Hätte es die Messi-Show nicht geben dürfen? Schiris drücken beide Augen zu
Der Titelverteidiger ist mit einem klaren Statement in die WM gestartet. Argentinien schlägt Algerien 3:0 – und Superstar Lionel Messi erzielt alle drei Tore.
Nach dem ersten Streich, einem wunderbaren Schlenzer, hat Messi allerdings Glück, dass er nicht vom Platz fliegt. In einem Zweikampf grätscht er Gegenspieler Aissa Mandi nieder:
Schiedsrichter Szymon Marciniak, einer der besten der Welt, pfeift das Foul – und belässt es dabei. Seine Karten lässt er stecken.
Messi hat das Glück, dass sich der Videoschiedsrichter nicht meldet. Vielleicht ist es ein Superstar-Bonus. Denn unsere mittlerweile jahrelange Erfahrung mit dem VAR hat uns eines gelehrt: Es spielt keine Rolle, ob Absicht vorhanden war oder nicht. Es war ein Foul. Es war ein Tritt in die Wade mit offener Sohle. Es war eine Aktion, für die andere Spieler Rot sahen.
Messi darf auf dem Platz bleiben und seine grosse Klasse ein weiteres Mal der ganzen Welt zeigen. In seinem 200. Länderspiel gelingt ihm dank eines Abstaubers und eines weiteren Distanzschusses ein Hattrick, er schiesst alle drei Tore bei Argentiniens 3:0-Sieg zum WM-Auftakt. Damit ist Lionel Messi nun bei 16 Toren an Weltmeisterschaften angelangt, womit er die Marke des bisherigen Rekordhalters Miroslav Klose eingestellt hat. (ram)
