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Schweizer Töff-Fahrer stirbt bei Qualifying auf Isle of Man

Schweizer Töff-Fahrer stirbt bei riskantem Strassenrennen auf Isle of Man

Der Tessiner Mauro Poncini ist im Qualifying zum Manx Grand Prix auf der Isle of Man tödlich verunglückt. Der 29-Jährige kollidierte im Training mit einem anderen Fahrer.
19.08.2026, 19:2219.08.2026, 22:08

Der Schweizer Motorradrennfahrer Mauro Poncini ist bei der Qualifikation zum Manx Grand Prix auf der Isle of Man ums Leben gekommen. Der Tessiner wurde 29 Jahre alt.

Gemäss Berichten, kam es am Dienstagabend im zweiten Zeittraining der Klassen Senior/Supersport MGP zu einer Kollision zwischen Poncini und einem weiteren Fahrer. Das Qualifying wurde daraufhin abgebrochen. Der andere beteiligte Fahrer erlitt demnach leichtere Verletzungen.

Untersuchung läuft

Die Veranstalter bestätigten in einer Mitteilung, dass ein Teilnehmer tödliche Verletzungen erlitten habe. Wie bei solchen Vorfällen üblich, laufe nun eine Untersuchung durch mehrere Behörden.

Auch die Swiss Moto Federation äusserte sich zum Tod Poncinis. Der Verband schrieb, man habe «mit grosser Bestürzung und tiefer Trauer» vom Tod des Fahrers erfahren. Poncini sei am 18. August 2026 während des Qualifyings ums Leben gekommen.

Erstmals beim Manx Grand Prix

Poncini nahm in diesem Jahr erstmals am Manx Grand Prix teil. Der Tessiner galt als erfahrener Strassenrennfahrer und war unter anderem in der International Road Racing Championship aktiv.

In der Supersport-Kategorie belegte er 2024 und 2025 jeweils den siebten Rang. In der laufenden Meisterschaft lag er vor dem Finalrennen in Frohburg auf dem fünften Platz.

Rennen auf öffentlichen Strassen

Der Manx Grand Prix wird auf der Isle of Man ausgetragen, einer Insel in der Irischen See zwischen Grossbritannien und Irland. Gefahren wird nicht auf einer klassischen Rennstrecke mit grosszügigen Auslaufzonen, sondern auf abgesperrten öffentlichen Strassen.

Das macht das Rennen besonders riskant. Die Strecke führt durch Dörfer, über Landstrassen und den Mountain Course der Isle of Man. Leitplanken, Mauern, Randsteine und Häuser stehen deutlich näher an der Fahrbahn als auf permanenten Rennstrecken. Fehler oder technische Probleme können deshalb besonders schwere Folgen haben. (mke)

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Die beliebtesten Kommentare
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Barracuda
19.08.2026 20:09registriert April 2016
Unschön, aber bei der Isle of Man fährt der Tod mit.
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peter_rentsch@pm.me
19.08.2026 19:48registriert Juni 2026
RIP...
Allerdings muss ich als Töff-Fahrer sagen, dass ich nur begrenzt Verständnis habe, sich so einem lebensgefährlichen Rennen zu stellen... Mindestens ein Toter pro Jahr meine ich... Da muss man echt abgeschlossen haben mit dem Leben...
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Fred_64
19.08.2026 19:59registriert Dezember 2021
Wer bei diesem Rennen mitmacht, kennt das Risiko!
Etwa gleich wie jemand alleine durch die Eiger Nordwand geht, da nimmt man den Tod in Kauf...
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