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Utopie oder bald weltweit Realität? Wie es so um die 4-Tage-Woche steht

Seit Anfang Juni läuft in Grossbritannien das grösste Pilotprojekt, das je durchgeführt wurde. Kommt die 4-Tage-Woche schneller, als mancher gedacht hat? Ein Überblick über bisherige Projekte, Erkenntnisse und was jetzt alles in Planung ist.
28.06.2022, 11:1629.06.2022, 13:01

Vier Tage in der Woche arbeiten, drei Tage pausieren – und trotzdem 100 Prozent des Lohnes erhalten: Für viele tönt das zu gut, um wahr zu sein.

Trotzdem: Das Konzept der 4-Tage-Woche gewinnt an Fahrt. Am World Economic Forum wurden dieses Jahr zum ersten Mal ernsthaft Erfahrungen darüber ausgetauscht – obwohl das Konzept bei der Wirtschaftselite zumeist als nicht umsetzbar oder «realitätsfern» galt.

Ungeachtet der Bedenken haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Länder daran gemacht, sich eingehend mit der Idee auseinanderzusetzen. In Island ist die 4-Tage-Woche bereits für mehr als 80 Prozent der Angestellten Realität. Dies, nachdem man eine deutlich positive Bilanz aus der dreijährigen Testphase zog.

Seit Anfang Juni testet nun Grossbritannien kürzere Arbeitszeiten bei gleichbleibendem Lohn. Mit mehr als 3000 Probandinnen und Probanden und rund 70 Firmen ist es das wohl grösste Pilotprojekt zur 4-Tage-Woche. Ähnliche Experimente laufen in zahlreichen weiteren Ländern, bei anderen sind sie in Planung.

Hier erfährst du, wie fortgeschritten das neue Arbeitsmodell bereits ist, welche Schlüsse aus bisherigen, global durchgeführten Testphasen gezogen wurden – und wo dabei eigentlich die Schweiz so steht.

Die 4-Tage-Woche in der Theorie

Die 4-Tage-Woche will die gesamte Arbeitszeit, die in einer Volkswirtschaft geleistet wird, statt auf fünf auf vier Tage pro Woche aufteilen.

Theoretisch gibt es dazu zwei Möglichkeiten: Entweder wird die gleiche Anzahl an Arbeitsstunden wie bisher (40 resp. 42 Stunden) auf vier Tage aufgeteilt. Das hätte längere Arbeitstage zur Folge. Oder die geleisteten Stunden werden reduziert (z.B. auf 35 Stunden pro Woche) und auf vier Tage verteilt – also: gleich lange Arbeitstage bei einem Tag weniger.

Vereinzelt steht auch eine dritte Möglichkeit zur Diskussion, wobei lediglich die wöchentlichen Arbeitsstunden reduziert werden, diese aber auf nach wie vor fünf Tage aufgeteilt werden können.

Wichtig ist bei allen Varianten: Der Lohn bleibt gleich wie vorher. Hier kommt das sogenannte 100-80-100-Modell zum Tragen, das auch explizit im Pilotprojekt in Grossbritannien angewandt werden soll: Es gibt 100 Prozent des Gehalts für 80 Prozent der bisher gearbeiteten Zeit, dafür wird trotzdem 100 Prozent Produktivität erwartet.

Die Vorteile

Die grössten Vorteile einer kürzeren Arbeitswoche erhofft man sich durch höhere Zufriedenheit und eine bessere Gesundheit der Arbeitnehmenden.

Ausserdem wird erwartet, dass – zumindest in einigen Branchen – die Produktivität steigt. Dies unter anderem, weil Angestellte bei der Arbeit weniger Zeit damit verbringen würden, sich nicht-arbeitsbezogenen Dingen zu widmen. So könnte die Effizienz erhöht werden. Dazu passt, dass Arbeitspsychologen argumentieren, die meisten Menschen könnten sich nicht länger als fünf Stunden am Tag richtig konzentrieren.

Nicht zuletzt gibt es ökologische Gründe für eine 4-Tage-Woche: weniger Pendlerverkehr, zum Beispiel. Angestellte könnten ausserdem mehr Zeit haben, selber zu kochen (was den Take-Away-Abfall vermindern würde). Ob allgemein in den Büros und Fabriken weniger Energieaufwand anfällt, hängt davon ab, ob eine 4-Tage-Woche auch eine reduzierte Produktion zur Folge hätte.

Die Nachteile

Von Gegnern der 4-Tage-Woche werden hohe Kosten befürchtet. Dies primär dann, wenn die Produktivität nicht auf demselben Niveau gehalten werden kann. Zusätzlich wird argumentiert, dass nicht alle Branchen ihre Arbeitszeit verkürzen und trotzdem denselben Output generieren könnten. Eine 4-Tage-Woche bei gleichem Lohn könne so zu Ungleichheiten zwischen den Branchen führen.

