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Reusser mit EM-Bronze im Strassenrennen – Weltmeisterin Vollering siegt

Marlen Reusser a remporté une 2e médaille dans ces Mondiaux, après son titre du chrono individuel dimanche.
Marlen Reusser gewinnt an der Rad-EM die Bronzemedaille.Bild: fxp-fr-sda-rtp

Reusser mit EM-Bronze im Strassenrennen – Weltmeisterin Vollering siegt

Marlen Reusser gewinnt an der Rad-EM in Slowenien die Bronzemedaille im Strassenrennen. Den Sieg holt sich wie bereits an der WM die Niederländerin Demi Vollering.
03.10.2026, 17:0903.10.2026, 18:36

Nach 130 km von Ljubljana nach Sencur triumphierte Vollering mit fünf Sekunden Vorsprung solo. Im Sprint einer Fünfergruppe sicherte sich Reusser hinter Puck Pieterse, einer weiteren Niederländerin, den 3. Platz. Die Bernerin war geschickt als Erste der Verfolgergruppe in die tückische letzte Kurve gefahren. Dahinter wurden die Deutsche Antonia Niedermaier und die WM-Zweite Kasia Niewiadoma durch einen Sturz der Polin zurückgebunden.

An der WM vor einer Woche in Montreal war Reusser noch Vierte geworden, nun reichte es für die zweifache Welt- und vierfache Europameisterin im Zeitfahren erstmals zu einer Medaille in einem Einzelstartrennen. Es ist bei der Europameisterschaft, die erst seit 2016 ausgetragen wird, überhaupt die erste Schweizer Medaille bei Männern und Frauen im Strassenrennen. Zehn der elf Titel bei den Frauen gingen an Niederländerinnen, zum zweiten Mal in Folge triumphierte Demi Vollering.

Demi Vollering, of the Netherlands, competes in the women's elite road race at the UCI Road World Championships cycling event in Montreal, Saturday, Sept. 26, 2026. (Christopher Katsarov/The Cana ...
Demi Vollering setzte sich im Strassenrennen durch.Bild: keystone

Reusser zeigte sich sehr zufrieden. «Wir haben uns nichts vorzuwerfen», betonte die 35-jährige Bernerin. «Das Team hat mega gute Arbeit geleistet. Auf diesem Parcours war es sehr schwer, die Holländerinnen zu schlagen. Ich bin sehr happy, dass wir hinter ihnen die ersten Verlierer sind.»

Als zweitbeste Schweizerin klassierte sich mit zwei Minuten Rückstand Ginia Caluori im 14. Rang, zwei Plätze dahinter folgt Noemi Rüegg. Im Mittwoch gehört Reusser im Zeitfahren dann erst recht zu den Topfavoritinnen. (riz/sda)

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