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Serientäter Lionel Messi: Diesen WM-Rekord hat er als nächstes geknackt

KEYPIX - Argentina's Lionel Messi (10) celebrates scoring his side's 3rd goal during the World Cup Group J soccer match between Jordan and Argentina in Arlington, Texas, near Dallas, Saturda ...
Lionel Messi feiert seinen Treffer gegen Jordanien.Bild: keystone

Serientäter Messi: Diesen WM-Rekord hat er als nächstes geknackt

Lionel Messi trifft auch als Joker. Mit seinem sechsten Tor an der WM 2026 hat er einen neuen Rekord aufgestellt, denn er traf als erster Spieler überhaupt in sieben Weltmeisterschafts-Partien in Folge.
28.06.2026, 11:5828.06.2026, 11:58

Als Lionel Messi 2006 mit 18 Jahren erstmals die WM-Bühne betrat, gehörte er noch nicht zu den Stammspielern der Argentinier. Seither stand er in jeder WM-Partie der Albiceleste in der Startelf – bis in der Nacht auf Sonntag gegen Jordanien, als er in der 60. Minute eingewechselt wurde.

Dass Messi nicht von Anfang an spielte, war allerdings nicht der Entscheid von Trainer Lionel Scaloni, sondern seiner. «Er hätte heute 90 Minuten spielen können, aber er hat es vorgezogen, seinen Mannschaftskollegen Spielzeit zu geben und an die Zukunft zu denken. Das sagt viel über ihn aus», erklärte Scaloni.

Obwohl Messi nicht von Anfang an auf dem Platz stand, war er auch in seinem dritten Spiel bei dieser WM erfolgreich, nachdem er bereits drei Treffer gegen Algerien und zwei gegen Österreich erzielt hatte. Er erzielte in der 80. Minute per Freistoss das 3:1. Damit baute er den Torrekord bei einer WM auf nun 19 Treffer weiter aus.

Zudem ist der 39-Jährige der erste Spieler der Geschichte, der in sieben aufeinanderfolgenden WM-Partien mindestens ein Tor erzielt hat. Er überflügelte den Franzosen Just Fontaine und den Brasilianer Jairzinho (beide 6).

Scaloni gehen die Worte aus

Dass Messi zunächst auf der Bank sass, unterstreicht, dass er nicht «so sehr» an seine Zahlen denke, wie Scaloni betonte. Auf dessen Leistung angesprochen, sagte er, er befinde sich angesichts dieser Frage in «einer etwas unangenehmen Situation», da er «nicht mehr wisse, was er sagen solle».

Scaloni wurde auch gefragt, was er zu Messi vor der Einwechslung gesagt habe. «Ich habe nur gesagt, dass er sich aufwärmen soll», antwortete er. «Was soll ich ihm sonst sagen? Ich muss ihm nichts mehr sagen.»

Kollegen vergöttern ihn

«Messi, immer Messi», schrieb die argentinische Zeitung «Olé», die aber auch bemerkte: Die Nationalmannschaft habe durch die XXL-Rotation «den Beweis für ihre Flexibilität erbracht, für ihre Vielseitigkeit, die über die aussergewöhnliche Leistung von Lionel Messi hinausgeht». So nahm Scaloni im Vergleich zur Partie davor neun Änderungen in seiner Startelf vor.

Einer der Neuen war Mittelfeldspieler Giovani Lo Celso, der das 1:0 schoss und zu Messi sagte: «Was mich am meisten berührt, ist zu sehen, wie viel Freude er daran hat. Ihn Tag für Tag so zu sehen, ist bewegend und gibt einem wirklich Auftrieb.»

Nun gegen Kap Verde

Die Leistungen Messis sind umso höher einzustufen, als er aufgrund gesundheitlicher Probleme seines Vaters keine einfache Zeit durchmacht. Die nächste Gelegenheit, an seinem Denkmal zu arbeiten, bietet sich ihm in der Nacht auf Samstag im Sechzehntelfinal gegen den krassen Aussenseiter Kap Verde.

Direkt nach dem Duell gegen Jordanien beendete er einen Social-Media-Post mit den Worten: «Weiter zusammen.» Jedenfalls würde es mit Messi in dieser Verfassung nicht überraschen, wenn Argentinien als erste Mannschaft nach Brasilien im Jahr 1962 den WM-Titel erfolgreich verteidigen würde. (ram/sda/dpa/afp)

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