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Bitcoin fällt zeitweise unter 70'000 Dollar

FILE - In this April 3, 2013 photo, a 25 Bitcoin token is displayed in Sandy, Utah. (AP Photo/Rick Bowmer, File)
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Bitcoin ist weiterhin auf Talfahrt.Bild: keystone

Bitcoin fällt zeitweise unter 70'000 Dollar

05.02.2026, 10:2605.02.2026, 13:19

Die Kryptowährung Bitcoin setzt ihre Talfahrt fort. Mittlerweile hat die «Krypto-Leitwährung» alleine in diesem Jahr bereits fast ein Fünftel an Wert eingebüsst.

Am Donnerstagmorgen notiert der Bitcoin bei rund 71'025 Dollar und damit im Vergleich zum Vortag erneut rund 6,7 Prozent tiefer. Im frühen Handel fiel der Kurs kurzzeitig sogar unter die Marke von 70'000 Dollar und markierte bei 69'100 Dollar ein neues Jahrestief.

Seit dem Rekordhoch von mehr als 126'000 Dollar im November 2025 büsste der Bitcoin damit inzwischen rund 55'000 Dollar oder fast 44 Prozent ein.

«Sichere» Häfen statt Bitcoin

Der Bitcoin hat nun vier Verlustmonate hinter sich und verbucht damit die längste Negativserie auf Monatsbasis seit 2018. Die Durststrecke sorgt für schlechte Stimmung am Markt und der vielbeachtete «Fear&Greed-Index» signalisiert extreme Angst unter Anlegern.

Marktbeobachter verweisen auf den anhaltend starken Liquiditätsabfluss aus dem Kryptomarkt in «sichere» Häfen wie Edelmetalle und Rohstoffe. «Tiefe Liquidität, forcierte Liquidationen und makroökonomischer Gegenwind haben eine aussergewöhnlich schnelle Marktbewegung ausgelöst», heisst es etwa seitens des auf Kryptoanlageprodukte spezialisierten Unternehmens 21Shares.

«Dass der Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit Trumps Wahlsieg zurückgefallen ist verdeutlicht, wie stark sich das Marktumfeld verändert hat», schreibt Timo Emden von Emden Research. Der Markt bewerte Bitcoin mittlerweile unter «deutlich restriktiveren» Bedingungen. Der Bitcoin sei aktuell «weniger von narrativen Zukunftserwartungen, sondern stärker von makroökonomischen Realitäten geprägt».

«Handfeste Vertrauenskrise»

Bemerkenswert sei zudem, dass es anstatt eines abrupten Einbruchs eher ein Rückgang in Etappen sei: «Wir sehen nach wie vor keinen klassischen Crash, sondern einen schleichenden Abbau von Bewertung und Risikoappetit», so Emden weiter.

Die gestaffelte Abwärtsbewegung impliziere zudem die Gefahr, dass sich aus der Kurskorrektur nun eine «handfeste Vertrauenskrise» entwickele.

(dab/sda/awp)

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