16-jähriger Rettungsschwimmer hat seinen Job ziemlich im Griff
Am Seabright Beach in Kalifornien wurde ein 16-jähriger Rettungsschwimmer zum Helden. Ein 10-jähriger Junge war ins Meer getrieben worden und konnte nicht mehr aus eigener Kraft an Land kommen. Wie sich zeigte, hätten wohl die wenigsten die nötige Kraft gehabt.
Am Strand herrschte an diesem Tag nämlich ein ziemlich heftiger Wellengang. Trotzdem zögerte ein zu Hilfe gerufener Rettungsschwimmer keine Sekunde und eilte dem Jungen zur Hilfe. Während er den Jungen fest im Griff hielt, fing er an, sich Stück für Stück Richtung Strand zu kämpfen. Dabei wurden die beiden immer und immer wieder von den heftigen Wellen getroffen.
Der Rettungsschwimmer hatte aber die nötige Erfahrung und wusste, wie er sich in den Wellen bewegen musste. Trotzdem war jeder Meter ein Kampf. Andere Badegäste, die herbeieilten und ihm den Jungen abnehmen wollten, wurden von den Wellen schonungslos weggespült. Hätte der erschöpfte Rettungsschwimmer ihnen den Jungen übergeben, wäre die Rettung wohl anders ausgegangen.
Nach über zwei Minuten und mithilfe eines Arbeitskollegen konnte der Junge schliesslich heil an Land gezogen werden. Er wurde medizinisch abgeklärt und nur wenig später wieder seinen Eltern übergeben.
Der Vorfall zeigt eindrücklich, welche Kraft das Meer hat und dass ein solcher Wellengang selbst dann gefährlich ist, wenn man noch im Wasser stehen kann. Auch als Retter ohne Erfahrung bringt man sich so sehr schnell in Gefahr. In diesem Fall war aber zum Glück jemand vor Ort, der seinen Job im Griff hat. (msh)
