Wirtschaft
Deutschland

Ende des Iran-Kriegs in Sicht: Deutscher Aktienindex Dax auf Rekordhoch

Hoffnung auf Ende des Iran-Kriegs: Deutscher Aktienindex Dax auf Rekordhoch

03.08.2026, 09:3803.08.2026, 09:38

Die Hoffnung auf eine Annäherung der Kriegsparteien USA und Iran hat den deutschen Aktienleitindex Dax auf Rekordhöhe getrieben. Er stieg zum Handelsauftakt am Montag auf 25'912,59 Punkte – plus 1,11 Prozent – und damit über das Anfang Juli erreichte Rekordhoch von 25'900,10 Punkten.

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende neue Gespräche mit dem Iran angekündigt und gleichzeitig einen Grossangriff abgesagt. Daraufhin gaben die Ölpreise zu Wochenbeginn kräftig nach. Dadurch wurden die Sorgen vor einer steigenden Inflation und höheren Leitzinsen geringer. Auftrieb gab es zuletzt durch eine deutliche Erholung von Technologieaktien in den USA und Asien.

Gut laufende Berichtssaison

Aktien-Stratege Mislav Matejka der US-Bank JPMorgan hob die bisher gut laufende Berichtssaison auf beiden Seiten des Atlantiks positiv hervor. Das Gewinnwachstum sei besser als am Markt erwartet. Alle Sektoren in den USA und fast alle in Europa zeigten ein im Vergleich zum Vorjahresquartal höheres Wachstum beim Ergebnis je Aktie.

Wie in den USA und Asien legten auch hierzulande vor allem Technologieaktien wieder spürbar zu, wobei vor allem auf starke Vorgaben von US-Technologiegiganten verwiesen wurde. Dort hatten jüngst erst Microsoft und dann auch Amazon mit ihren Quartalsberichten überzeugt.

Rückschlag von Mitte Juli überwunden

Mitte Juli war der Dax bis auf rund 24'650 Punkte zurückgefallen. Dies, nachdem die Vereinigten Staaten den Iran wieder verstärkt angegriffen hatten und der Ölpreis der Nordseesorte Brent zeitweise wieder über die Marke von 100 Dollar gestiegen war. (sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Warum der KI-Boom böse enden könnte
1 / 9
Warum der KI-Boom böse enden könnte

Er gehört zu den Hauptverantwortlichen für den aktuellen KI-Boom: OpenAI-Chef Sam Altman. Doch die immensen KI-Investitionen der Techkonzerne bergen gewaltige Risiken. Es häufen sich Anzeichen, dass Erwartungen und Realität auseinanderdriften.

quelle: keystone / mark schiefelbein
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Was macht eigentlich die Schweizer Börse, Danielle Reischuk?
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Salz statt Lithium: Wie eine Schweizer Firma vom Boom der Solarbatterien profitieren will
Die Nachfrage nach Stromspeichern wächst rasant. Die junge Firma Inesco setzt dabei auf Natrium-Ionen-Batterien und hofft, dass ihre Vorteile den höheren Preis wettmachen.
Er wollte kein Lithium im eigenen Keller, sagt der Unternehmer Hans-Ulrich Zwahlen. «Auf keinen Fall.» Also musste eine alternative Speicheroption her für den überschüssigen Strom, den er mit den Solarpanels auf dem Dach seines Hauses in Boll-Vechigen bei Bern produzierte. Fündig wurde er bei einer Firma, die Salzschmelze-Batterien anbot.
Zur Story