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Moderne Nachtzüge statt Europaflüge? Mobilitätsforscher fordern, dass die Swiss ihr Geschäftsmodell überdenkt. bild: öbb

«Status quo ist ein No-Go»: Swiss soll in Post-Corona-Ära Nachtzüge betreiben

«Der Status quo ist ein klimapolitisches No-Go»: Die Grünliberalen fordern ein radikales Umdenken im Luftverkehr. Die Swiss soll ihr Geschäftsmodell umdenken und Nachtzüge einsetzen. Ein Mobilitätsexperte denkt sogar noch weiter.



Die Luftfahrt-Industrie befindet sich wegen der Corona-Krise in einem beispiellosen Sturm. Demnächst entscheidet der Bundesrat, wie genau er der Swiss und Co. unter die Arme greifen will. Die Landesregierung hat die milliardenschweren Überbrückungskredite bereits an Bedingungen geknüpft:

Einen zentralen Aspekt lässt der Bundesrat jedoch aus:

Dies enerviert GLP-Vizepräsident Pascal Vuichard. «Es ist keine Lösung, am klimaschädlichen Status quo in der Luftfahrt festzuhalten.» Falls die Schweiz die Pariser Klimaziele ernst nehme, müsse man im Rahmen des Luftfahrt-Rettungspakets auch über Alternativen wie den Ausbau des Nachtzug-Netzes oder der Hochgeschwindigkeitslinien sprechen.

«Die Swiss könnte eigene Nachtzug-Linien betreiben, etwa nach Amsterdam oder Barcelona.»

Pascal Vuichard, GLP

Für Vuichard ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, um die Mobilität in Europa umzukrempeln; Airlines müssten ihr Geschäftsmodell überdenken. «Die Swiss könnte eigene Nachtzug-Linien betreiben, etwa nach Amsterdam oder Barcelona.» Solche Nachtzug-Angebote könnten unter dem «Swissness»-Label vermarktet und mit eigenem Personal begleitet werden. Den Bahnbetrieb selbst könnte man an externe Unternehmen outsourcen, auch eine Zusammenarbeit mit den «ÖBB Nightjet» sei denkbar. Die Schweiz könne die Anpassung des Geschäftsmodells mit dem geplanten Klimafonds subventionieren.

«Die Swiss sollte sich von einer reinen Airline zu einem Anbieter für Fernmobilität entwickeln.»

Thomas Sauter-Servaes, ZHAW

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Thomas Sauter-Servaes. bild. zvg

Auch der Mobilitäts- und Zukunftsforscher Thomas Sauter-Servaes sieht in der Corona-Krise eine Chance, Mobilität neu zu denken. «Routinen wie das Reisen verändern sich durch Corona gerade fundamental. Diesen Bruch sollte man nützen, um etwa den Luftverkehr neu zu gestalten», sagt der Leiter des Studiengangs Verkehrssysteme an der ZHAW zu watson.

Die Swiss etwa sollte sich von einer reinen Airline zum Anbieter für Fernmobilität weiterentwickeln und auch Zugverbindungen anbieten, hält Sauter in seinem Blog-Beitrag fest. Dies sei keine Revolution: Die Konzernmutter Lufthansa habe bereits in den 1980er Jahren mit dem Lufthansa-Airport-Express Kurzstreckenflüge zwischen dem Frankfurter Flughafen und Düsseldorf bzw. Stuttgart ersetzt. Jüngst hat zudem die holländische Airline KLM angekündigt, bestimmte Flüge von Amsterdam nach Brüssel durch Zugverbindungen zu ersetzen.

Diese Airlines sind wegen Corona gegroundet

Swiss überprüft Flugzug-Angebot

Die Swiss erklärt, man habe bereits im letzten Herbst eine neue strategische Partnerschaft mit den SBB vereinbart, um «intermodale Angebote» in der Schweiz auszubauen. So können etwa Touristen seither ein Swiss-Ticket von Hongkong bis nach Interlaken buchen. Dies sei eine Reaktion auf das «steigende Kundenbedürfnis nach einer nahtlosen Kombinierbarkeit der verschiedenen Verkehrsmittel».

Ob die Swiss auch Nachtzugverbindungen prüft, lässt die Airline offen. «Die möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Flugzug-Angebot werden wir gemeinsam mit den SBB überprüfen», sagt Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott. Über konkrete weitere Entwicklungen werde man zu gegebener Zeit informieren.

«Viele Menschen werden in der Post-Corona-Zeit erst recht verreisen und fliegen wollen.»

Thomas Sauter-Servaes, ZHAW

Auch bei den Langstrecken sieht Mobilitätsforscher Sauter-Servaes für die Swiss Möglichkeiten, die Zahl der Reisenden zu reduzieren und trotzdem keine Kunden zu verlieren. «Für Geschäftsreisende von KMUs könnte die Swiss in Zusammenarbeit mit Hotels professionelle Videokonferenz-Anlagen anbieten. Diese Technik können sich bislang nur Grossunternehmen leisten.» So liessen sich viele klimaschädliche Business-Trips vermeiden.

Aber wird nach der Corona-Krise tatsächlich weniger geflogen? Sauter-Servaes hat grosse Zweifel. «Die Flugzeuge sind da, die Piloten sind da. Viele Menschen werden zudem in der Post-Corona-Zeit erst recht verreisen wollen.» Er glaube auch nicht, dass in Europa grosse Airlines bankrott gehen werden. «Länder unterstützen ihre Airlines als Flag-Carrier mit viel Geld. Die Luftfahrt ist nach wie vor sehr klassisch aufgestellt.»

