DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tesla, Apple und Co. stürzen ab: Ausverkauf der US-Techaktien setzt sich fort



FILE - In this June 16, 2020, file photo, a sign for a Wall Street building is shown in New York.  Stocks are opening higher as Wall Street's tech-driven rally continues to notch gains. The benchmark S&P 500 was up 0.4% in the early going Wednesday, Sept. 2 and the tech-heavy Nasdaq rose 0.6%.  (AP Photo/Mark Lennihan, File)

Der Nasdaq ist auf Tauchstation. Bild: keystone

Nach dem verlängerten Wochenende in den USA stossen die US-Anleger am Dienstag weiter Aktien von Technologiekonzernen wie Amazon, Apple oder Facebook ab. Die Meldung, der japanische Beteiligungskonzern Softbank habe mit Börsenwetten die Kurse der Tech-Titel in die Höhe getrieben, sorgt an der Wall Street für Verunsicherung.

Zum Start in die neue Börsenwoche rutscht der technologielastige Nasdaq Composite-Index um 2,6 Prozent ab und auch der Leitindex Dow Jones verliert deutliche 1,7 Prozent. Damit haben beide Barometer die noch deutlicheren, kurz nach Eröffnung erlittenen Abgaben etwas eingegrenzt.

In den USA zählen erneut die grossen Technologiekonzerne Amazon, Apple, Facebook oder die Google-Mutter Alphabet zu den grössten Verlierern. Ihre Aktien, die in den vergangenen Monaten die Börsenhausse befeuert hatten, rutschen am Dienstag im frühen US-Handel zwischen 3 und 4,5 Prozent ab.

Ein Grund hierfür sei die Nachricht, dass Softbank am Terminmarkt mit Milliardenbeträgen auf US-Technologiewerte gesetzt hatte, um Geld aus Anteilsverkäufen vorübergehend anzulegen, heisst es im Handel. Wer sich in den vergangenen Monaten Kaufoptionen gesichert habe, stehe bislang sehr gut da. «Aber das wird später zu einem Problem, wenn diese Positionen wieder aufgelöst werden.»

Die Papiere von Tesla brechen sogar um 18 Prozent ein, nachdem S&P Dow Jones dem Elektroauto-Bauer die allgemein erwartete Aufnahme in den S&P 500 verwehrt hatte. Der Index-Anbieter gab Firmen mit einem deutlich geringeren Börsenwert, aber häufigeren Quartalsgewinnen den Vorzug. Belastend dürfte auch die Kooperation wirken, die der Autobauer General Motors mit dem Tesla-Konkurrenten Nikola eingehen will.

Die Baisse an der Wall Street setzt auch den hiesigen Markt unter Druck: Der Schweizer Leitindex SMI büsst 0,6 Prozent ein. Und auch hier zählen Techwerte wie die Papiere des Sensorspezialisten AMS (-4,1%) oder des Computerzubehörherstellers Logitech (-2,3%) zu den grössten Verlierern, während etwa das defensive Pharmaschwergewicht Roche (+0,3%) dem SMI Halt gibt. (aeg/sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Byton – der Tesla-Herausforderer aus China

1 / 17
Byton – der Tesla-Herausforderer aus China
quelle: byton
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Neue Transportvision von Tesla-Gründer Elon Musk

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Registrier-Zwang für Gäste – diese neuen Fakten müssen nicht nur Beizer kennen

Restaurants und andere Gastrobetriebe dürfen ab dem 19. April ihren Aussenbereich öffnen. Und sie müssen die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erfassen. Damit schlägt die Stunde der Check-in-Apps.

Ab Montag dürfen Restaurants in der Schweiz ihren Aussenbereich wieder für Gäste öffnen. Diese Lockerung, die der Bundesrat trotz angespannter Corona-Lage beschlossen hat, wirft einige praktische Fragen auf. Im Folgenden geht es um das obligatorische Erfassen der Kontaktdaten und um die Verwendung sogenannter Check-in-Apps.

Im Aussenbereich der Gastrobetriebe dürfen unter relativ strengen Auflagen Gäste bewirtet werden:

Weil wir uns mitten in einer Pandemie befinden und das Risiko besteht, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel