Sport
Videos

Franjo von Allmen schlägt Vincent Kriechmayr – so kommentierte das ORF

Video: extern/orf

Hier läuft Franjo von Allmen Vincent Kriechmayr den Rang ab – und das ORF so 😧

10.02.2025, 11:2219.01.2026, 09:44

Geht gerade ein neuer Stern am Schweizer Ski-Himmel auf? Am Sonntag bescherte der 23-jährige Franjo von Allmen der Schweiz an der Ski-WM in Saalbach in Österreich eine weitere Goldmedaille, und zwar in der Königsdisziplin Abfahrt.

Vor von Allmen hatte der Österreicher Vincent Kriechmayr noch die Spitzenzeit gehalten – dementsprechend emotional kommentierten die Moderatoren im Staatsfernsehen ORF auch den Moment, als ihrem Landsmann die Führung abgejagt wurde.

Video: extern/orf

Es war erst die 15. Abfahrt im Weltcup für Franjo von Allmen – und auch wenn sie keineswegs fehlerfrei war, ist er nun der frisch gebackene Weltmeister. Der Berner Oberländer ist der 15. Schweizer, der WM-Gold in dieser Disziplin holt. Nur Österreich kann als einzige Nation mehr Weltmeistertitel in der Abfahrt vorweisen – und zwar 17. Von Allmen hat mit seinem Sieg also einerseits diesen Vorsprung geschmälert und andererseits gleichzeitig dafür gesorgt, dass er nicht noch weiter ausgebaut wird.

«Dieser Hundling ist so jung und schon Weltmeister!»

Für den geschlagenen Vincent Kriechmayr reichte es am Schluss zumindest für Silber – und das trotz Schmerzen. Der 33-jährige Oberösterreicher hatte sich bei der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen im Januar bei einem Sturz eine starke Zerrung des Innenbandes im rechten Knie zugezogen.

Am Ende fehlten ihm 0,24 Sekunden auf Gold. Im Ziel habe er sofort gewusst, dass «es nicht für Gold reichen würde. Es war eben nicht zu 100 Prozent perfekt». Der österreichische Ski-Star fand aber Anerkennung für Franjo von Allmen: «Der Hundling [frecher, gewiefter Kerl, Anm. der Redaktion] ist so jung und jetzt schon Weltmeister.» Für ihn hingegen sei es die letzte WM gewesen, sagte Kriechmayr und scherzte:

«Da hätte er mir schon den Vortritt lassen können.»

Der Österreicher, der selbst auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann, sagte, er gönne von Allmen den Sieg sehr. (lzo)

Mehr Ski-Videos:

So wurde Odis Super-G-Siegerlauf im TV kommentiert

Video: watson/lucas zollinger

Kinder, Hobbysportler und Schnee = Skifails!

Video: watson/Hanna Dedial

Kameradrohnen bei Skirennen – diese brenzligen Momente gab es schon

Video: watson/Hanna Dedial
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die wilden «Frisuren» der Schweizer Skirennfahrer nach WM-Gold
1 / 15
Die wilden «Frisuren» der Schweizer Skirennfahrer nach WM-Gold
Bilder für die Ewigkeit. Die Schweizer Abfahrer und ihre Trainer erschienen bei der Siegerehrung der WM-Abfahrt 2025 mit spektakulären Frisuren und sorgten für Schlagzeilen über die Landesgrenze hinaus.
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Der Swiss-Ski-Nachwuchs in der Fragenlawine
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Ex-Profi Hitzlsperger offenbart jahrelange Qualen vor Coming-out: «War echt die Hölle»
Thomas Hitzlsperger wusste schon als Profi, dass er «anders» ist. Nun blickt er auf eine schwere Zeit zurück.
Der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat sich an die schwierige Zeit vor seinem Coming-out und damit verbundene körperliche Reaktionen erinnert. «Ich hatte so eine innere Anspannung, dass ich irgendwann angefangen habe zu schwitzen», berichtete der Ex-Profi im NDR-Podcast «Wie geht's? mit Robin Gosens». «Auf einmal sitze ich da beim Mittagessen und fange an zu schwitzen.»
Zur Story