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Nachtzüge aus aller Welt

Der Bedarf an Nachtzügen steigt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fandall 16.04.2020 12:17
    Highlight Highlight JETZT wäre der Zeitpunkt perfekt einmal die uralten DOS Programme der Buchungssysteme an den Flughäfen auf etwas Andwenderfreundliches zu modernisieren. Würde auf jeden Fall das check-in und Umbuchungen um ein Vielfaches vereinfachen.
  • Super 16.04.2020 04:01
    Highlight Highlight Wieviel Zugfahrten es wohl brauchen würde um auch nur einen Bruchteil der Flugkapazitäten zu ersetzen?
    Das frage ich mich als Nichtflieger...
    • Tillo Reilly 16.04.2020 11:31
      Highlight Highlight Die üblichen Kurzstreckenflugzeuge haben so um die 150 Sitzplätze.

      Eine ICN Komposition etwa 450.

      Nach Adam Riese wäre das ein drittel Zug pro Flugzeug.
  • biketraveller001 15.04.2020 22:20
    Highlight Highlight Warum kann eigentlich ein modernes Nachtzugnetz aufgebaut werden? TGV, ICE, Talgo usw fahren mit über 200km/h, analog sollte doch auch die Nachtzüge fahren können?!? Zürich-Madrid oder Zürich London sollte in 6-12 Stunden gut machbar sein. Wir brauchen ein neues, nicht das jetztige "verstaubte" Nachtzugnetz.
  • E Gauer 15.04.2020 21:38
    Highlight Highlight Es ist eigentlich traurig, dass wenn man zwischen Preis, Komfort und Zeit abwägt, eigentlich immer auf die Variante Flugzeug kommt.
    Bin nun schon über jeden üblichen Verkehrsweg nach Amsterdam gereist und muss sagen, dass die Reise mit dem Flugzeug die einzige Reise gewesen ist, nach der ich mich nicht zuerst erholen musste. http://NACH DER
  • Victor Paulsen 15.04.2020 21:03
    Highlight Highlight Die Swiss erhält Geld, ab dann soll der Bund z.B. Kerosinsteuern erhalten.
    Die Swiss soll keinen Anspruch auf Steuergelder haben, wenn sie in guten Zeiten fast keine Steuern zahlt, verhältnissmässig.
  • el perro 15.04.2020 16:48
    Highlight Highlight Gröööööhhhhllll... Dachte eigentlich, dass Aprilscherze nur am 1. April gemacht werden 🤣🤣🤣 ... Eine Fluggesellschaft soll Nachtzüge anbieten 🤣🤣🤣 Ach, da nehm ich einfach den ersten Flug am Morgen und bin damit noch schneller da, als mit dem Nachzug.
    • el perro 15.04.2020 18:14
      Highlight Highlight Ach ja, fast vergessen... Den Nonsens Pariser Abkommen kann ja niemand ernst nehmen, der noch einigermassen bei Trost ist.
    • RicoH 15.04.2020 19:18
      Highlight Highlight Stimmt, mit dem Nachzug dauert es etwas länger.
    • Victor Paulsen 15.04.2020 21:05
      Highlight Highlight Der Nachtzug geht länger, aber wieso heisst er wohl NACHTzug. Weil er in der Nacht fährt und mann dann im Normalfall schläft
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pinkerton 15.04.2020 15:28
    Highlight Highlight Oje. Wenn so ein Vorschlag von den Grünen kommen würde, dann wäre das zwar genauso wirr, aber die wissens halt nicht besser. Eine Partei, die sich aber zumindest theoretisch marktwirtschaftliche Prinzipien auf die Fahne geschrieben hat, müsste doch eigentlich wissen, dass es für mehr Nachtzüge offenbar keine Nachfrage gibt. Oder wieso wurden diese vor kurzem zusammengestrichen?

    Die GLP braucht es so nicht. Linke Parteien, die privaten Unternehmen vorschreiben wollen, wie sie geschäften sollen, gibt es schon.
    • Tillo Reilly 16.04.2020 11:32
      Highlight Highlight Weil Kerosin nicht versteuert werden muss vieleicht?
    • PVJ 16.04.2020 11:37
      Highlight Highlight Immerhin handelt es sich hier um ein Privatunternehmen, das schon wieder vom Staat gerettet werden muss.
  • Froggr 15.04.2020 14:59
    Highlight Highlight Diese Idee kann nur von jemandem kommen, der absolut no idea von Business hat. Warum zur Hölle sollte eine Fluggesellschaft welche kein Know how mit Zügen hat ein solches Angebot starten? Es gibt sicherlich andere Unternehmen die das Know how hätten. Wie zum Beispiel: Genau, Zugunternehmen.
    • Fandall 16.04.2020 12:22
      Highlight Highlight Das Problem ist halt, die Zugunternehmen kriegen's auch nicht auf die Reihe...
  • landre 15.04.2020 14:59
    Highlight Highlight Ideen anregende Geister sind ein Mehrwert..."Swiss" kann aber trotzdem nicht (mehr "Swissair") über ein neues oder irgendwelches Geschäftsmodell selber entscheiden...In der Luft, im See oder auf dem Boden bleibend.
  • Swen Goldpreis 15.04.2020 14:56
    Highlight Highlight Ich würde mich auch eine Förderung der Nachtzüge wünschen. Das ist die einzige Art, wie die Bahn auf der Mittelstrecke konkurrenzfähig sein kann. Bei Strecken um die zehn Stunden verliert man abzüglich des Schlafs weniger Zeit und finanziell kann es sich wegen der gesparten Hotelübernachtung lohnen.

