Rest (Inklusive 2/2) bin ich aber einverstanden.
  • rauchfrei 15.07.2020 15:16
    Highlight Highlight Diese Einordnung von Peter Bluntschi ist doch genauso willkürlich, wie die Fortsetzung der Meisterschaft:
    "Wieso macht es Sinn" Sion in die Barrage zu schicken, wenn sie nach 29. (regulär) gespielten Runden auf dem 8. Platz waren. Rückwirkend erkennt man den Sieg gegen Basel also ab, das ist dann keine Wettbewerbsverzerrung?
    Es ist weiter unglaublich fair, wenn St. Gallen und YB drei Mal gegeneinander gespielt haben, davon zwei Mal in St. Gallen. Klar, bei YBs Heimstärke auch eine Wettbewerbsverzerrung.
    Die Lösung vom Autor ist doch am Ende nicht besser oder schlechter, als weiterzuspielen..
    • firedeep 15.07.2020 16:51
      Highlight Highlight Es ist weiter unglaublich fair, wenn St. Gallen und YB drei Mal gegeneinander gespielt haben, davon zwei Mal in St. Gallen. Klar, bei St. Gallens Auswärtsstärke auch eine Wettbewerbsverzerrung.

      fixed it for you :)
  • Raber 15.07.2020 15:15
    Highlight Highlight Jetzt ein Abbruch wäre das völlig falsche Signal. Im September wird der Virus voraussichtlich immer noch in der CH sein und somit wird die Ausgangslage die genau gleiche sein. Will man dann im Oktober die Saison abbrechen, weil in einem Team Corona Fälle festgestellt wurden? Jetzt wissen die Teams, dass sie verantwortlich sind, dass ihre Spieler die Corona Massnahmen ernst nehmen, ansonsten drohen Spiele mit der U21. Ist für alle Gleich, somit fair. Auch sind in der Challenge League viele Teams sehr auf die TV Gelder angewiesen,weil sie eh praktisch keine Zuschauer haben.
  • Bruno Wüthrich 15.07.2020 15:05
    Highlight Highlight Ach was, Herr Blunschi. Nur weil dies Ihre Meinung ist, ist es nicht die einzige Alternative.

    Fragwürdig wird der Artikel, wenn Sie schreiben, der FC St. Gallen könnte resignieren. So ein Unsinn. Die Ostschweizer sind Leader, und die Chance, dass sie den Titel gewinnen können, wird im Spiel gegen den FCZ wohl noch vorhanden sein. Völlig unverständlich, wie jemand, der etwas von Sport verstehen will, von resignieren schreibt.

    Es ist halt jetzt part of the game, dass die Spieler darauf achten müssen, sich nicht anzustecken. Dass es beim FCZ gleich neun Spieler sind, ist eine eigene Geschichte.
    • jjjj 15.07.2020 15:27
      Highlight Highlight genau. der FCSG hat es immernoch in den eigenen Füssen. Wenn sie jetzt öfters gewinnen als YB und Basel sind sie Meister.
      und als Meister muss man eh jeden schlagen können. Also durchatmen und weiter so.
    • jjjj 15.07.2020 15:45
      Highlight Highlight ... obs für den FCZ so fair war, ist eine andere Frage...
    • Antiypanikmacher 16.07.2020 15:29
      Highlight Highlight Denke auch das der FCZ die Risiken mit Corona unterschätzt hat. War aber anständig genug für seinen Fehler gerade zu stehen und mit der 2. Mannschaft anzutreten. Dafür Danke. Der Liga würde ich empfehlen nach D zu schauen und das Schutzkonzept anzupassen.
  • Datenschutzbeauftragter 15.07.2020 14:40
    Highlight Highlight Saison abbrechen, keine Mannschaft zum Meister krönen oder absteigen lassen. Die ersten 3 Europa-Cup Plätze an St.Gallen, YB und FCB vergeben, den 4. Platz auslosen. Dann ein sauberes Konzept für nächste Saison ausarbeiten, bei welchem man auch den wahrscheinlichen Fall berücksichtigt, dass ganze Mannschaften in Quarantäne müssen.
    • Super8 15.07.2020 15:18
      Highlight Highlight Nein
    • Zanzibar 15.07.2020 18:42
      Highlight Highlight Doch
    • easy skanking 15.07.2020 20:56
      Highlight Highlight nein.. doch nein..
  • youmetoo 15.07.2020 14:32
    Highlight Highlight Um den Wettbewerb nicht noch mehr zu verzerren, dürfen alle Teams nur noch mit der U-21-Mannschaft antreten.
    • Datenschutzbeauftragter 15.07.2020 14:43
      Highlight Highlight Bis einer der Jungen positiv getestet wird...
    • N. Y. P. 15.07.2020 15:31
      Highlight Highlight Sind die Jungen postiv, wird wieder auf die genesenen Alten gesetzt. Sind die Alten und Jungen positiv, könnte man auf die Ehefrauen der Spieler zurückgreifen. Im Tor könnte ein Securitas stehen. Alles halb so wild.
    • saynomore 15.07.2020 17:34
      Highlight Highlight Lasst die F-Junioren die Saison zu Ende spielen. Kinder sollen ja keine Krankheitsüberträger sein.
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