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Tour de France: Waerenskjold setzt sich im Sprint durch

epa13113065 Norwegian cyclist Soren Waerenskjold of Uno-X Mobility celebrates as he crosses the finish line to win Stage 11 of the Tour de France, a 161.3 km route from Vichy to Nevers, France, 15 Jul ...
Soren Waerenskjold gewinnt die 11. Etappe der diesjährigen Tour de France.Bild: keystone

Waerenskjold sprintet am schnellsten und gewinnt – Pogacar bleibt ungefährdet in Gelb

Der Norweger Sören Wärenskjold düpiert am Ende der 11. Etappe der Tour de France in Nevers die Topsprinter und gewinnt erstmals ein Teilstück der Frankreich-Rundfahrt.
15.07.2026, 17:2415.07.2026, 20:26

Der 26-jährige Sören Wärenskjold zog den Sprint lag 150 m vor der Ziellinie an der Spitze und blieb dann, auch zur eigenen Überraschung, bis zum Ende vorne. Der Niederländer Olav Kooij, Sieger der 5. Etappe, belegte den 2. Platz. Der belgische Sprintstar Jasper Philipsen verpasste als Dritter seinen ersten Tagessieg in diesem Jahr erneut. Erst wurde er von der Jury wegen eines Vergehens sogar noch zurückversetzt, ehe der Entscheid wieder rückgängig gemacht wurde.

Im Gesamtklassement änderte sich auf der Flachetappe über 161 km im Zentrum Frankreichs nichts. Tadej Pogacar bleibt klar vorne, weiterhin 3:36 Minuten vor Jonas Vingegaard. Yannis Voisard ist als Sechzehnter weiterhin bester Schweizer.

Das Portal «Procyclingstats» ermittelte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 50,91 Kilometern pro Stunde. Bisher lag der Rekord abseits von Prologen und Zeitfahren bei der 4. Etappe 1999, die Mario Cipollini gewann. Damals lag der Wert bei 50,36.

«Ich wusste, dass es zwei, drei schnellere Sprinter im Feld hat als mich», erklärte der strahlende Wärenskjold nach dem Sieg. «Ich musste einfach hoffen, dass eine Lücke aufgeht und dann meine Chance nutzen.» So kam der 1,95 m grosse Hüne zu seinem grössten Erfolg, bisher war dies der Sieg beim Halbklassiker Omloop Het Nieuwsblad in Flandern.

Auf der 12. Etappe am Donnerstag sind erneut die Sprinter im Fokus. Gestartet wird das Teilstück auf der Rennstrecke von Magny-Cours bei Nevers. Danach geht es über 179 km Richtung Osten nach Chalon-sur-Saône. (riz/sda)

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