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Zigart stürzt an Tour de Suisse schwer – Pogacars Partnerin im Spital

Slovenia's Tadej Pogacar, the Tour de France winner, is greeted by his partner Urska Zigart after finishing, the twenty-first stage of the Tour de France cycling race over 132.3 kilometers (82.1  ...
Urska Zigart ist wie Tadej Pogacar Radprofi.Bild: keystone

Zigart stürzt schwer – Pogacars Partnerin muss ins Spital

Ein schwerer Sturz überschattet die 2. Etappe der Tour de Suisse der Frauen. Urska Zigart prallte an der Flamme Rouge heftig auf dem Asphalt auf. Nach ersten Untersuchungen hat sich Zigart Schürfungen und Verletzungen am Kiefer zugezogen.
18.06.2026, 15:2518.06.2026, 17:04

Elisa Longo Borghini heisst die neue Leaderin der Tour de Suisse. Die Italienerin gewann die 2. Etappe solo und schlüpfte dadurch ins Maillot Jaune. Im Spital endete der Arbeitstag von Urska Zigart. Die Slowenin kam bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strasse in Locarno zu Sturz. Wie das SRF berichtet, musste die Partnerin von Tadej Pogacar, dem Gesamtführenden bei den Männern, ins Spital gebracht werden. Untersuchungen im Spital ergaben, dass sich die 29-Jährige einen Bruch des Kiefers, eine leichte Gehirnerschütterung und Schürfungen im Gesicht zugezogen hat, wie ihr Team AG Insurance-Soudal mitteilte.

Longo Borghini triumphierte im Tessin nach 106 km mit einer halben Minute Vorsprung auf die Kanadierin Sarah Van Dam. Im Gesamtklassement führt die 34-jährige Italienerin nun mit 27 Sekunden Vorsprung vor der Britin Lauren Dickson, Van Dam ist Dritte (34 Sekunden zurück).

Reusser biegt falsch ab

Die Schweizer Meisterin Steffi Häberlin (3.) und die Tour-de-Suisse Titelverteidigerin Marlen Reusser (4.) erreichten das Ziel in Locarno gemeinsam mit 47 Sekunden Rückstand auf Longo Borghini, die sich im letzten Anstieg von ihren Konkurrentinnen abgesetzt hatte.

Ärgern musste sich insbesondere Reusser, die auf dem drittletzten Kilometer noch zusammen mit Van Dam und Kasia Niewiadoma-Phinney erste Verfolgerin von Longo Borghini war, dann aber zusammen mit der Polin falsch abbog. Als «unglaublich ärgerlich» betitelte die Bernerin danach ihr Missgeschick, das ihr rund 20 Sekunden Zeitverlust gekostet haben dürfte.

Vom Tessin in die Ostschweiz

In der Gesamtwertung bleibt die Thurgauerin Häberlin, tags zuvor beim Tour-Auftakt in Sondrio Sechste, die beste Schweizerin. Die 28-Jährige liegt 53 Sekunden hinter Leaderin Longo Borghini zurück, Reusser deren 57 Sekunden.

Am Freitag folgt im Rheintal die auf dem Papier einfachste Etappe. Start- und Zielort ist Bad Ragaz, auf den fast komplett flachen 120,8 km ist nur eine Bergwertung der 3. Kategorie zu absolvieren. (ram/sda)

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