Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Männer-Abfahrt in Soldeu

1. Dominik Paris (ITA)

2. Kjetil Jansrud (NOR) +0.34

3. Otmar Striedinger (AUT) +0.41

4. Mauro Caviezel (SUI) +0.47

6. Beat Feuz (SUI) +0.64

9. Carlo Janka (SUI) +0.75

15. Lars Rösti (SUI) +1.21

22. Gilles Roulin (SUI) +2.35

ABD0032_20190313 - SOLDEU - ANDORRA: Beat Feuz (SUI) mit der Abfahrts-Weltcup-Kugel am Mittwoch, 13. Maerz 2019, anl. der Abfahrt der Herren im Rahmen des Weltcup-Finales in Soldeu (Andorra). (KEYSTONE/APA/HELMUT FOHRINGER)

Feuz mit der kleinen Kristallkugel für den besten Abfahrer der Saison. Bild: APA/APA

Feuz mit Kristall belohnt: «Cool, die Kugel zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen»



Dominik Paris hat auch die letzte Abfahrt des Winters gewonnen. Der Italiener triumphiert am Weltcup-Finale in Soldeu vor Kjetil Jansrud und Otmar Striedinger, muss die kleine Kristallkugel aber Beat Feuz überlassen. Feuz bringt seine Reserve von 80 Punkten mit einem 6. Platz sicher über die Runden. Mauro Caviezel wird als bester Schweizer Vierter.

ABD0021_20190313 - SOLDEU - ANDORRA: (v.l.) Dominik Paris (ITA) und Beat Feuz (SUI) am Mittwoch, 13. Maerz 2019, anl. der Abfahrt der Herren im Rahmen des Weltcup-Finales in Soldeu (Andorra). (KEYSTONE/APA/HELMUT FOHRINGER)

Paris zeigt es: Feuz war diese Saison der Beste. Bild: APA/APA

Bei windigen Verhältnissen setzte sich Paris 34 Hundertstel vor dem Norweger Kjetil Jansrud und 41 Hundertstel vor dem Österreicher Otmar Striedinger durch. Mauro Caviezel verpasste das Podium als Vierter um sechs Hundertstel, Beat Feuz wurde Sechster und verteidigte seinen Disziplinensieg aus dem Vorjahr erfolgreich.

Beat Feuz im Interview:

«Ganz sicher war ich mir nicht, dass es für die Kugel reichen wird. Unterwegs hatte es viel Wind, darum war es schwierig einzuschätzen, wie sich das Rennen noch entwickeln wird. Nach mir kamen dann auch noch ein paar Fahrer, die schneller waren als ich. Doch dann merkte ich bald einmal, dass es reichen wird.

Die Kugel zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen, ist natürlich cool. Dank der Konstanz habe ich das geschafft. Mein grosses Plus war, dass ich auf jeder Piste und bei allen Verhältnissen vorne mitfahren konnte. Das Selbstvertrauen, das Material – alles hat gepasst.

Vor dem Rennen war ich schon etwas nervöser als sonst, doch am Start hat sich das dann schnell gelegt. Ich wusste ja, dass alles in meinen Händen liegt.»

Bild

bild: screenshot srf

Es war dies Paris' dritter Sieg in Folge in einer Weltcup-Abfahrt und der vierte in diesem Winter. Die kleine Kristallkugel als Krönung seiner vorzüglichen Saison blieb dem Südtiroler aber wegen der bestechenden Konstanz von Beat Feuz verwehrt.

«Ich habe alles gegeben, doch Beat hat souverän seinen Lauf durchgezogen. Das Duell mit ihm macht Spass.

Dominik Paris

Feuz klassierte sich in Andorra erst zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison (und zum zweiten Mal in den letzten 13 Abfahrten) neben dem Abfahrts-Podest. Seinen Vorsprung in der Disziplinenwertung verteidigte er aber souverän, obwohl er sich im obersten Streckenteil einen grossen Rückstand eingehandelt hatte. Dank sechs Podestplätzen und zwei 6. Rängen sicherte sich der Emmentaler zum zweiten Mal in Folge die kleine Kristallkugel in seiner Paradedisziplin.

Der Schlussstand im Abfahrtsweltcup:

Bild

bild: screenshot srf

Mit seiner kontrollierten, aber nicht verkrampften Fahrt verhinderte Feuz ein Schweizer Déjà-vu. 2008 hatte Didier Cuche im Super-G eine Reserve von sogar 99 Punkten ins letzte Rennen genommen, den Gesamtsieg wegen einer zu vorsichtigen Fahrt noch dem Tagessieger Hannes Reichelt überlassen müssen – unter anderem, weil ihn Daniel Albrecht als letzter Starter auf Platz 16 verdrängte.

Versöhnlich endete der Winter für Carlo Janka. Der gefallene Gesamtweltcupsieger von 2009/10 schaffte in seinem letzten Rennen der Saison als Neunter seinen ersten Top-10-Platz. Junioren-Weltmeister Lars Rösti holte als Fünfzehnter seine ersten Weltcup-Punkte. (pre/sda)

Schweizer Kristallkugel-Gewinner im Skiweltcup seit 1990

Unvergessene Ski-Geschichten

Wie der Ski-Salto zu Didier Cuches Markenzeichen wurde: «Fans glaubten, es war geplant»

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hein Doof 13.03.2019 11:39
    Highlight Highlight [...] Der gefallene Gesamtweltcupsieger von 2009/10 schaffte in seinem letzten Rennen der Saison als Neunter seinen ersten Podestplatz [...]

    Mhm. Irgendwas ist da falsch?
  • Calvin Whatison 13.03.2019 10:31
    Highlight Highlight Je suis Beeeat Go Go Go 👍🏻💪🏻🍀
    • Calvin Whatison 13.03.2019 11:27
      Highlight Highlight Yes 😀👍🏻 Gratuliere Beat. Die Kugel hast Du mehr als nur verdient. Stark, Fair und Bodenständig. 💪🏻🏆

Gössi kritisiert Martullo scharf: «Es strotzt vor Unwahrheiten und Falschangaben»

Die Spannungen zwischen FDP und SVP eskalieren im Nachgang zum Interview in der «Schweiz am Wochenende».

Der Freisinn habe beim EU-Rahmenabkommen offenbar den Verstand komplett ausgeschaltet, kritisierte SVP-Nationalrätin und EMS-Chemie-Chefin Magdalena Martullo-Blocher im Interview mit der «Schweiz am Wochenende».

«Das Interview strotzt vor Unwahrheiten und Falschangaben», lautet die Replik von FDP-Präsidentin Petra Gössi. In der Sendung «SonnTalk» von TeleZüri, Tele M1 und TeleBärn warf sie am Sonntagabend der EMS-Chemie-Chefin mangelnde Faktentreue vor. Die Kantonalbanken seien beim …

Artikel lesen
Link zum Artikel