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Fassnacht spielt nicht mehr für die Nati: «Will Jungen Platz machen»

epa09515797 Switzerland's midfielder Christian Fassnacht celebrates the second goal during the 2022 FIFA World Cup European Qualifying Group C football match between Switzerland and Northern Irel ...
Christian Fassnacht feiert eines seiner fünf Länderspieltore.Bild: keystone

Fassnacht wird nicht mehr für die Nati spielen: «Will den Jungen Platz machen»

14.09.2026, 10:1314.09.2026, 10:30

Christian Fassnacht von den Berner Young Boys hat sich vor dem ersten Nationalmannschafts-Aufgebot nach der WM in Nordamerika entschieden, seine Nati-Karriere zu beenden. Der 32-jährige Zürcher erzielte seit dem Debüt vor acht Jahren in 24 Länderspielen fünf Tore.

«Ich möchte aufhören, wenn es am schönsten ist – auch angesichts meiner Rolle in der Nati. Ich durfte Teil der grössten WM und des grössten Schweizer Erfolgs sein. Nun ist der Moment gekommen, den Jungen Platz zu machen», begründete Fassnacht den Entscheid.

Fassnachts letzter Einsatz war beim 2:1-Sieg im WM-Gruppenspiel gegen Kanada. Trainer Murat Yakin brachte ihn damals als Einwechselspieler. Zum Abgang sagte er: «Wir werden ‹Fassi› als sehr bodenständigen und loyalen Spieler in Erinnerung behalten. Er war der Inbegriff des Teamplayers und immer mit vollem Einsatz dabei. Dafür gebührt ihm grösster Dank und Anerkennung.» Er wünsche Fassnacht für seine Karriere im Klub von Herzen alles Gute, so Yakin weiter.

Kanada: Fu�ball FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball 2026 Sechzehntelfinale - Schweiz vs Algerien - BC Place Stadium Vancouver: Christian Fassnacht Schweiz, 16 *** Canada Soccer 2026 FIFA W ...
Fassnacht an der WM im Sommer.Bild: www.imago-images.de

In einer längeren Abschiedsbotschaft sagte der offensive Mittelfeldspieler, er habe «ganz sicher nicht die grösste oder längste Nati-Karriere gehabt, aber ich habe MEINE persönliche Karriere gehabt». Und die sei genauso, wie sie sei, perfekt.

Fassnacht war ein Spätzünder, der es über den Amateurfussball in den Profibereich schaffte und bis zum langjährigen Nationalspieler. «Ich war so weit weg davon, nur schon Profi zu werden, dass ich mich nicht getraut habe, überhaupt nur an die Nationalmannschaft zu denken. Kein einziges U-Nati-Aufgebot oder nur schon eine Berührung mit irgendeiner Regionalauswahl gab es.» Dass er an zwei Weltmeisterschaften und einer EM dabei war, werde er sein Leben lang nicht vergessen.

Yakin wird am Donnerstag sein Aufgebot für die anstehenden Partien in der Nations League bekanntgeben. Dort werden neben Fassnachts Name auch jene von Silvan Widmer und Noah Okafor fehlen. Der 33-jährige Widmer trat zurück, der 26-jährige Okafor will nicht mehr unter Yakin spielen. (ram/sda)

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quelle: keystone / peter klaunzer
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