Die Enttäuschung bei den Schweizer Fans war nach dem WM-Viertelfinal riesig.Bild: keystone
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Unsere Tipps, um die Schweizer Niederlage zu verdauen – und was machst du?
Nach der Niederlage im WM-Viertelfinal gegen Titelverteidiger Argentinien ist die Enttäuschung in der Schweiz riesig. Nun ist die grosse Frage natürlich: Wie gehen wir mit diesem Kater um und welche Tipps hast du, um das Spiel zu verarbeiten oder sogar zu verdrängen?
Corsin Manser
«Nur die Zeit hilft. Da ich als Doppelbürger an Endrunden jeweils die Niederlande und die Schweiz unterstütze, habe ich schon viel zu viele bittere Niederlagen miterlebt. Seit ich aktiv Fussball schaue – etwa seit der WM 1998 – musste ich schon mehr als 20 Mal miterleben, dass meine Teams ausgeschieden sind. Der Schmerz ist jedes Mal gross. Doch mit der Zeit legt er sich. Sogar die Final-Niederlage der Niederlande gegen Spanien im Jahr 2010 habe ich mittlerweile verdaut. Wobei … hätte Arjen Robben ihn im Eins-gegen-eins gegen Iker Casillas doch bloss versenkt. Godverdomme!»
Arjen Robben vergibt alleine vor Iker Casillas.Video: YouTube/dipsilalagames
Madeleine Sigrist
«Ferien buchen, um auf andere Gedanken zu kommen (vielleicht nicht in Argentinien).»
Nico Lercher
«Verdrängung! Ab jetzt geniesse ich den Sommer. Ich gehe baden, grillieren und zu einer vertretbaren Zeit schlafen. Die Fussball-WM gibt's für mich nicht mehr. Ausser Argentinien scheidet aus.»
Im WM-Halbfinal trifft Argentinien auf England.Bild: keystone
Timo Rizzi
«Ich versuche, das Geschehene zu akzeptieren und es mit der Zeit heilen zu lassen. Allerdings funktioniert das meistens nur mässig gut und ich denke immer noch: Wäre doch das oder das einfach anders gelaufen. Eines Tages werden die schönen Erinnerungen überwiegen. Aber eine leise Stimme im Kopf wird immer bleiben.»
Carl-Philipp Frank
«Ich wollte mir nach dem Tragödien-Spiel eigentlich nur etwas die Beine vertreten, bin dann spontan auf den Uetliberg gewandert. Vor lauter Schnaufen war das Spiel dann nur noch Nebensache.»
Claudia Carvalho
«Am besten den Schlaf nachholen und wissen, dass wir trotzdem Geschichte geschrieben haben. Also ab an die Sonne, gutes Buch mitnehmen und einen Aperol Spritz geniessen. 🙂»
Nach dieser Niederlage braucht es wohl mehr als nur einen Aperol Spritz.Bild: Shutterstock
Nadine Sommerhalder
«Stell dir einfach vor, du bist Italiener/-in.»
Und jetzt du, wie verarbeitest oder verdrängst du die Schweizer Niederlage? Schreib es uns in die Kommentare.
