Schweizer Töff-Fahrer stirbt bei riskantem Strassenrennen auf Isle of Man
Der Schweizer Motorradrennfahrer Mauro Poncini ist bei der Qualifikation zum Manx Grand Prix auf der Isle of Man ums Leben gekommen. Der Tessiner wurde 29 Jahre alt.
Gemäss Berichten, kam es am Dienstagabend im zweiten Zeittraining der Klassen Senior/Supersport MGP zu einer Kollision zwischen Poncini und einem weiteren Fahrer. Das Qualifying wurde daraufhin abgebrochen. Der andere beteiligte Fahrer erlitt demnach leichtere Verletzungen.
Untersuchung läuft
Die Veranstalter bestätigten in einer Mitteilung, dass ein Teilnehmer tödliche Verletzungen erlitten habe. Wie bei solchen Vorfällen üblich, laufe nun eine Untersuchung durch mehrere Behörden.
Auch die Swiss Moto Federation äusserte sich zum Tod Poncinis. Der Verband schrieb, man habe «mit grosser Bestürzung und tiefer Trauer» vom Tod des Fahrers erfahren. Poncini sei am 18. August 2026 während des Qualifyings ums Leben gekommen.
Erstmals beim Manx Grand Prix
Poncini nahm in diesem Jahr erstmals am Manx Grand Prix teil. Der Tessiner galt als erfahrener Strassenrennfahrer und war unter anderem in der International Road Racing Championship aktiv.
In der Supersport-Kategorie belegte er 2024 und 2025 jeweils den siebten Rang. In der laufenden Meisterschaft lag er vor dem Finalrennen in Frohburg auf dem fünften Platz.
Rennen auf öffentlichen Strassen
Der Manx Grand Prix wird auf der Isle of Man ausgetragen, einer Insel in der Irischen See zwischen Grossbritannien und Irland. Gefahren wird nicht auf einer klassischen Rennstrecke mit grosszügigen Auslaufzonen, sondern auf abgesperrten öffentlichen Strassen.
Das macht das Rennen besonders riskant. Die Strecke führt durch Dörfer, über Landstrassen und den Mountain Course der Isle of Man. Leitplanken, Mauern, Randsteine und Häuser stehen deutlich näher an der Fahrbahn als auf permanenten Rennstrecken. Fehler oder technische Probleme können deshalb besonders schwere Folgen haben. (mke)
