Wirtschaft
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Techfirmen gewinnen

Ausgerechnet die IT-Giganten sind die Sieger der Corona-Krise

Apple, Amazon, Google & Co. haben genügend Geld und einflussreiche Freunde, um die Krise zu überstehen. Viele innovative Start-ups nicht.



Das am meisten gepriesene Ökonomiebuch des laufenden Jahres stammt von Thomas Philippon und trägt den Titel «The Great Reversal». Der an der New York University lehrende Franzose zeigt darin auf, in welchem Ausmass die Monopolisierung der Wirtschaft voranschreitet, vor allem in den USA. Die Verlierer der Monopolisierung sind Arbeitnehmer und Konsumenten. Philippon stellt fest:

«US-Unternehmen verlangen überhöhte Preise von den US-Konsumenten. Die übertriebenen Profite werden für Dividendenauszahlungen und Aktienrückkäufe verwendet, nicht um neue Arbeitnehmer anzustellen oder Forschung zu betreiben. Gleichzeitig werden die Eintrittsbarrieren in die Märkte erhöht und das Kartellrecht verwässert.»

Neben der wachsenden Ungleichheit der Einkommen ist die Monopolisierung der bedeutendste Trend in der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts. Sie umfasst die verschiedensten Branchen, etwa das Gesundheitswesen, die Finanz- und die Flugindustrie.

epa05606224 Visitors inspect MacBook computers in a demo room following the announcement of new products at the Apple Headquarters in Cupertino, California, USA, 27 October 2016.  EPA/TONY AVELAR

Besucher im Apple-Hauptquartier begutachten den neuen Laptop. Bild: EPA/EPA

Besonders ausgeprägt ist die Konzentration jedoch im IT-Bereich. Apple, Google, Microsoft, Amazon und Facebook sind innert kurzer Zeit zu Quasi-Monopolisten geworden, die zumindest den westlichen Markt weitgehend beherrschen. Bedroht werden sie einzig von ihren Konkurrenten aus China, Alibaba, Tencent und Huawei.

Die neuen IT-Giganten werden oft verklärt. Sie sind nicht nur die Überflieger an den Börsen. Sie seien auch die Stars, die uns in ein neues digitales Paradies führen werden, hört man öfters. Der einflussreiche Investor Peter Thiel (Facebook, Paypal) vertritt in seinem Buch «Zero to One» gar die These, dass diese Monopole notwendig und ein Segen für uns alle seien.

Thomas Philippon teilt diese Einschätzung nicht. Er hat die IT-Stars mit ihren analogen Vorgängern wie etwa General Motors oder General Electrics verglichen und kommt zum nüchternen Schluss:

«Sie [die IT-Giganten] sind nicht die tragenden Stützen der US-Wirtschaft. Ihre Profitmargen und ihre Börsenkapitalisierung befinden sich innerhalb der historischen Normen. […] Mit Ausnahme von Amazon ist ihr herausragendes Merkmal, dass sie weniger Menschen beschäftigen und wenig von anderen Firmen kaufen.»

Zu einem ähnlichen Schluss ist bereits der Wirtschaftshistoriker Robert Gordon in seinem Buch «The Rise and Fall of American Growth» gekommen. Wie Philippon zeigt er auf, wie die Errungenschaften der digitalen Stars im Vergleich zu ihren analogen Vorgängern eher bescheiden ausfallen.

Trotzdem sind es jedoch genau die IT-Oligarchen, die im Begriff sind, als Sieger aus der Corona-Krise hervorzugehen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Sie haben die nötigen Kapitalreserven, um die Krise zu überstehen, und sie haben genug Freunde an den richtigen Stellen im Staat, die ihnen dabei helfen.

So stellt der «Economist» in seiner jüngsten Ausgabe fest:

«Grossunternehmen verstehen sich gut mit der Staatsverwaltung. Sie machen das Leben einfacher, und sie betreiben ein viel intensiveres Lobbying.»

Der Internationale Währungsfonds (IWF) kommt in seiner jüngsten Einschätzung zum Schluss, dass es seit der Depression der Dreissigerjahre keine ähnlich schwierige Lage mehr für die Weltwirtschaft gegeben habe. Für innovative Start-ups wird dies mit grosser Wahrscheinlichkeit das Ende bedeuten. Für die Quasi-Monopolisten jedoch eröffnet sich ein weites Feld für Schnäppchen.

epa08133497 Amazon Founder and CEO Jeff Bezos poses for photographs during an event in Mumbai, India, 16 January 2020. According to media reports, Bezos announced an investment worth over one billion US dollar aimed at digitizing small and medium businesses in India.  EPA/DIVYAKANT SOLANKI

Amazon-Chef Jeff Bezos. Bild: EPA

Der «Economist» befürchtet daher, dass im Vergleich zu 2008/2009 sich die «Konzentration von wirtschaftlicher Macht in den Händen von Giganten» noch schneller vollziehen werde.

Auch Image-mässig profitieren die IT-Giganten. Die Furcht vor den «Datenkraken», die unsere Privatsphäre aushöhlen, weicht der Hoffnung, dass sie mit smarten Lösungen wie Tracking das heimtückische Coronavirus besiegen werden.

Dazu gesellt sich die Furcht, dass die chinesische Konkurrenz die Situation ausnützt und auf grosse Einkaufstour im Westen geht. Derzeit denkt daher niemand daran, die Quasi-Monopole von Apple & Co. aufzubrechen. Die Entwicklung, die sich abzeichnet, fasst der «Economist» wie folgt zusammen:

«Unternehmenskonzentration und Vetternwirtschaft werden zunehmen, da das Geld der Regierungen den Privatsektor überschwemmen wird und die grossen Firmen noch dominanter werden.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.04.2020 05:43
    Highlight Highlight Will man das nicht, gäbe es z.B. die Möglichkeit, Online-Anbieter höher zu besteuern. Dies hiesse, dass wer bei etwa bei Zalando etwas bestellt, statt es in einem Ladengeschäft zu kaufen, anstelle von 7% MwSt. eben 21% MwSt. auf die Artikel bezahlt. Damit hätten Onlinehändler auch einen Wettbewerbsnachteil. Dasselbe gilt dann auch für online bestellte Importgüter.
  • sweeneytodd 16.04.2020 01:17
    Highlight Highlight Ich sehe es nicht ganz so düster. Ja, die Unternehmen werden grösser, aber ein Quasimonopol haben sie noch lange nicht. Es gibt in jedem Bereich gite Alternativen, oftmals sogar besser, man muss haöt einfach manchmal ein bisschen danach suchen umd nicht gleich zu den Grossen hüpfen. 🙆
  • BlueTire 16.04.2020 00:35
    Highlight Highlight Überrascht das jemanden? Wir treffen und nun virtuell. Wer stellt die Kapazitäten dafür zur verfügung? "die cloud". Aber wer ist die Cloud. Genau.

    Aktuell können wir alles in die Digitale Welt verlagern. Auf der Strecke bleiben unsere Grosseltern ("Die Alten"). Risikogruppe. Jetzt denken wir an sie, dürfen sie aber nicht besuchen.

    Viel Spass wenn durch einen Digitalen Virus oder andere Umstände unsere Infrastruktur lahmgelegt wird.
    Dann werden wir uns nicht mehr über ein paar Wochen "restez a la maison" (Berset) aufregen.
    Aber nein, Prepper müssen wir deswegen nicht werden.
  • smoking gun 15.04.2020 21:39
    Highlight Highlight Heuschrecken-These?
  • bebby 15.04.2020 21:10
    Highlight Highlight Diese Firmen liefern eben genau das was wir jetzt brauchen. Amazon hat schlicht das Glück, dass diese Krise wie auf sie zugeschnitten ist: online shopping und cloud services. Ohne Amazon auch kein Netflix und keine icloud. Selbst Videokonferenzen brauchen Amazon, google oder Microsoft für die Server.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.04.2020 05:48
      Highlight Highlight Das Glück kann man beschneiden, indem man für Online-Angebote generell höhere MwSt-Abgaben verlangt. Auf rein digitale Dienste wären z.B. 50% MwSt. durchaus angemessen.

