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Die Fussball-WM 2022 im Ticker: Was in Katar alles los ist

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Chef Thiriet wird vor Franzoni watson-Tippspiel-König +++ Torreichste WM der Geschichte

Wichtige Kurznews, Skurriles und Unterhaltsames zur WM 2022 in Katar.
18.12.2022, 21:29
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Torreichste WM der Geschichte
Das WM-Turnier in Katar geht als bislang torreichstes in die Geschichtsbücher ein. Insgesamt fielen 172 Treffer. Der bisherige Rekord lag bei 171 Toren, aufgestellt 1998 in Frankreich und 2014 in Brasilien.

Durchschnittlich fielen in Katar 2,69 Tore pro Spiel. Der Wert liegt marginal über jenem der letzten beiden Endrunden (2,67 2014 und 2,64 2018).
Mandatory Credit: Photo by Javier Garcia/Shutterstock 13640451bn Remo Freuler of Switzerland scores to make it 3-2 Serbia v Switzerland, FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball 2022, Group G,  ...
Bild: www.imago-images.de
Messi bester Spieler des Turniers
Der siebenfache Ballon d'Or-Gewinner Lionel Messi erzielte für Argentinien in sieben Spielen sieben Tore und wurde zum besten Spieler gekürt. Mit Emiliano Martinez (bester Torhüter) und Enzo Fernandez (bester junger Spieler) gingen zwei weitere individuelle Auszeichnungen an argentinische Weltmeister.

Torschützenkönig wurde mit insgesamt acht Treffern, drei heute im Final, Kylian Mbappé. Der 23-jährige Franzose traf schon im WM-Final 2018 und hat mit nun vier Endspiel-Toren mehr erzielt als jeder andere Fussballer.
epa10373130 (from L) FIFA 2022 Young Player award winner Enzo Fernandez of Argentina, FIFA 2022 Best Player award winner Lionel Messi of Argentina, FIFA 2022 Golden Glove award winner Emiliano Martine ...
Bild: keystone
Hier tippt der Chef noch persönlich
Kinder, wenn euch nächstes Mal der Chef etwas sagt, dann folgt ihm. Blind. Ohne Widerrede. Denn der Chef hat immer recht. Wir gratulieren unserem Chefredaktor Maurice Thiriet zum Sieg im internen WM-Tippspiel. Es hat sich gelohnt, dass er pausenlos die Sportredaktoren belagerte, um an wertvolle Informationen zu gelangen.

Nach einem Sonntag, an dem Thiriet über dem Nebelmeer Sonne tankte, erreichten wir ihn im Fondue-Caquelon rührend für einen ersten Kommentar. «Ich bin überwältigt und ich bedanke mich bei meinen Eltern, ganz besonders bei meiner Mutter und meinem Vater», sagte der Tippspiel-König. «Meiner Verfolgerin Shantao danke ich für den fairen und stets angeregten Zweikampf bis zum Schluss.»

Am Ende siegte Thiriet vor Nico «Siempre» Franzoni, der seine Arbeitszeit in den vergangenen vier Wochen erfolgreich ins Tippen von Fussballresultaten investiert hat. Das sind Thiriet und Franzoni:
Southgate bleibt englischer Nationaltrainer
Englands Nationalmannschaft geht mit Trainer Gareth Southgate in die Zukunft. Der englische Verband bestätigte am Sonntag, dass der frühere Internationale die Three Lions weiter trainieren werde.

Nach dem Ausscheiden im WM-Viertelfinal gegen Frankreich (1:2) hatte Southgate offen gelassen, wie es mit ihm weitergeht. Vor dem Turnier war er nach schwachen Resultaten in der Nations League stark in die Kritik geraten. In Katar lieferten die Engländer aber starke Leistungen ab.

Southgate ist seit 2016 Nationalcoach, sein Vertrag läuft noch bis 2024. Im Vergleich zu seinen Vorgängern ist seine Bilanz sehr gut. Unter dem 52-Jährigen wurde England 2018 WM-Vierter, bei der EM im vergangenen Jahr verlor es im Penaltyschiessen den Final gegen Italien. (abu/sda/dpa)
epa10360395 Head coach Gareth Southgate of England. consoles his player Harry Kane (R) after the FIFA World Cup 2022 quarter final soccer match between England and France at Al Bayt Stadium in Al Khor ...
Bild: keystone
Scalonis Emotionen vor dem Final
Lionel Scaloni hat Argentinien in den WM-Final geführt. Vor dem grossen Auftritt wurde dem Trainer ein Video aus seiner Heimatstadt und seiner alten Schule gezeigt, wie ihn die Leute dort unterstützen. Der 44-Jährige wurde beim Anblick der Bilder sichtlich emotional.

