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FIFA-Krise: Donald Trump will Gianni Infantino offenbar doch helfen

FILE - President Donald Trump holds up a red card during a meeting with FIFA president Gianni Infantino, center, and United States Soccer Federation president Carlos Cordeiro, left, in the Oval Office ...
Gianni Infantino und Donald Trump: Ziemlich beste Freunde – oder doch nicht?Bild: keystone

Trump will angeblich «alles Mögliche tun», um Infantino in der Krise zu helfen

Der Druck auf Gianni Infantino wächst. Der FIFA-Boss sucht in seiner Krise offenbar auch Hilfe in der US-Politik.
04.08.2026, 08:1904.08.2026, 08:19
Ein Artikel von
t-online

FIFA-Präsident Gianni Infantino steht weiter in der Kritik. Der 56-Jährige hat nach seinem geplatzten Investorendeal mit schwindender Unterstützung im Fussball zu kämpfen. Die Fussballverbände von Wales, England und Serbien gaben bereits bekannt, bei der kommenden Präsidentenwahl nicht für ihn stimmen zu wollen. Dass weitere Länder nachziehen, ist gut möglich.

Die «New York Post» meldete am Montag, dass Infantino die US-Regierung um Donald Trump und Marco Rubio um Hilfe gebeten habe. Das US-Aussenministerium dementierte Pläne für ein Telefonat am Morgen. Der Washington-Aussenkorrespondent der britischen Zeitung «The Telegraph» aber meldete, dass Donald Trump die schwierige Lage seines Freundes Gianni Infantino bewusst sei.

Der «Telegraph» zitiert eine dem US-Präsidenten nahe Quelle mit den Worten: «Gianni hat uns sehr dabei geholfen, die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Der Präsident schätzt ihn sehr. Ich bin mir sicher, dass der Präsident alles Mögliche tun wird, um ihm zu helfen.»

Infantinos Pläne, mithilfe einer FIFA-Tochtergesellschaft Anteile an der WM an Investoren zu verkaufen, hatten enorme Kritik ausgelöst. Die UEFA hatte mit einem Boykott aller FIFA-Wettbewerbe gedroht, auch aus Asien sowie Nord- und Mittelamerika gab es Gegenwind, sodass Infantino seine Pläne einstampfen musste. Die Rücktrittsforderungen werden lauter, weshalb der Schweizer den Berichten zufolge Unterstützung aus der Politik gebrauchen kann.

Im kommenden Jahr stehen die Präsidentschaftswahlen der FIFA an. Gianni Infantino hat aktuell noch keinen Gegenkandidaten, aber diverse Landesverbände haben ihm schon das Vertrauen entzogen. (abu/t-online.de)

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Infantino bei Donald Trump
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Infantino bei Donald Trump
Ein Schweizer im Oval Office: Gianni Infantino besuchte am Dienstag Donald Trump.
quelle: ap/ap / evan vucci
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