    Voraussetzung sind aber akzeptable Preise, vernünftige Verbindungen und ein bisschen Komfort. Der Grund, wieso ich bisher trotzdem kaum Nachtzüge nutze, ist das Buchungssystem: Preise an verschiedenen Tagen zu vergleichen, ist eine mehrstündige Herkulesaufgabe. Da ist viel Verbesserungepotential.
  • Tito88 15.04.2020 13:37
    Highlight Highlight Absolut dämlich, Swiss ist eine Airline und muss auch mit anderen Airlines konkurrieren. Ein Nachtzug ist vielleicht spannend für den durchschnittlichen Schweizer-Familienausflug. Ich möchte als Geschäftsreisender aber nicht 20 Stunden im Zug nach Barcelona verbringen, sondern schlaffe gerne die Nacht zuhause. Sollte Swiss diese Destinationen nicht mehr anbieten gibt es genügend andere Airlines die es tun! Ps. Ich finde Lugano, Interlaken, Genf usw. eine gute Alternative aber sicher nicht Nachtzüge.
    • Coffeetime ☕ 16.04.2020 00:37
      Highlight Highlight Seit wann brauchst du 20 Std., um nach Barcelona zu kommen?
  • dä seppetoni 15.04.2020 13:26
    Highlight Highlight Hört sich perfekt an. Die SBB, ÖBB usw betreiben die Nachtzüge. Das durch Streichung von Flügen weniger benötigte Kabienenpersonal übernimmt die Kundenbetreuung. Wäre für jene wohl eine willkommene Abwechslung.
    • cyrill.kuechler 15.04.2020 14:30
      Highlight Highlight Lieber seppetoni, vielleicht mag das für Sie etwas überraschend klingen, aber die primäre Aufgabe des Kabinenpersonals ist die Sicherheit an Board und nicht die Kundenbetreuung. Der Grossteil der Ausbildung widmet sich dementsprechend auch an sicherheitsrelevante Themen. Serviceabläufe in der Luft unterscheiden sich zudem gewaltig von denen am Boden. Das Kabinenpersonal zwischen Luft und Schiene hin und her zu schieben scheint mir also ein ziemlich... ich sag mal unglückliches Wunschdenken.
  • Anton Müller 15.04.2020 12:52
    Highlight Highlight Grüne = romantische Träumer - zumindest, wenn sie so argumentieren und Sachen zwangsverknüpfen, welche zum scheitern verurteilt sind!
    1. wer will schon 16h plus in einem Zug sitzen/schlafen, bis er in Barcelona ankommt?
    2. Die Ticketpreise möchte ich gar nicht wissen... vor allem als Familie...
    3. Die Franzosen und Spanier streiken nieeeee - also ich warte lieber an einem Flughafen, als im Zug auf offener Strecke oder einem Bahnhof...

    Aber es kann ja sein, dass es Leute gibt, welche das so wollen - aber ob das dann für ein paar Leute wirklich umweltfreundlicher ist?!?
    • MasterPain 15.04.2020 13:38
      Highlight Highlight Dann fährt man halt nicht mehr für ein Wochenende nach Barcelona.
    • Coffeetime ☕ 15.04.2020 13:52
      Highlight Highlight Wenn du den wahren Preis eines Flugtickets zahlen müsstest, dann könntest du dir als Familie auch keinen Flug nach Barcelona leisten...
    • Froggr 15.04.2020 15:00
      Highlight Highlight Soll mans doch machen. Dann haben diejenigen die Fliegen wollen endlich Ruhe von diesem ganzen Rumgehäule.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marko_32 15.04.2020 12:19
    Highlight Highlight Das ist etwa so wie wenn man Autoherstellern sagt, dass sie doch besser Velos bauen sollen. Eine nette Idee aber völlig unrealistisch.
    • MasterPain 15.04.2020 13:40
      Highlight Highlight Audi, Porsche, Peugeot ...
    • Fandall 16.04.2020 12:25
      Highlight Highlight Tesla baut auch Raketen, und erst noch einiges günstiger und mindestens gleich gut ;-)
  • Ökonometriker 15.04.2020 11:55
    Highlight Highlight Wenn dann sollte die Politik ein europäisches Hochgeschwindigkeitszugnetz ins Auge fassen. Auch als Konjunkturpaket.
    Damit wäre der Zug für die meisten innereuropäischen Strecken schlicht und einfach schneller als das Flugzeug.
    • Der Ingenieurstudent 15.04.2020 12:54
      Highlight Highlight 100 % einverstanden! Nachtzüge kann man auch über das Hochgeschwindigkeitsnetz fahren lassen. Dann sind auch "exotische" Destinationen wie Sevilla/Malaga oder Skandinavien problemlos in einer Nacht erreichbar.
    • KOHL 15.04.2020 13:47
      Highlight Highlight Wäre sehr cool, aufgrund der politischen Grosswetterlage in Europa ist es jedoch wahrscheinlicher das Donald Trump nach dem Coronavirus ein veganes Jogastudio in Mexiko erröffnet;-).
    • Ökonometriker 15.04.2020 17:39
      Highlight Highlight @Der Ingenieur: wenn die doch eher beengten Platzverhältnisse in chinesischen Hochgeschwindigkeitszüge ein Indikator sind, dürften Schlafabteile wohl zu teuer sein... aber wäre toll, wenn man das möglich machen könnte.
  • Weiterdenker 15.04.2020 11:50
    Highlight Highlight Es wird schwierig, sowas umzusetzen, aber den Grundgedanken finde ich super. Es ist sowieso eine Schande, dass der Nachtzugverkehr in den letzten 10 Jahren so arg geschrumpft ist.