Welche Länder haben die 4-Tage-Woche schon getestet?

In der Firma Kellogg's arbeiteten die Angestellten bis in die 80er Jahre in einer 4-Tage-Woche.
In der Firma Kellogg's arbeiteten die Angestellten bis in die 80er Jahre in einer 4-Tage-Woche. Bild: keystone
  • USA: Bereits im Jahr 1930 führte der Kellogg-Konzern in den USA einen 6-Stunden-Arbeitstag und eine 30-Stunden-Woche ein. Diese Praxis wurde grösstenteils bis in die 1980er Jahre beibehalten. Der Effekt: Das Unternehmen verzeichnete die höchste Produktivität aller vergleichbaren Unternehmen und eine aussergewöhnliche Loyalität der Mitarbeiter. Als die Praxis eingestellt wurde, kam es zu einer leichten Kostensenkung und einem enormen Rückgang der Produktivität.
  • Island: 2015 bis 2019 testete die Insel im Norden die 4-Tage-Woche mit rund 2'500 Arbeitnehmenden. Das Fazit: Erfolg auf ganzer Linie. Wissenschaftlern zufolge gab es keine Produktivitätseinbusse, dafür eindeutig höhere Zufriedenheit bei den Arbeitnehmenden. Das Risiko für Burnouts sank massiv, Angestellte waren gesünder und ausgeglichener.
  • Neuseeland: Im Jahr 2018 hat der Nachlassplaner Perpetual Guardian seine 240 Mitarbeiter an einer 4-Tage-Woche teilnehmen lassen. 78 Prozent von ihnen gaben daraufhin an, dass sie ihre Work-Life-Balance besser in den Griff bekommen hatten – ein Anstieg um 24 Prozentpunkte.
    2021 testete die Firma Unilever in Neuseeland ein Jahr lang die 4-Tage-Woche. Alle 81 Beschäftigten wurden in den Versuch einbezogen. Vor Kurzem wurde bekannt, Unilever wolle die Praxis fortsetzen. Fällt die noch ausstehende vollständige Bilanz positiv aus, könnte sie das Unternehmen weltweit einsetzen.

    Was diesem und anderen Vorhaben im Land bestimmt nicht schadet: Neuseelands Premierministerin, Jacinda Ardern, gilt als glühende Anhängerin einer 4-Tage-Woche.
  • Japan: 2019 hat Microsoft in Japan einen Sommer lang die 4-Tage-Woche eingeführt. Auch hier war die Bilanz durchwegs positiv: Nach Angaben des Unternehmens sah man eine Produktivitätssteigerung von 40 Prozent. Microsoft Japan gibt an, in mehreren Bereichen effizienter geworden zu sein, unter anderem durch geringere Stromkosten, die um 23 Prozent gesunken sind.
  • Schweden: Das skandinavische Land ist eines der wenigen, das gemischte Erfahrungen gemacht hat. 2015 wurde in mehreren Unternehmen die verkürzte Arbeitswoche eingeführt. Die Bilanz: erhöhte Zufriedenheit, ja – aber meist auch erhöhte Kosten. Das Experiment wurde sogar linken Parteien zu teuer. Lediglich in den Werken von Toyota hat man die 4-Tage-Woche daraufhin permanent eingeführt.

Welche Länder haben die 4-Tage-Woche schon eingeführt?

In Reykjavik ist die 4-Tage-Woche – wie in ganz Island – Standard.
In Reykjavik ist die 4-Tage-Woche – wie in ganz Island – Standard. Bild: Shutterstock

Die allermeisten Unternehmen, in denen die kurze Woche zur Anwendung kommt, sind private Unternehmen. Standardmässig einen Tag weniger arbeiten – das haben nur ganz wenige Länder grossflächig bereits als Praxis:

  • Island: Weil der Testversuch als grosser Erfolg gewertet wurde, arbeiten in Island rund 86 Prozent der Angestellten nunmehr an vier Tagen in der Woche. Das heisst, das Recht auf kürzere Arbeitszeiten steht im Arbeitsvertrag.

    Einer der Gründe, weshalb das in Island so gut funktioniert, liegt allerdings im hohen Beschäftigungsgrad der Bevölkerung: 87 Prozent der Menschen in Island sind erwerbstätig. Zum Vergleich: In der Schweiz sind dies lediglich 70 Prozent.

