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Tour de France: Tour-Profis klagen über Hotel-Auswahl

epa13107273 Dutch cyclist Mathieu van der Poel (front) of Alpecin-Premier Tech in action to cross the finish line ahead of Norwegian cyclist Tobias Johannessen (R) of Uno-X Mobility and British cyclis ...
Tobias Johannessen im Einsatz bei der Tour de France.Bild: keystone

Spinnennetze statt Luxus: Tour-Profis klagen über ihre Unterkünfte

Schmutz, Spinnennetze und keine Klimaanlage: Mitten in der Hitzewelle sorgen sich Tour-Profis nicht nur um ihren Körper, sondern auch um ihre Nachtruhe. Ein Team schlief kurzerhand auf dem Balkon.
14.07.2026, 15:1214.07.2026, 15:12

Der norwegische Radprofi Anders Johannessen hat während der Tour de France auf Social Media ein Video aus seinem Teamhotel gepostet, das Spinnennetze und Schmutz im Zimmer zeigt. Er und sein Zwillingsbruder Tobias Johannessen, der ebenfalls für das Team Uno-X Mobility fährt, stellten daraufhin ihre Betten auf den Balkon und schliefen im Freien.

Auf X kommentierte der 26-Jährige, es könnte schlimmer sein – dies sei nun mal ihr Zimmer – während er mit der Kamera in eine Zimmerecke schwenkte. Zu sehen waren Spinnennetze, die in einem Hotelzimmer eigentlich wirklich nicht zu akzeptieren sind. Das Innere des Hotels bezeichnete Johannessen als fragwürdig, aussen sei es hingegen sehr schön.

Die Johannessen-Zwillinge gehören beide zum norwegisch-dänischen WorldTour-Team Uno-X Mobility. Tobias belegte bei der Tour de France im Vorjahr den starken sechsten Gesamtrang. Der genaue Standort des betroffenen Hotels in Frankreich im Zentralmassiv ist nicht bekannt.

Auch Superstar Tadej Pogacar war zuletzt von einer Nacht in einem Hotel ohne Klimaanlage betroffen. Gelöst wurde das Problem mit mitgebrachten mobilen Klimageräten und gekauften kühlenden Bettauflagen. Für die Auswahl der Team-Unterkünfte ist die Tour-Organisation ASO zuständig. (car)

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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hgehjvkoohgfdthj
14.07.2026 16:40registriert März 2020
Das sind völlig normale Zustände in Frankreich. Als Organisator sollte man sich deshalb nicht auf Hotelprospekte verlassen, sondern vor der Reservation vor Ort überprüfen, ob ein Hotel zumutbar ist. Ich verstehe den Frust der Norweger.
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many more
14.07.2026 18:58registriert Februar 2014
Man darf nicht vergessen: Während drei Wochen sind rund 4'500 bis 5'000 Personen an der Tour de France im Einsatz. Für alle jeden Tag ein passendes Hotelzimmer zu finden, ist eine riesige logistische Herausforderung – insbesondere in abgelegenen und touristisch weniger erschlossenen Regionen. Da kann es durchaus vorkommen, dass ein Zimmer nicht jedermanns Geschmack trifft. Die Organisatoren achten darauf, die Zimmer möglichst ausgewogen zu verteilen. Es wird niemand bewusst bevorzugt oder benachteiligt – auch Superstar Pogačar nicht.
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