    Die Krise ist der perfekte Zeitpunkt, um Änderungen an unserem Verhalten vorzunehmen und es zu überdenken. Wir werden irgendwann wieder einen Normalzustand haben, aber wir können den Normalzustand neu gestalten.
    • Coffeetime ☕ 15.04.2020 12:06
      Highlight Highlight Die Frage ist aber: warum ist das Angebot der Nachtzüge geschrumpft? Weil wahrscheinlich die Nachfrage gesunken ist... kann jetzt die Nachfrage wieder erhöht werden? Ich weiss es nicht und eine Glaskugel habe ich leider auch nicht... sicher aber ist, dass die Züge bis zu einem gewissen Grad wirtschaftlich sein müssen.
    • Maon 15.04.2020 12:27
      Highlight Highlight Naja, die DB hat ihr Netz zB bewiesenermassen trotz rentabilität aufgegeben. Liegt auch an der fehlenden Motiviation der Bahnunternehmen.
    • bebby 15.04.2020 14:02
      Highlight Highlight Nachtzüge sind ein Erlebnis, aber nicht unbedingt ein Transportmittel in dem man gut schlafen kann.
      Wenn sie es hinbekommen würden, dass der Schlaf im Nachtzug genauso bequem ist wie in einem Hotelzimmer, dann würde ich es öfter machen. Immerhin spart man so 1-2 Uebernachtungen am Zielort. So mit der Fahrruhe eines Shinkansen und dem Platz eines Orientexpress.
      Als Student hat mich das nicht so gestört, aber mit den Jahren hätte man gerne ein richtiges Bett.
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  • leu84 15.04.2020 11:33
    Highlight Highlight Die Swiss soll in der Luft bleiben. Für Nachtzugslinien soll man bestehende Unternehmen berücksichtigen. Obwohl, Grundsätzlich kann jedes Unternehmen bei einer Konzessionierung mitmachen. Ob es am Ende die ÖBB oder sonst wer ist, das ist sekundär. Hauptsache nicht die Trenitalia.
  • Antichrist 15.04.2020 11:29
    Highlight Highlight Warum überhaupt noch reisen? Das Business hat Videokonferenzen, in's Museum kann man auch virtuell und Hiltl wird doch sicher auch ein Wiener Schnitzel braten können, da muss ich nicht extra nach Wien. Am Zürichsee könnte man Palmen pflanzen und etwas Sand streuen, dann kann man sich den Italienurlaub auch sparen.
    • bebby 15.04.2020 14:08
      Highlight Highlight Zu Videokonferenzen: Die wirklich relevanten Infos holt man sich oft nicht an der Sitzung, sondern in den Pausen dazwischen, beim Mittagessen, auf dem Weg zur Firma, etc.
      Das ist wie wenn man einfach den ganzen Tag im Bett bleibt und ein Buch liest: erlebt hat man dabei gar nichts.
    • famefo 15.04.2020 14:43
      Highlight Highlight Ou, das scheint kein besonders gutes Buch gewesen zu sein. Ein Tag im Bett mit Buch ist häufig ein grösseres Erlebnis als viele andere, aktive Tage..
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.04.2020 15:04
      Highlight Highlight @bebby....in meiner Definition von etwas erlebt haben, habe ich sehr wohl etwas erlebt wenn ich Lesend im Bett liege .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 15.04.2020 11:23
    Highlight Highlight Es wäre schon viel gewonnen, wenn die Staaten endlich mal die ganzen Steuerbefreiungen und Subventionierungen (direkte und indirekte) der Luftfahrtindustrie abschaffen würden. Den Airlines jetzt noch mehr Geld in den Rachen zu werfen, ist definitiv eine schlechte Idee. Wenn die Flugpassagiere die realen Kosten der Fliegerei berappen müssten, würde ganz automatisch weniger geflogen. Aber natürlich funktioniert das nicht, wenn die Schweiz das alleine macht.
    • 7immi 15.04.2020 13:39
      Highlight Highlight @sarkasmusdetektor
      und wie genau stellst du dir das vor? Muss dann der mitgeführte Treibstoff bei jedem Grenzübertritt neu versteuert werden? Dann haben je nach dem die Fluggesellschaften plötzlich den Anreiz, ihre Flugzeuge trotz dem Mehrverbrauch vollzutanken, nur um höheren Abgaben zu entgehen?
      Es ist ja nicht so, dass die Luftfahrt nichts bezahlt, man bezahlt einfach anders. So zum Beispiel Landetaxen, Lärmabgaben, Schadstoffabgaben, LUfststrassengebühren, Anfluggebühren, Passagiergebühren, etc. Man finanziert die eigene Infrastruktur, nutzt aber auch nur diese.
    • Anton Müller 15.04.2020 14:23
      Highlight Highlight Grundsätzlich korrekt und richtig, aber warum müssen Bahnfahrer nicht die vollen Kosten tragen? Dies würde auch unnötige Reisen sparen und die Züge wären nicht mehr so voll... aber irgendwie würde man gar nicht mehr verreisen...
  • Bratansauce 15.04.2020 11:21
    Highlight Highlight Ich gebe es zu: Ich habe nur den Titel gelesen. Aber der Betrieb von Nachtzügen durch die Swiss (und im Idealfall anderen europäischen Fluggesellschaften) fände ich absolut begrüssenswert!
    • Neruda 15.04.2020 12:36
      Highlight Highlight Wenn sie im Zug auch an jeden Reisenden ein Schöggeli verteilen, dann ja.
    • kobL 15.04.2020 14:40
      Highlight Highlight Also bei den VY (Norwegen) gabs Schöggeli in den Nachtzügen 😋
  • drüber Nachgedacht 15.04.2020 11:20
    Highlight Highlight Warum soll für eine ausländische Firma, die einfach den Namen Swiss trägt vom Steuerzahler Geld gespendet werden. Wir sprechen von mehreren Milliarden...