      Was kostet so ein Netflix-Abo heute? 20 Stutz? Denn wären's in Zukunft 30 und 10 davon gehen u.a. in die AHV.
    • Fandall 16.04.2020 11:17
      Highlight Highlight Es gibt auch gute Videkonferenz software die peer-to-peer funktioniert, also ohne Server (https://jami.net/). Aber die wird logischerweise von den Cloud Service Anbietern nicht beworben.
  • Sarkasmusdetektor 15.04.2020 20:25
    Highlight Highlight Diese Entwicklung erinnert mich an so ziemlich jede Science Fiction Geschichte der letzten vierzig Jahre...
  • Randen 15.04.2020 19:58
    Highlight Highlight Trump kann zb anordnen, dass google Werbung für schweizer mehr kostet oder nur noch eingeschränkt verfügbar ist falls wir kein US Kampfflugzeuge kaufen. Oder Netflix für die Schweiz dicht machen.
    • BVB 15.04.2020 21:10
      Highlight Highlight Es ist wahrscheinlicher dass diese Firmen von sich aus Meinungen wegen HaTe sPeEcH zensieren.
    • The Destiny // Team Telegram 15.04.2020 22:01
      Highlight Highlight @BVB, das ist bereits Realität.
    • BVB 15.04.2020 23:13
      Highlight Highlight @The Destiny
      Weiss ich, aber zum Glück noch nicht Schweiz spezifisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • My Senf 15.04.2020 19:42
    Highlight Highlight He Löpfe
    Sie nutzen auch WhatsApp oder?
    Eben! Sie werden zu Monopolisten gemacht von Leute die lieber startups unterstützen würden es aber doch nicht tun
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.04.2020 05:57
      Highlight Highlight Konsumsklaven haben kein Rückgrat.
  • Locutus70 15.04.2020 19:09
    Highlight Highlight Ich glaube Bezos wird der erste Billionär sein. Und er wird auch derjenige sein, der die meisten Sklaven beschäftigt hat.
    • bebby 15.04.2020 21:16
      Highlight Highlight Liegt das an ihm oder daran, dass viele seiner Mitarbeiter im Lager mangels Bildung keine besser bezahlte Arbeit machen können?
      Auch McDonalds, Walmart, etc. werden den Ungelernten nicht mehr als das Minimum bezahlen. Auch in der Schweiz.
      Die Alternative heisst Vollautomatisierung.
    • Pius C. Bünzli 15.04.2020 22:12
      Highlight Highlight Bebby die Frage ist, hat jemand eine so tiefen Lohn für einen (wichtigen) job verdient? Wenn der an der Spitze Millarden abzapft, wie können die Mitarbeiter keine Millionäre sein?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.04.2020 05:36
      Highlight Highlight Die wahren Sklaven sind die Nutzer. Egal ob von Amazon, Facebook, Apple oder Aliexpress. Das Problem dieser Konsumsklaven ist, sie haben dabei noch das Gefühl, sie wären Profiteure.
  • ImperialBanana 15.04.2020 18:36
    Highlight Highlight Auf der einen Seite ist es zwar dreist aber schlussendlich heisst es Angebot und Nachfrage.
    Derjenige der bereit ist mehr zu bezahlen kriegt auch was er will.
    In Zeiten von Home Office kann halt auch die Nachfrage steigen.
  • Raphael Stein 15.04.2020 18:34
    Highlight Highlight ...in welchem Ausmass die Monopolisierung der Wirtschaft voranschreitet...

