«Inakzeptables Angebot»: Das ist der aktuelle Stand der Xhaka-Verhandlungen
Zwischen Granit Xhaka und Chelsea ist gemäss übereinstimmenden Medienberichten alles geregelt. Der 33-jährige Nati-Captain möchte demnach zu den Blues wechseln und wieder unter Xabi Alonso spielen. Auch der Baske ist ein grosser Fan einer Wiedervereinigung mit dem Mittelfeldmotor.
Gemeinsam gewannen Alonso und Xhaka in Leverkusen das Double aus Bundesliga und DFB-Pokal. Der Trainer übernahm im letzten Sommer Real Madrid, wo er nach einem guten halben Jahr wieder entlassen wurde. Xhaka wechselte zu Premier-League-Aufsteiger Sunderland und führte diesen auf den siebten Platz und damit in die Europa League. Nun könnte es zu einer Wiedervereinigung des Trainers und seiner rechten Hand auf dem Feld kommen.
Chelsea und Sunderland liegen weit auseinander
Das Problem ist jedoch: Chelsea und Sunderland liegen derzeit noch weit auseinander. Die Black Cats bezahlten im letzten Sommer 15 Millionen Euro an Leverkusen, um Xhaka aus seinem Vertrag herauszukaufen. Auch in Sunderland unterschrieb er bis 2028. Es ist nur schwer vorstellbar, dass der Klub seinen Captain nun für eine geringere Summe verkauft. Chelsea habe aber nur acht Millionen Pfund (rund 9,3 Millionen Euro) geboten.
Xhakas aktueller Klub sehe das Angebot gemäss Transfer-Insider David Ornstein von «The Athletic» als inakzeptabel und Zeichen des mangelnden Respekts sowohl vor dem Mittelfeldspieler als auch dem AFC Sunderland. Der Klub des Schweizer Besitzers Kyril Louis-Dreyfus hat keine Intention, Xhaka zu verkaufen, und teilte Chelsea mit, dass keine weiteren Angebote berücksichtigt würden. Stattdessen solle die vertragliche Situation von allen Parteien respektiert werden.
Einigung bleibe schwierig – aber möglich
Anders klingt es bei Sky-Insider Florian Plettenberg. Dieser berichtet nämlich, dass am heutigen Montag weitere Gespräche geplant seien. Verantwortliche der beiden Klubs würden weiter in Kontakt stehen. Zwar bleibe eine Einigung schwierig, jedoch nicht unmöglich. Dies liegt wohl auch daran, dass Xhaka unbedingt unter Alonso für Chelsea spielen wolle. Gleichzeitig habe er grossen Respekt für Sunderland und bleibe geduldig.
Xhaka wurde nach seinem Wechsel aus Leverkusen in den Nordosten Englands schnell zu einem Fanliebling. Als Captain war er ein wichtiger Faktor in der erfolgreichen Saison, die auf dem siebten Platz endete. Chelsea wurde lediglich 10. Anders als die Blues spielt Sunderland in der nächsten Saison also europäisch. Dennoch würde Xhaka wohl gerne wechseln. Ob dies klappt, ist derzeit unklar. Klar ist aber: Chelsea und Sunderland liegen mit ihren Vorstellungen bezüglich der Modalitäten eines allfälligen Transfers noch weit auseinander. (nih)
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