    Wenn jeder der 30'000 Coiffeure einfach für 2 Monate mit 4'000 pro Monat entschädigt würde, würde das 240 Millionen kosten. Alle Coiffeure würden über die Runde kommen, und könnten danach wieder Geld verdienen.

    In der Luftfahrt wird nach Corona alles durcheinander gewirbelt sein. Ob da Lufthansa die Swiss am Leben erhält mag ich bezweifeln.

    Daher das Geld besser anderswo investieren.
    • Coffeetime ☕ 15.04.2020 12:01
      Highlight Highlight Ich glaube, du kennst die Situation und die Bedeutung der Luftfahrt nicht. Ansonsten würdest du nicht denken, dass die Swiss wegen ein paar Wochen wenig fliegen gleich verschwindet...

      Jeder kann auch mit etwas längeren Haaren auch noch leben. Es braucht also wohl nicht so viele Coiffeure mehr? Oder ist diese Aussage nicht in deinem Sinne? 🤔
    • Neruda 15.04.2020 12:39
      Highlight Highlight Wenn schon soll die Schweiz allenfalls eine konkurse Swiss für einen symbolischen Franken verkaufen und dann wenns wieder läuft, sicher nicht billig verscherbeln wie das letzte Mal, diese Idioten. Finnland besitzt auch Anteile an der Finnair und verdient so auch mit, warum will unsere bürgerliche Parlamentsmehrheit kein Geld machen, wenn man faktisch sowieso eine Staatsgarantie hat.
    • drüber Nachgedacht 15.04.2020 13:12
      Highlight Highlight @ Coffeetime
      Es geht nicht nur um paar Wochen bei der Luftfahrt. Mindestens bis im Herbst fliegen nur noch ganz wenige.
      Lange Haare sind voll ok. Aber sobald sich die Situation entschärft, werden die Leute wieder zum Friseur gehen und das Business wird weiter laufen wie vor Corona.
      Daher macht dort eine Unterstützung auch Sinn.
  • Bitsundbites 15.04.2020 11:13
    Highlight Highlight Ich wünsche mir das wir in allen Bereichen (Luftfahrt, Verkehr an Boden, Industrie, Kosum) diese Corona Krise nutzen um die Welt zu entschleunigen. Die Digitalisierung jedoch nutzen um weniger umher zu hetzen müssen und so alle ein wenig glücklicher und ruhiger werden. Und so auch unsere Welt wieder etwas durch atmen kann.
  • Glenn Quagmire 15.04.2020 11:11
    Highlight Highlight Fordern, fordern fordern...und wenn man nicht auf die Forderungen eingeht empört man sich.
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  • RichiZueri 15.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Nachdem die neu gewählten, grünen Politiker nun also während der ganzen Corona Kriese still waren und null Lösungen präsentiert haben, haben sie dafür wieder die ersten Forderungen für nach der Kriese... Dieser "Grünrutsch" wird keine weitere Wahlperiode überstehen.
    • Adigro 15.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Ich bin immer wieder erstaunt, dass es nach wie vor Menschen gibt, die offenbar nicht zwischen den Grünen und der Grünliberalen Partei unterscheiden können. Bei dieser Gelegenheit die Frage, welche Partei sich deiner Meinung nach bei der Bewältigung der Corona-Krise den besonders hervor getan hat? Etwa die Windfähnchen der "Sünneli-Partei"?
    • RichiZueri 15.04.2020 15:14
      Highlight Highlight Und ich bin immer wieder erstaunt, wie versteift die pro und kontra SVP Lager in der Schweiz sind... Wieso muss man in einer direkten Demokratie mit vielen vertretenen Parteien zwingend für oder gegen eine einzige sein?! Nur weil ich die bisherigen Leistungen der Grünen inkl. Grünliberalen zu recht in Frage stelle, bin ich noch lange kein SVP Sympathisant oder Wähler.
    • RichiZueri 15.04.2020 15:15
      Highlight Highlight Achja und kann einer der Blitzer eventuell Gegenargumente liefern? Nein? Ich weiss...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pr0di 15.04.2020 11:04
    Highlight Highlight Grundsätzlich kein schlechter Ansatz, eine Anmerkung habe ich jedoch zu der Aussage "Für Geschäftsreisende von KMUs könnte die Swiss in Zusammenarbeit mit Hotels professionelle Videokonferenz-Anlagen anbieten" - der Betrieb solcher Infrastrukturen (hochverfügbares Rechenzentrum für diese Konferenzen etc.) verbraucht auch einiges an Ressourcen. Die CO2 Emissionen, die von grossen Serverfarmen ausgehen, werden oft vergessen.
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 11:28
      Highlight Highlight Behauptest du gerade ernsthaft, dass eine Videokonferenz fast so viel Emissionen verursacht wie ein Flug?! Es ist nicht mal ein Bruchteil..

