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Leichtathletik-EM: 1. Abendsession mit Lobalu und Frey im Liveticker

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Am Schluss gehen die Kräfte aus: Lobalu verpasst Medaille über 5000 Meter

10.08.2026, 21:5810.08.2026, 21:58

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Schweiz darf am ersten Abend der Leichtathletik-EM bereits auf erstes Edelmetall hoffen.
  • Um 21.40 Uhr startet Dominic Lobalu im Final über 5000 Meter. Vor zwei Jahren in Rom gewann der Athlet des LC Brühl über diese Distanz Bronze hinter dem Norweger Jakob Ingebrigsten und dem Briten George Mills.
  • Sofern Géraldine Di Tizio-Frey um 21.10 Uhr den Halbfinal über 100 Meter übersteht, kann sie dann um 22.50 Uhr ebenfalls um eine Medaille laufen. Die Zürcherin hat in dieser Saison die bislang schnellste Zeit einer Europäerin aufgestellt. Auch Salomé Kora und Natacha Kouni kämpfen noch ums Finalticket.
  • Daneben stehen auch noch die Finals im Kugelstossen der Männer und Frauen und die 4x400m-Mixed-Staffel an. Selina von Jackowski und Larissa Bertényi bestreiteb um 20.35 Uhr ihren Vorlauf über 100 m Hürden. Ditaji Kambundji ist bereits fix für die Halbfinals qualifiziert.
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Das sagt Dominic Lobalu:
«Ja es war ein gutes Rennen. Leider gab es keine Medaille. Aber das ist der Sport. Ich habe heute kleine Fehler gemacht. Die möchte ich am Samstag über die 10'000 Meter korrigieren. Wenn das Rennen langsam anfängt wie hier, ist es schwierig für mich. Ich ging schon zu früh nach vorne. Die anderen konnten hinten bleiben und Energie sparen. Das nächste Mal bleibe ich auch hinten.»
Keine Medaille für Lobalu – Ingebrigtsen holt Gold
Lobalu nimmt sie auf Rang 4 in Angriff. Der Schweizer leidet, während das Tempo schneller und schneller wird. Das gibt keine Medaille. Vorne zieht Ingebrigtsen auf der Zielgeraden davon und holt sich Gold. Silber geht an den Deutschen Florian Bremm, Bronze an Etienne Daguinos. Lobalo landet au Platz 4.
Lobalu reagiert
Dem Schweizer gefällt nicht, dass das Tempo zusammenfällt, und er zieht wieder an. Er liegt gemeinsam mit Gressier und Ingebrigtsen an der Spitze. Dahinter teilt der Portugiese José Pinto Ellenbogen aus.
Das Tempo fällt wieder etwas zusammen
An der Spitze zieht sich alles zusammen. Noch immer ist Lobalu in einer guten Position in Führung, aber die Konkurrenz ist direkt dahinter. Auch Ingebrigsten mischt jetzt vorne mit, der gar zeitweise die Führung übernimmt.
Lobalu führt nach 3000 Metern
Der Schweizer zieht an die Spitze und verschärft leicht das Tempo. Sechs Runden stehen immer noch aus. Jakob Ingebrigsten, der einstige Dominator aus Norwegen, hält sich noch zurück. Doch wie fit ist er überhaupt noch nach all seinen Verletzungen?
Das waren die Halbfinal-Läufe über 100 Meter
Lobalu startet in den Medaillenkamp über 5000 Meter
Vor zwei Jahren in Rom holte er über diese Distanz EM-Bronze. Gelingt Lobalu heute auch ein ähnlicher Erfolg?
Auch Kora steht im Final
Der EM-Final geht mit zwei Schweizerinnen über die Bühne. Weil auch im dritten Heat keine Drittklassierte an die Salomé Koras Lucky-Loser-Zeit von 11,12 herankommt, steht auch sie im EM-Final. Neben Kora komplettiert auch die Britin Dina Asher-Smith das Finalfeld.
Das sagt Di Tizio-Frey zu ihrem Halbfinal-Lauf:
«Die Nervosität war sehr gross. Ich war fast etwas überrascht, dass ich früh so weit vorne war. Aber ich habe mich nicht verkrampft und konnte schön zu Ende laufen. Ich habe das Selbstvertrauen, dass ich das kann.»
Di Tizio-Frey läuft souverän in den Final
Die Zürcherin ist momentan die schnellste Frau Europas. Sie startet dann tatsächlich auch gut, setzt sich in den ersten Metern schon ein wenig ab und zieht durch. Mit einer Zeit von 11,02 gewinnt sie ihren Heat und steht sicher im Final von 22.50 Uhr. Weil der Lauf dahinter langsam ist, verbleibt nach zwei von drei Heats auch Salomé Kora auf dem Lucky-Loser-Platz.
Kora im ersten 100-m-Halbfinal auf Rang 4
Schade, da wäre für die Ostschweizerin sogar noch mehr möglich gewesen. Die Zeit ist mit 11,12 gut, aber direkt nach dem Start hat sie einen Stolperer, der sie zurückbindet. Gegen Ende des Rennens dreht Kora aber auf und holt sich immerhin Rang 4. Damit muss sie nun zittern, dass es über die Zeit in den Final reicht.

