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Tour de France: Mauro Schmid gewinnt 13. Etappe

epa13117516 Swiss cyclist Mauro Schmid of Team Jayco AlUla celebrates on the podium after winning Stage 13 of the Tour de France, a 205.8 km route from Dole to Belfort, France, 17 July 2026. EPA/GUILL ...
Er darf jubeln: Mauro Schmid hat die 13. Etappe der Tour de France gewonnen.Bild: keystone

Erster Schweizer Sieg seit 6 Jahren: Mauro Schmid gewinnt 13. Etappe der Tour de France

Mauro Schmid gewinnt die 13. Etappe der Tour de France. Der Zürcher setzt sich in Belfort nach 206 km im Sprint vor seinem Fluchtgefährten Harold Tejada aus Kolumbien durch und beendet eine lange Schweizer Durststrecke.
17.07.2026, 17:4017.07.2026, 18:50

Für Schmid ist es der zweite Etappensieg an einer Grand Tour nach dem Triumph in der 11. Etappe des Giro d'Italia 2019 und der grösste Erfolg seiner Karriere. Er sicherte der Schweiz den ersten Etappensieg an der Tour de France seit fast sechs Jahren und dem Triumph von Marc Hirschi.

Der 26-jährige Schmid gehörte einer mehr als 50 Fahrer umfassenden Spitzengruppe an, die sich auf den flachen ersten rund 150 km gebildet hatte. Im Aufstieg auf den 1173 m ü. M. gelegenen Ballon d'Alsace bildete sich eine zehnköpfige Fluchtgruppe, welche die Abfahrt gemeinsam in Angriff nahm. Aus dieser lösten sich rund 15 km vor dem Ziel der Fahrer vom Team Jayco AlUla und Harold Tejada. Die beiden fuhren einen genügend grossen Vorsprung heraus, der es Schmid gar erlaubte, vor dem Finish noch zu taktieren. Schliesslich setzte sich der Zürcher in der längsten Etappe der diesjährigen Rundfahrt im Sprint vor seinem Fluchtkollegen aus Kolumbien durch.

Schmid vertreibt die Geister von Toulouse

Damit blieb Schmid ein Déjà-vu erspart. Vor einem Jahr musste er sich in einer ähnlichen Situation in der 11. Etappe der Tour de France im Fotofinish seinem Fluchtgefährten Jonas Abrahamsen aus Norwegen geschlagen geben.

«Ich habe so oft an diesen Tag zurückgedacht», sagte Schmid im Siegerinterview zur verpassten Chance von Toulouse. Nun, nahe der Schweizer Grenze, pokerte er richtig, auch wenn sein Gefühl rund 50 Meter vor dem Ziel noch etwas anderes gesagt habe. «Ich dachte, ich hätte zu spät angezogen» so Schmid, der den Sprint von der Spitzenposition aus in Angriff nehmen musste und sich beinahe verschätzte. Schliesslich rückten die Verfolger durch das Geplänkel an der Spitze immer näher heran.

Pidcock macht Sprung im Gesamtklassement

Tom Pidcock als Dritter überquerte die Ziellinie nur zwei Sekunden nach dem Sieger. Der Brite vom Schweizer Team Pinarello 36.5 machte im Gesamtklassement einen Sprung von Platz 10 auf 4 und hat das Podest im Blick.

epa13117548 British cyclist Tom Pidcock (L) of Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team and Swiss cyclist Mauro Schmid (R) of Team Jayco AlUla in action during Stage 13 of the Tour de France, a 205.8 km route ...
Pidcock (links), hier noch vor Schmid.Bild: keystone

Ebenfalls aktiv fuhr Marc Hirschi. Der 27-jährige Berner gehörte beim Anstieg auf den Ballon d'Alsace zur grossen Spitzengruppe und griff rund 6 km vor dem Gipfel an. Sein Versuch blieb jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende musste sich der Fahrer vom Schweizer Team Tudor mit rund einer Minute Rückstand und Platz 15 zufrieden geben.

Pogacar bleibt in Gelb

Unangefochtener Leader bleibt Tadej Pogacar, der mit den anderen Favoriten und 7:32 Minuten Rückstand ins Ziel kam. Der Vorsprung des Slowenen auf den Dänen Jonas Vingegaard beträgt vor dem kräftezehrenden Wochenende mit zwei Bergetappen weiterhin 3:36 Minuten. Bester Schweizer im Gesamtklassement bleibt Yannis Voisard, der mit 15:36 Minuten im 17. Rang klassiert ist.

Die 14. Etappe am Samstag ist prädestiniert für Kletterer und führt die Fahrer über 155,3 km und 3941 Höhenmeter von Mulhouse nach Le Markstein. Dabei stehen drei Bergwertungen der ersten Kategorie an. (sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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Ketchum
17.07.2026 17:43registriert August 2015
Formvollendet mit Freudensprung über die Ziellinie. Bravo, Mauro!
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P.Giddy
17.07.2026 18:13registriert April 2021
Grande Mauro. Wohlverdient nach dem knappen zweiten Rang vom letzten Jahr. Beeindruckend, wie er mit den Bergfahrern über den Ballon d'Alsace gefahren ist.
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Darkside
17.07.2026 18:04registriert April 2014
Der Junge hat Nerven. Und er hat es ja im Interview quasi angekündigt. Super gemacht!👏🏻
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