      Übrigens: der Webshop der Fluggesellschaft läuft natürlich nicht auf einem Server?
    • Pr0di 15.04.2020 18:32
      Highlight Highlight Könnte man aus meinem Kommentar implizieren. Es ist natürlich klar, dass eine Videokonferenz weniger CO2 ausstösst als ein Flug. Es ist allerdings Fakt, dass die Internet Nutzung insgesamt ähnlich viel CO2 Ausstösst wie der Flugverkehr. (siehe z.B hier https://www.zdf.de/nachrichten/heute/klickscham-wie-viel-co2-e-mails-und-streaming-verusachen-100.html). Dies geht meiner Meinung nach zu sehr vergessen. Es schiessen immer alle auf die Flugbranche (stichwort Flugscham), während niemand die Internetbranche anspricht, welche gleich viel bis mehr CO2 produziert.
  • Antichrist 15.04.2020 11:02
    Highlight Highlight Die grünen Theoretiker wissen immer, was die anderen tun müssen. Warum gründen sie nicht selber Nachtzuglinien. Sobald die Flugzeuge mit Strom fliegen, haben sich solche Ideen erledigt. Der Markt richtet, was die Kunden benötigen.
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Nein, der Markt richtet, was am meisten Profit macht. Der Kunde ist - solange er brav kauft - egal.
    • therationalist 15.04.2020 12:10
      Highlight Highlight Ich muss kurz eine Illusion platzen lassen. Flugzeuge in der Airlinerkategorie werden noch lange nicht vollelektrisch betrieben. Die benötigte Energiedichte der Batterien ist selbst bei optimistischen Voraussagen utopisch hoch unf reicht höchstens für kleinere Luftfahrzeuge.
      Der kommerzielle Flugverkehr wird jedoch dank synthetischen und klimaneutralen Treibstoffen (Power to liquid) in naher Zukunft bei den Grünen wohl kein Argument mehr sein.
    • dan2016 15.04.2020 13:39
      Highlight Highlight @Antichrist. Dh., Du würdest die Airlines sterben lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 15.04.2020 11:00
    Highlight Highlight Anstatt wirklich etwas am Klima ändern zu wollen, sucht man sich lieber Sündenböcke wie die Luftfahrt (die mit 2% einen sehr kleinen Anteil an der Umweltverschmutzung hat). Es gab doch mal so einen schönen Artikel hier, mit einer Auflistung, was wie stark Auswirkungen hat. Dinge wie Kühltechnik waren da mit zweistelligen Prozentzahlen ganz vorne.
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Das Problem ist nur, wo diese 2% ausgestossen werden. In den höheren Lagen sind die Treibhausgase um ein vielfaches schädlicher.
    • therationalist 15.04.2020 12:40
      Highlight Highlight @Random "ein Vielfaches" ist so ein schön dramatisches Wort. Wissenschaftlich gesehen ist die Luftfahrt für wohl mittlerweile etwas mehr als 4.9% der anthropogehnen Klimawirkung verantwortlich (Lee, Atmospheric Environment 43 (2009) 3520–3537). Immer noch ein kleiner Teil verglichen mit Strom und Wärmeanteilen oder dem Strassenverkehr.
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 14:42
      Highlight Highlight 4.9% in total möglicherweise, aber wieviel sind es jetzt? Kohle wird seit 200 Jahren verbrannt, kommerziell so viel geflogen vlt. seit 50?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janudehaut 15.04.2020 10:54
    Highlight Highlight Eine spannende Idee, aber wieso sollte die Swiss Nachtzüge besser betreiben können als Bahngesellschaften, die das seit Jahrzehnten machen? Natürlich ist das alles "Mobilität", aber die Rahmenbedingungen, die Regulierungen, die Stakeholder und das politische Umfeld sind komplett verschieden. Meine Vermutung: Nach der Krise wird die Swiss relativ schnell zu ihrer alten Grösse zurückkehren. Der Schweizer Markt mit vielen kaufkräftigen Freizeit- und Businessreisenden wird sich bald erholen.
    • Juliet Bravo 15.04.2020 14:55
      Highlight Highlight «Nach der Krise wird die Swiss relativ schnell zu ihrer alten Grösse zurückkehren.»
      Fragt sich natürlich, was du unter „relativ schnell“ verstehst. Ich denke sie wird ein Stück kleiner sein. Es wurde bereits angekündigt, dass man die A320Neo später und langsamer einflotten wird und prüft, ältere Maschinen rascher auszuflotten.
    • 7immi 15.04.2020 15:59
      Highlight Highlight Man spricht derzeit von Ende 2022... dauert also noch ein Bisschen.
  • papperlapapp 15.04.2020 10:54
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • neutrino 15.04.2020 10:51
    Highlight Highlight Den Flugverkehr kritisch zu betrachten ist ok. Aber die Ideen sind komplett realitätsfern. Sollen Piloten als Lokführer arbeiten? Die Swiss ist eine Fluggesellschaft - die kann sich nicht einfach so schnell sich in eine SBB verwandeln.

    Wäre das Gleiche, wie wenn man diesem Sautter-Servaes vorschlagen würde, er soll doch künftig auch Ärzte ausbilden. Gute Idee, da wir zu wenig Ärzte haben - aber das geht einfach so schnell.