    Ja jetzt mal ehrlich, was anderes erwartet, schon alles wieder vergessen?
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 15.04.2020 18:31
    Highlight Highlight Hm, und ich dachte, der freie Markt würde immer alles richten...
    • fools garden 15.04.2020 20:50
      Highlight Highlight ja er richtet es schon, aber wohl nicht in unserem Sinne.
    • opwulf 15.04.2020 21:02
      Highlight Highlight Intercorp. ja aber eben nicht freier Markt gemäss österreichischer Schule! Die Verknüpfung von Wirtschaft und Politik verursacht diese Monopole und unfaire Wettbewerbsvorteile - who‘s your daddy und Beziehungen sind dadurch oft wichtiger als wer hat das beste Produkt zum besten Preis. Ich teile deine Kritik an der jetzigen Situation und am System, aber der Markt ist alles andere als frei
    • Pius C. Bünzli 15.04.2020 22:16
      Highlight Highlight Opwulf es geht nie um das beste Produkt zum besten Preis. Es geht darum Schrott teuer zu Verkaufen und diesen Schrott als "Premium" zu bewerben.

      Wir sollten anfangen Produkte zu Produzieren, welche gebraucht werden und nicht Nachfrage produzieren für Produkte die keiner braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 15.04.2020 18:28
    Highlight Highlight Der Gedanke des bedingungslosen Grundeinkommen wird immer attraktiver. Irgendwas muss sich ändern.. es werden immer weniger Jobs in der Zukunft für normale Arbeiter
    • HerrCoolS. 15.04.2020 21:09
      Highlight Highlight Ob man gefallen an der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens findet oder nicht, man muss sich mit den Gedanken auseinander setzten. Viele Jobs werden automatisiert und es wird nicht weniger Menschen geben
    • Nora Flückiger 15.04.2020 21:54
      Highlight Highlight Ich würde sagen für ein bedingungsloses Grundeinkommen ist es noch ein bisschen zu früh! Wir werden dieses Grundeinkommen ziemlich sicher in 10-15 Jahren haben, jetzt jedoch ist es zu früh. Es hat sich weder die Politik noch die Wirtschaft ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt. Ich sehe das Grösste Problem in der Finanzierung, wie soll das funktionieren - wenn man nicht einmal weiss wie man die AHV in Zukunft stemmen will?
  • Donald 15.04.2020 17:53
    Highlight Highlight Es wird sich noch zeigen, ob diese Unternehmen sich mittelfristig der neuen Situation anpassen können. Das einzige breit diversifizierte Beispiel ist Microsoft. Alle andern stehen zu fest auf einem Standbein, was auch schiefgehen könnte.
    • bokl 15.04.2020 18:13
      Highlight Highlight Amazon nur ein Standbein? Da besteht eher die Gefahr, dass sie wegen zu vielen (Stand-)Beinen ins stolpern geraten.
    • Donald 15.04.2020 18:48
      Highlight Highlight @bokl
      Der grösste Umsatz wird mit Abstand von eCommerce erziehlt. Das klingt in der aktuellen Situation erst mal gut. Die Nachfrage wird wohl zunehmen. Aber ein Hochskalieren kann auch unverhältnismässig hohe Kosten und Risiken mit sich bringen. Oder evtl. wird auch mehr aber günstigeres Zeug bestellt... Es kann auch sein, dass durch die gestiegene Nachfrage lokale Liefer-Angebote entstehen und Amazon Teile des Geschäfts streitig machen.
      Diese Unternehmen sind mittlerweile auch grosse Tanker mit vielen Altlasten. So einfach sind Transformationen nicht. Aber ja, vorerst sieht es "gut" aus.
    • atorator 15.04.2020 19:05
      Highlight Highlight Ja, genau Donald, erklär mal Amazon wie eCommerce und Skalierung gehen. Ich schicke mal diesen Artikel an Bezos. Nicht erschrecken, er wird sich heute noch bei dir melden.

      Lass mich raten, Junior Marketing Manager direkt ab Studium...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dora da Exploda 15.04.2020 17:48
    Highlight Highlight Monopole wie die genannten können aber eigentlich nur bestehen, solange es keine bessere Alternative gibt. Diese Firmen bieten in ihrem Segment momentan schlichtweg die besten Produkte an.

