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Sunrise lanciert Home-Security-Angebot mit Alarmanlage im Abo

Teaserbild Sunrise Home Security (August 2025)
Sensoren, Bewegungsmelder, Sirene und zentrale Steuereinheit sind im Grundpreis inbegriffen. Die Innenkamera (rechts oben) kostet extra.Bild: watson / Sunrise

Sunrise steigt ins Geschäft mit Home Security ein – und bietet Alarmanlagen im Abo

Der zweitgrösste Schweizer Mobilfunk-Provider verkauft nach dem Einstieg ins Geschäft mit Versicherungsangeboten neu auch Sicherheitspakete gegen Einbrüche.
28.08.2025, 19:4828.08.2025, 19:48

Eine Alarmanlage für zu Hause, und das im Abo: Sunrise lanciert ein Home-Security-Angebot, das Sicherheitsgeräte wie Kameras, Kontaktsensoren, Steuerungs-App und Anwesenheitssimulation umfasst. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué mit.

Das Angebot richte sich auch an Kundinnen und Kunden von anderen Schweizer Providern.

«Auch wenn man kein ängstlicher Mensch ist, geben einem die Kriminalstatistiken zu denken. Sicherheit und Schutz sind elementare Bedürfnisse. Das wollen wir mit Zusatzdiensten wie dem neuen Home Security-Angebot bieten.»
Christoph Richartz, Sunrise

Die Kombination von umfassenden Sicherheitsdienstleistungen für einen professionellen Rundum-Schutz gebe es in der Schweiz sonst nirgends, sagt Sunrise, erst recht nicht zu diesem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Damit geht die Ausweitung der Produktpalette als Ergänzung des Telekomangebots weiter. Seit Anfang Juli verkauft Sunrise seinen Kunden auch Versicherungsprodukte wie etwa Reise- oder Cyberversicherungen.

Sunrise folgte damit dem Branchenprimus Swisscom. Dieser hat im Frühling vor einem Jahr den Ausbau des Vertriebs von Versicherungen angekündigt.

Wie funktioniert das?

Das Video erklärt's:

Beim grösseren (und teureren) Home-Security-Paket sei auch noch im Alarmfall der Einsatz von Sicherheitsleuten vor Ort enthalten. Zudem gebe es einen Versicherungsschutz mit persönlicher Unterstützung durch den Sunrise-Partner Zurich Versicherungen. Im Notfall oder bei einem Einbruch organisiere die Zurich rund um die Uhr professionelle Hilfe. Das Angebot richte sich auch an Kunden anderer Telekomfirmen, hiess es.

Die Features im Überblick:

Sunrise Home Security Bundles (August 2025)
Screenshot: sunrise.ch

Was kostet es?

Sunrise Home Security gibt es in zwei Abo-Varianten:

  • «Basic» für den selbstverwalteten Rundum-Schutz, wie es heisst, kostet 29.90 Franken pro Monat, bei einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.
  • «Complete» wird als professionell unterstützte Home-Security-Lösung vermarktet, mit Installation, Vor-Ort-Intervention durch einen Sicherheitsdienst und inbegriffener Home Assistance-Versicherung. Hier kostet das Abo 39.90 Franken pro Monat, bei einer Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

Beide Abos, das Home Security Basic und Home Security Complete, setzen das Home Security Set für 290 Franken voraus. Dieses besteht unter anderem aus einer Basisstation, einem Steuerungs-Pad, Schlüsselanhänger zur Fernsteuerung sowie Kontaktsensoren.

Ausserdem brauche es auch eine Festnetz-Internetanbindung, mit einer Mindestgeschwindigkeit von 25 Megabit pro Sekunde (Mbps). Dieser Kabel-Internetanschluss kann auch von anderen Anbietern stammen.

Während einer ersten Einführungsphase seien beide Home-Security-Abos mit einer Reduktion von 10 Franken pro Monat erhältlich (an der Mindestvertragsdauer von 12 Monaten ändere sich nichts) und das Home Security Set sei mit 60 Franken Rabatt erhältlich.

Salt verkauft weniger Handys, setzt aber den wirtschaftlichen Steigflug fort
Beim drittgrössten Schweiz Mobilfunk-Provider, Salt, hat im ersten Halbjahr der Aufschwung angehalten. Der Umsatz des drittgrössten Mobilfunkanbieters der Schweiz kletterte um 2,9 Prozent auf 567 Millionen Franken. Das Plus sei den höheren Einnahmen aus dem Telekomgeschäft zu verdanken, die um 4,5 Prozent auf 497 Millionen Franken zulegten, wie das Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Dagegen hat Salt weniger Geräte wie Handys oder Tablets verkauft. Hier sanken die Verkäufe um 6,7 Prozent auf 70,2 Millionen Franken.

Mit den geringeren Geräteverkäufen ist Salt nicht alleine. Auch bei der Swisscom und Sunrise gingen die Absätze zurück, weil die Kunden ihre Smartphones länger behalten und weniger neue Top-Modelle kaufen.
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Salt-Chef Max Nunziata.Bild: keystone

Quellen

(dsc)

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