    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 11:31
      Highlight Highlight Es gibt genau einen Posten auf dem Flugzeug, zu dem diese Idee nicht passen würde. Gratuliere, du hast ihn gefunden ;)

      Auch Nachtzüge brauchen Personal, welches die Passagiere betreut. Genau hier könnte die Swiss Hand bieten - viele Flugbegleiter werden froh sein, wenn sie nach Corona noch eine Arbeit haben.
    • bebby 15.04.2020 14:12
      Highlight Highlight Welcher Zugpassagier ist bereit, für eine Zug-Hostess zu bezahlen? Zug fahren kostet eh schon genug.
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 14:39
      Highlight Highlight "Zug-Hostess", ernsthaft? Wann bist du zu letzt mit einem Zug gefahren, dass du glaubst dass es auf einem Zug kein Personal gibt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • schlicke 15.04.2020 10:49
    Highlight Highlight Prima jetzt wachen die 7 Millionen Airline-Experten wieder auf ... Hole mir mal eine Packung Erdnüsse :^)
  • Toerpe Zwerg 15.04.2020 10:48
    Highlight Highlight Nachtzug?

    Wenn ich in Wien am Mittwoch ein Meeting habe, dann sehe ich die Familie von Dienstagmorgen bis Donnerstag Abend nicht. Ich muss 5 mal auswärts Essen. Im Gepäck sind zwei Hemden, Anzug auf Bügel, Wäsche, Duschzeugs, Schlafanzug, Tücher, volle Ladung Necessaire, div. Ladegeräte - neben der normalen Arbeitsausrüstung. Im Zug müsste ich eine Deluxe Einzelkabine buchen (duschen jeweils am Morgen vor dem Arbeiten). Koffer packen, auspacken, einpacken, auspacken, einpacken, auspacken.

    Kurz: Nicht konkurrenzfähig. Da würde ich für den Flug auch 3K ausgeben.
    • Bratansauce 15.04.2020 11:26
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Saraina 15.04.2020 11:37
      Highlight Highlight Ein Meeting am Mittwoch in Wien kannst du auch locker aus dem Heimoffice mit Konferenzschaltung haben.

      Für was brauchst du im Zug eigentlich die Tücher?
    • Chrigu91 15.04.2020 11:39
      Highlight Highlight First world problems
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  • Der Ingenieurstudent 15.04.2020 10:43
    Highlight Highlight Flüge innerhalb von Europa sind sowieso völlig unnötig. Statt Milliarden jetzt in den Flugverkehr zu stecken, würden wir besser die Schweiz ins europäische Hochgeschwindigkeits-Zugnetz integrieren (auch Nachtzüge können dies über Nacht nutzen). Dann wären auch Südspanien in einer Nacht erreichbar. Merci an die Grünliberale für diesen Dikussionsbeitrag!
    • bebby 15.04.2020 14:14
      Highlight Highlight Wir reden hier von einem Mammutprojekt über die nächsten 50 Jahre, oder? Alleine der Gotthardtunnel hat Jahre gebraucht. Bis dann haben wir noch 2-3 weitere Epidemien.
    • kobL 15.04.2020 14:44
      Highlight Highlight @bebby: dann fangen wir lieber heute damit an als nach der übernächsten Pandemie.
  • JNE 15.04.2020 10:43
    Highlight Highlight „Die Swiss soll Videokonferenz-Anlagen anbieten“ 😂😂😂
    • Der Ingenieurstudent 15.04.2020 11:32
      Highlight Highlight Warum nicht? Die Swiss-Lounge finde ich da angenehmer als mein HomeOffice, ganz zu schweigen von dem ewigen rumjetten
  • der Denker 15.04.2020 10:43
    Highlight Highlight Die Swiss ist eine Fluggesellschaft und kein Zugunternehmen. Lasst doch die Züge bei der SBB welche draus kommen anstatt mit biegen und brechen die Swiss zu so etwas zu zwingen. Die Swiss hat Null know how mit Zügen
    • Der Ingenieurstudent 15.04.2020 11:01
      Highlight Highlight Die SBB hat sich aus dem Nachtzug-Geschäft zurückgezogen. Der Zeitpunkt für einen Markteintritt der Swiss wäre doch ideal?
    • willi202202 15.04.2020 11:09
      Highlight Highlight Über kurz oder lang ist das Fliegen nicht Zukunftsfähig (jedenfalls mit der aktuellen Technologie). Also müssen sich die Firmen bewegen um nicht pleite zu gehen. Wer stur stehenbleibt geht unter.
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 11:24
      Highlight Highlight Sie Züge fahren muss sie ja auch nicht, warum nicht eine Partnerschaft?
      Denn bei Kundenbetreuung, Catering etc. hat die Swiss durchaus Erfahrung - und Personal, welches auch nach Corona gerne einen Job hätte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 15.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Ja, genau
    Einfach die Flügel abschrauben und dann kann man mit den "Fliegern" über Nacht nach Rom oder Paris rollen.

    Wie wäre es, wenn zukünftig Amazon Personentransporte übernimmt? Die Swiss hätte ja dann keine Zeit mehr dazu, wenn sie damit beschäftigt ist Vidoekonferenzen einzurichten.