    Dies kann sich aber sehr schnell ändern, siehe Nokia, Yahoo, Netlog/Myspace, etc.

    Dass sie von der Krise profitieren ist logisch, denn diese Produkte werden weiterhin, teilweise momentan sogar vermehrt, benötigt.

    Startups werden in sämtlichenn Wirtschaftszweigen enorme Schwierigkeiten haben zu bestehen, wohingegen die etablierten Player dies eher bewältigen können. So funktionierts nunmal.
    • Ökonometriker 15.04.2020 18:32
      Highlight Highlight @Dora: leider haben diese Firmen derart massive Skaleneffekte, dass es heute schwierig ist, sie zu konkurrieren: man müsste einfach zu viel investieren.
      Und wenn es jemand mal wirklich schaffen könnte, wird er einfach gekauft.
    • Dora da Exploda 16.04.2020 12:00
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht, dass viel investiert werden müsste. Um ein ernsthafter Konkurrent zu werden muss aber auch ein kontinuierliches Wachstum erreicht werden, welches Investitionen nach und nach ermöglicht. Google & co entstanden auch nicht innert einer Woche.

      Auch hier zeigt der Quervergleich zu anderen Wirtschaftszweigen die selbe Situation. Eine neue Ladenkette zu eröffnen um mit der Migros oder dem Coop zu konkurrieren wäre auch ein sehr kostenintensives Unterfangen.

      Zum letzten Punkt: kaufen kann man nur, was auch bereit ist dich kaufen zu lassen.
  • SIEGLINDE 15.04.2020 17:45
    Highlight Highlight Dan soll jeder mal sein Gehirn benutzen warum das so ist. Außerdem kleine Unternehmen wie Bäcker und Co sind bis Dato noch nicht auf die Idee gekomnen wir könnten eigentlich Frisches Gebäck den älteren Herrschaften zustellen klax max eine Bestellung und es wird am Morgen geliefert Bestellung per Handy oder mail Bezahlung mittels Überweisung oder Bar im Säckchen vor der Tür Kontaktlos
    • bbelser 15.04.2020 23:00
      Highlight Highlight brot-post.ch
      Bitte sehr...
  • Erklärbart. 15.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Nun ja, es geht auch um eine Menge Daten. Einerseits Gesundheitswerte (Zusammenarbeit von Google/Roche bei den Test) andererseits Trac(k)ing. Klar mischen da die grossen Player mit - wer will denen was anhaben? Der Staat? Der kuscht ja schon bei den Steuern.

    Neben den Toten ist sind diese Tech Giganten das schlimmste an Corona.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.04.2020 17:41
    Highlight Highlight Apple, Google, Microsoft, Amazon und Facebook

    Was mich an dieser Aufzählung, die ich hier ja auch schon viel gesehen habe, immer wieder überrascht ist, dass Apple darin vorkommt.
    Bei den anderen sehe ich ihre Stellung als Monopolisten/Marktbeherrschende Stellung, aber inwiefern ist Apple ein Monopolist?
    Keine ihrer Dienstleistungen oder Produkte gibt es nicht in ähnlicher oder bessere Qualität zu einer tieferen Preis
    bei anderen Anbietern.
    Oder geht es nur darum, dass sie sehr reich sind und jedes Start-Up aufkaufen können?
    Das können andere auch.
    Weshalb wird Apple da immer eingeschlossen?
    • Madison Pierce 15.04.2020 17:56
      Highlight Highlight Das "Problem" ist der App Store. Apple bestimmt, was dort rein kommt und was nicht. Wenn ein Start-Up eine App entwickelt, die Apple nicht passt, hat es (in der Schweiz) nur noch die Hälfte der potentiellen Kunden. Das ist so etwa, wie wenn die Website einer Firma bei Google nicht mehr gefunden wird.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.04.2020 18:04
      Highlight Highlight Fair, danke für die schnelle Antwort. http://a
    • Locutus70 15.04.2020 18:07
      Highlight Highlight Apple hat wohl das stärkste Branding und eine sehr gute Marketingstrategie.
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Kommentar

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