Steuersenkung oder nicht? Darum geht es bei der Abstimmung im Kanton Waadt
Kanton Waadt: Steuersenkung
Darum geht es: Die Volksinitiative «Steuersenkungen für alle – Kaufkraft der Mittelschicht wiederherstellen» verlangt eine Senkung der kantonalen Steuern für natürliche Personen um 12 Prozent. Betroffen sind die kantonale Einkommenssteuer, die Vermögenssteuer sowie die Steuer auf Kapitalleistungen aus der Vorsorge. Die Reduktion soll ab der Steuerperiode 2027 gelten.
Die Initianten argumentieren, dass die Bevölkerung im Kanton Waadt steuerlich stark belastet sei und dass eine Steuersenkung die Kaufkraft stärken sowie die steuerliche Attraktivität des Kantons verbessern würde. Besonders für mittlere und höhere Einkommen sowie grössere Vermögen gehört Waadt im interkantonalen Vergleich zu den Kantonen mit höherer Steuerbelastung.
Die Behörden verweisen dagegen auf bereits beschlossene Steuerentlastungen, darunter eine schrittweise Senkung der kantonalen Einkommenssteuer auf 7 Prozent ab 2027, und warnen vor finanziellen Auswirkungen einer zusätzlichen pauschalen Steuersenkung. Regierung und Grosser Rat empfehlen deshalb, die Initiative abzulehnen.
Die Resultate:
Findest du am Sonntag ab 12 Uhr hier live
Initiative für Steuersenkung
Ausgezählt: 0/300 | Stand: Noch keine Resultate
(nib)
Nationale Vorlagen
Neutralitätsinitiative
Neutralitätsinitiative
Ausgezählt: 0/301 | Stand: Noch keine Resultate
Darum geht es: Die Schweizer Neutralität ist bereits in der Verfassung verankert. Nun will diese Initiative der SVP diese ausbauen. Hinzugefügt werden soll, dass die Neutralität «immerwährend» und «bewaffnet» sei. Die Schweiz soll sich zudem verpflichten, keinem Militärbündnis beizutreten, solange sie nicht angegriffen wird. Weiter soll sich die Schweiz auch nicht an EU-Sanktionen gegen andere Staaten beteiligen.
Ernährungsinitiative
Ernährungsinitiative
Ausgezählt: 0/301 | Stand: Noch keine Resultate
Darum geht es: Diese Initiative fordert, dass die Schweiz mehr Lebensmittel für den eigenen Gebrauch im Inland produziert. So soll der eigene Konsum zu 70 Prozent über in der Schweiz hergestellte Nahrung gedeckt werden. Dafür soll die Schweizer Landwirtschaft stärker auf pflanzliche und weniger auf tierische Lebensmittel setzen.