    Sonst noch was?
    • RandomNicknameGenerator 15.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Die Swiss besteht aus mehr als nur Flugis... z.B. das gut ausgebildete Personal? Auch auf Nachtügen braucht es Passagierbetreuung.
    • neutrino 15.04.2020 13:11
      Highlight Highlight ...und ein Flugzeugmechaniker kann ja auch locker eine Lok reparieren. Und ein Pilot auch ein Zug fahren...
  • LikeOrDislikeisthebigQuestion 15.04.2020 10:39
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • RicoH 15.04.2020 19:50
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Regenmaker 15.04.2020 10:36
    Highlight Highlight Ja! Die Krise nicht als solche sehen, sondern als historische chance. Vorwärts gehen, anstatt zurück zum status quo.
    • cal1ban 15.04.2020 10:45
      Highlight Highlight So etwa nach diesem Motto?
      Play Icon
    • MAOAM 15.04.2020 10:59
      Highlight Highlight Ja, da gibt's noch andere die sich darüber Gedanken machen. Allerdings ist davon auszugehen, dass Geld und nur Geld die Welt regiert. Wirtschaft ist nicht alles aber ohne ist nichts. Ich kann die Sprüche nicht mehr hören...
      Aber schaut euch die Gedanken von Precht mal an.
      Play Icon
    • drüber Nachgedacht 15.04.2020 11:23
      Highlight Highlight Genau.

      Daher keine Unterstützung für eine Ausländische Airline.
      Falls in der Schweiz eine Fluggesellschaft nötig ist, dann wird sie schon jemand gründen.
  • dorfne 15.04.2020 10:34
    Highlight Highlight Der Lufthansa Milliarden zahlen und gleichzeitig keine Klimaauflagen machen? Jetzt wo ein nie dagewesener Anknüpfungspunkt dafür vorhanden wäre? Ich werde immer pessismistischer was die Zukunft angeht. Der Winter war zu warm, seit einem Monat kein Regen. Staubtrockene Böden, jetzt wo unsere künftige Nahrung wachsen und gedeihen sollte. Insgeheim glauben offenbar alle der SVP, die entweder sagt, der Klimawandel sei nicht mengemacht und deshalb Schicksal und ein andermal, das Ausland müsse handeln, die Schweiz mache schon genug fürs Klima.



    • cyrill.kuechler 15.04.2020 14:49
      Highlight Highlight Man könnte meinen, nach all den Diskussionen rund um die SWISS hätte es auch der Hinterste und Letzte kapiert, aber nein, dir muss man offenbar noch einmal etwas klar stellen: Der Lufthansa wird nicht Milliarden bezahlt! Der Bund hat klar gestellt, dass die Bürgschaften in Form von Überbrückungskrediten an die Luftfahrtbranche an nicht verhandelbare Auflagen geknüpft ist. Mit dem Geld dürfen keine Dividenden ausbezahlt werden und das Geld muss in der Schweiz bleiben.
  • Do not lie to mE 15.04.2020 10:33
    Highlight Highlight Na klar und der Strom für die Nachtzüge kommt aus der Solaranlage, oder doch eher aus den polnischen Atom-Braunkohlekraftwerke?
    https://www.focus.de/panorama/welt/energiewende-ist-eine-grosse-heuchelei-polnische-klimaaktivisten-demonstrieren-in-deutschland-fuer-deutsche-atomkraftwerke_id_11592671.html
    • versy 15.04.2020 10:42
      Highlight Highlight Ein Zug benötigt für die gleiche Strecke wohl weniger Energie als das Flugzeug, wenn man die Kerosinproduktiin mit einberechnet.
    • mike2s 15.04.2020 10:50
      Highlight Highlight Selbst dann ist ist die CO2 Bilanz der Züge besser. Wenn sie nicht gerade mit v>200 km/h unterwegs sind, Rollen die meiste Zeit Antriebslos vor sich hin. Beim Bremse können sie einen grossen Teil der Energie wieder zurück Speisen.
    • Toerpe Zwerg 15.04.2020 11:02
      Highlight Highlight "Rollen die meiste Zeit Antriebslos vor sich hin."

      Ähm, nein, dann würden sie die meiste Zeit antriebslos stillstehen.

      "Beim Bremse können sie einen grossen Teil der Energie wieder zurück Speisen."

      Ähm, nein, wohin wollen die Speisen? In die Hochvolt Fahrleistung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heb dä Latz! 15.04.2020 10:28
    Highlight Highlight Sorry, ich möchte lieber ein Wollmilchsau Elektro Flugzeug Auto Boot, danke.
  • samsam88 15.04.2020 10:26
    Highlight Highlight Ja genua super Idee ... dann kann Easyjet noch weitere Linien übernehmen - freue mich.
    • Antiklaus 15.04.2020 11:45
      Highlight Highlight Aufhören mit den Billigflügen in die ganze Welt.
    • bebby 15.04.2020 14:18
      Highlight Highlight Antiklaus: Sie haben Recht, Flüge nur noch für die Vermögenden. Dann ist man in den Ferien wieder unter seinesgleichen :-) Für den Rest Balkonien oder mit dem Auto an die Adria.
    • RicoH 15.04.2020 20:19
      Highlight Highlight bebby

      Fliegen ist kein Menschenrecht, sondern ein nicht lebensnotwendiger Luxus.

      Dass man es heute als selbstverständlich betrachtet, jedes Jahr in den Urlaub fliegen zu können oder für ein Wochenende zum shoppen nach Barcelona, ist viel dekadenter als dein Arm Reich gejammere.
  • Super8 15.04.2020 10:19
    Highlight Highlight Finde ich super.

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