Schiri Zwayer hat Krämpfe – doch die Spieler helfen ihm sofort
Ein Schiedsrichter läuft während eines Fussballspiels gut und gerne über zehn Kilometer und damit auch mehr als einige Feldspieler. Auch Sprints sind keine Seltenheit für die Unparteiischen. Da ist es eigentlich nicht überraschend, dass auch der 23. Mann auf dem Feld mal von Krämpfen geplagt ist.
Und doch war es ein ungewohntes Bild, als Felix Zwayer in der 93. Minute des Spiels zwischen den USA und Australien sichtlich von Krämpfen geplagt plötzlich zu Boden ging. Zuvor war er im Rasen hängengeblieben. Die Unterstützung seines Linienrichters, des US-Amerikaners Folarin Balogun und des Australiers Aiden O'Neill kam aber sofort. Die vierte Offizielle Katia Garcia brachte zudem einen Energiegel aufs Feld.
Australian and American players take turns helping out referee Felix Zwayer, who was suffering from cramps. pic.twitter.com/fmgD5PDz3t
— The thinker man (@kwekuedilson) June 19, 2026
Wenig später konnte sich Zwayer in der Mittagssonne von Seattle wieder aufrichten und die Partie zu Ende leiten. Von den Rängen gab es Applaus. Der 45-jährige Deutsche verzichtete darauf, sich selbst wegen Zeitverzögerung zu verwarnen.
Dabei sass die Gelbe Karte bei Zwayer während des Spiels eher locker. Siebenmal zeigte er diese während der Partie, in welcher sich die USA 2:0 durchsetzten. Damit ist der Co-Gastgeber wie Mexiko bereits für die Sechzehntelfinals qualifiziert.
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