Haaland vermisst seine Teamkollegen, die an der WM sind
Scheich ignoriert Schiedsrichterin
Nach dem Spiel um Platz 3 erhielten nicht nur die siegreichen Kroaten eine Auszeichnung. Auch die Arbeit der Unparteiischen wurde unter anderem von FIFA-Präsident Gianni Infantino verdankt.

Vom Schweizer erhielt auch die Ersatz-Linienrichterin Neuza Back aus Brasilien einen Händedruck – nicht aber vom katarischen Scheich Joaan bin Hamad bin Khalifa Al Thani. Ortsüblich ignorierte der Mann die nicht zu seiner Familie gehörende Frau.
Dr. Dembélé …
Ousmane Dembélé war so oft verletzt, dass er dank vieler Spitalaufenthalte zum Doktor wurde … vermutet zumindest dieser Twitter-User:
Hakimi wäscht Infantino die Kappe
Nach der 1:2-Niederlage im Spiel um Platz 3 hat Marokkos Achraf Hakimi offenbar lautstark FIFA-Präsident Gianni Infantino beschimpft. Die beiden begegneten sich gemäss Reportern vor Ort in den Katakomben des Stadions. Infantino war unterwegs auf den Rasen, um den kroatischen Spielern ihre Bronzemedaille zu überreichen.

Hakimi habe den Schweizer «mit härtestesten Worten» beleidigt, hiess es. Der PSG-Spieler habe zudem gefragt, ob die FIFA nicht wolle, dass Marokko eine Medaille gewinne. Hakimi fühlte sich in mehreren Situationen vom Schiedsrichter benachteiligt. Laut der «Gazzetta dello Sport» soll er sich später persönlich bei Infantino für seinen Ausraster entschuldigt haben.
Morocco's Achraf Hakimi, left, gestures as he interacts with the referee during the World Cup third-place playoff soccer match between Croatia and Morocco at Khalifa International Stadium in Doha ...
Bild: keystone
Der Schiri als gutes Omen?
Szymon Marciniak (Bild) leitet den WM-Final zwischen Frankreich und Argentinien. Und diese Tatsache wird bei den Gauchos als gutes Omen gewertet. Denn der Pole kam an einem 7. Januar auf die Welt – genau wie Romualdo Arppi Filho, der den WM-Final 1986 geleitet hatte, den Argentinien gewann.
epa10346914 Referee Szymon Marciniak gestures during the FIFA World Cup 2022 round of 16 soccer match between Argentina and Australia at Ahmad bin Ali Stadium in Doha, Qatar, 03 December 2022. EPA/Abi ...
Bild: keystone
Trifft der Drake-Fluch auch Argentinien?
Der kanadische Rapper Drake ist einer der bekanntesten Musiker der Welt und auch ein passionierter Sport-Fan. Vor dem WM-Final vom Sonntagnachmittag (16 Uhr) wird bekannt: Drake setzt auf Argentinien. Grund für Jubel bei der «Albiceleste»? Mitnichten. Denn der Rapper ist eben auch für den «Drake-Fluch» bekannt.



Und der geht so: Wann auch immer ein Sportler vor einem Spiel oder sonstigem Wettkampf mit Drake posiert, verliert er dann. So wurden Fussballer wie Jadon Sancho oder Romelu Lukaku schon genauso Opfer des Fluchs, wie Basketball-Star LeBron James, Tennis-Legende Serena Williams oder Kampfsportler Connor McGregor.

Für Argentinien gibt es allerdings Grund zur Hoffnung: Einerseits hat in jüngerer Vergangenheit keiner ihrer Spieler mit Drake posiert, der Kanadier äusserte lediglich, dass er die Südamerikaner als Favorit sieht. Andererseits ist am Fluch wohl doch nicht so viel dran. Der Wett-Anbieter OLBG analysierte, dass es nur in rund 31 Prozent der Fälle nach einem Drake-Meeting auch zu einer Niederlage kam. (abu)
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