Gewonnen wurde der Heat von der Britin Amy Hunt. Patrizia van der Weken aus Luxemburg schaffte mit 11,08 ebenfalls die direkte Finalqualifikation.
Schilder holt sich überlegen Gold im Kugelstossen
Eigentlich hätte sie ihn gar nicht mehr gebraucht, aber im letzten Versuch, als ihr Gold bereits feststeht, wirft sie 20,73 Meter. Das ist mit Abstand die beste Marke des Abends. Landsfrau Jorinde van Klinken holt mit 19,64 m – also mehr als einem Meter weniger – Silber. Bronze geht an Yamisi Mabry aus Deutschland.
Das sagt Larissa Bertényi nach der Halbfinalqualifikation
«Halbfinal klingt super. Ich habe richtig Freude, auch wenn es noch etwas braucht, um es zu verdauen. Ich hatte vor dem Rennen wirklich Bauchweh. Ich war sicher nervöser als sonst, aber es war auch ein schönes Gefühl. Wenn ich den Lauf anschaue, dann hatte ich einen guten Start, danach traf ich die erste Hürde nicht so gut und fiel etwas aus dem Rhythmus. Aber irgendwie hat es gereicht.»
Larissa Bertényi überzeugt in ihrem Vorlauf
Die St.Gallerin läuft in 13,01 als Dritte über die Ziellinie. Damit qualifiziert sie sich mit der elftbesten Zeit für den Halbfinal vom Dienstag. Bertényi kam schon gut aus den Startblöcken und schaffte es dann, das Tempo durchzuziehen.
Selina von Jackowski verpasst die Halbfinals
Die Vorläufe über 100 Meter Hürden der Frauen haben begonnen. Im ersten Heat startet die Schweizerin Selina von Jackowski gut, gegen Ende geht ihr etwas die Luft aus. Mit einer Zeit von 13,14 Sekunden dürfte die Halbfinal-Qualifikation nicht gelingen – das wäre bei ihr aber auch eine Überraschung gewesen.
So stehen die Schweizer Medaillenchancen in Birmingham
Schilder weiterhin überlegen in Führung
Die Niederländerin gelingt im dritten Versuch ein sensationeller Wurf. Mit 20,52 Metern nimmt Schilder ihrer gesamten Konkurrenz beinahe mehr als einen Meter ab. Am nächsten kommt ihr noch ihre Landsfrau Jorinde van Klinken mit 19,65 Metern. Auf Platz 3 liegt bei Halbzeit Yemisi Mabry aus Deutschland.
Der Kugelstoss-Final der Frauen läuft
Allerdings geht er, nachdem Miryam Mazenauer am Vormittag in der Qualifikation gescheitert ist, ohne Schweizer Beteiligung über die Bühne. Nach dem ersten von sechs Versuchen führt die Niederländerin Jessica Schilder.
Holt die Schweiz schon eine Medaille?
An der Leichtathletik-EM in Birmingham geht es gleich von Tag 1 an zur Sache. Sofern alles nach Plan läuft, steht Géraldine Di Tizio-Frey am Montagabend um 22.50 Uhr Schweizer Zeit im Final über 100 m. Die Zentralschweizerin tritt als Saisonschnellste (10,96 Sekunden) an und würde erstmals an einem Grossanlass zuschlagen.

Auch Dominic Lobalu ist eine Medaille zuzutrauen. Der St. Galler steht um 21.40 Uhr im Final über 5000 m. Der Olympia-Vierte gewann vor zwei Jahren in dieser Disziplin Bronze. (sda)

Das steht heute Abend auf dem Programm:
20.03 Uhr: Kugelstossen Frauen, Final
20.35 Uhr: 100 m Hürden Frauen – Vorläufe (🇨🇭 mit Larissa Bertényi, Ditaji Kambundji, Selina von Jackowski)
21.10 Uhr: 100 m Frauen – Halbfinals (🇨🇭 mit Géraldine Di Tizio-Frey, Salomé Kora, Natacha Kouni)
21.33 Uhr: Kugelstossen Männer – Final
21.40 Uhr: 5.000 m Männer – Final (🇨🇭 mit Dominic Lobalu)
22.00 Uhr: 3000 m Hindernis Frauen – Vorläufe (mit Shirley Lang)
22.40 Uhr: 4x400m-Staffel Mixed – Final
22.50 Uhr: 100 m Frauen – Final (🇨🇭 evtl. mit Géraldine Di Tizio-Frey, Salomé Kora, Natacha Kouni)
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