    Ausserdem habe man während und nach der Testphase vieles vereinfachen können. So wurden Sitzungen verkürzt, neue Formen von Arbeitsschichten kreiert und zusätzliche digitale Hilfsmittel in Betrieb genommen.
  • Belgien: Im Februar 2022 hat die Regierung beschlossen, Arbeitnehmenden eine 4-Tage-Woche zu ermöglichen. Allerdings bedeutet das keine Reduktion der Arbeitsstunden: Angestellte haben einfach die Möglichkeit, längere Tage zu arbeiten, dafür erhalten sie einen dritten freien Tag. In Belgien käme das 9,5 Stunden pro Arbeitstag gleich.
  • Vereinigte Arabische Emirate: Auch die Emirate verkürzten die Arbeitswoche. Zwar nicht um einen ganzen Tag, dafür wurde eine 4,5-Tage-Woche eingeführt. Seit Januar 2022 ist sie Pflicht für Regierungseinrichtungen sowie für Schulen. Das verlängerte Wochenende beginnt demnach schon am Freitagmittag. Die Begründung für diesen Entscheid: Man wolle wettbewerbsfähiger werden, sowie die Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben verbessern.
Würdest du eine 4-Tage-Woche in der Schweiz befürworten?

Wie geht es weiter?

Seit Anfang Juni läuft wie erwähnt ein grosses Pilotprojekt in Grossbritannien. Organisiert wird es von 4 Day Week Global. Die Gruppe führt diverse Kampagnen zur Einführung einer 4-Tage-Woche und entsprechende Pilotprojekte. In Grossbritannien beteiligen sich insgesamt rund 70, vor allem kleinere, Unternehmen freiwillig am Projekt. Das Ziel: eine geordnete wissenschaftliche Auswertung am Ende der sechs Monate.

Auch weitere Länder wollen in Zukunft eigene Erfahrungen über die 4-Tage-Woche sammeln. 4 Day Week Global unterstützt und berät sie bei der Durchführung und Auswertung von Pilotprojekten. Die Gruppe wendet sich auch direkt an Unternehmen, die von sich aus reduzierte Arbeitszeiten einführen wollen.

Laut 4 Day Week Global sind weitere Projekte ähnlich dem britischen in den USA, in Kanada, Irland, Australien und Neuseeland in Vorbereitung. Auch Spanien ist im Begriff, ein grossangelegtes Pilotprojekt durchzuführen. Letztes Jahr wurden auf Druck der regierenden Linkspartei Más País 50 Millionen Euro für die Durchführung gesprochen.

Der Leader der spanischen Linkspartei Más País (rechts) spricht mit Spaniens Regierungschef, Pedro Sánchez (links), November 2021.
Der Leader der spanischen Linkspartei Más País (rechts) spricht mit Spaniens Regierungschef, Pedro Sánchez (links), November 2021.Bild: keystone

Seither haben mehrere kleinere und grössere Unternehmen begonnen, davon Gebrauch zu machen. Voraussichtlich ab September werden die rund 18'000 Mitarbeitenden der Telekomfirma Telefónica die Möglichkeit haben, sich während mindestens drei Monaten für eine 32-Stunden-Woche zu entscheiden. Dies, nachdem ein kleineres Pilotprojekt letztes Jahr positive Resultate hervorbrachte. Allerdings: Bei Telefónica wird auch der Lohn entsprechend gekürzt, auch wenn das Unternehmen für 20 Prozent der Ausfälle aufkommt.

Fazit: Auch wenn eine verkürzte Arbeitswoche bislang vor allem in einzelnen Firmen definitiv eingeführt wird, so interessieren sich doch immer mehr Unternehmerinnen, Arbeitnehmer und Regierungen dafür – und setzen ihre Ideen auch in die Tat um.

Und wie sieht es in der Schweiz aus?

Auch in der Schweiz gibt es vermehrt Medienberichte über Unternehmen, die auf eigene Faust eine kürzere Arbeitswoche einführen. Dabei handelt es sich aber meistens um kleinere Unternehmen, bei grösseren sind bislang noch keine Bestrebungen zu erkennen. Und: Auch wenn Unternehmen die 4-Tage-Woche einführen, so kommt das in den meisten Fällen keiner Reduktion der Arbeitszeit gleich. 40 oder 42 Stunden werden somit auf vier statt fünf Tage aufgeteilt.

Bislang bleibt es also in der Schweiz bei Einzelfällen, die ihren Angestellten eigenmächtig eine verkürzte Arbeitswoche anbieten. Auf der Ebene der Politik will man jedenfalls noch nicht viel davon wissen.

Im Dezember 2021 reichte Tamara Funiciello (SP) eine Motion zur 4-Tage-Woche ein. Darin wird gefordert, in einer Zeitspanne von zehn Jahren die Erwerbsarbeit auf maximal 35 Stunden pro Woche zu senken – bei vollem Lohn für mittlere und tiefe Einkommen. Der Entscheid des Parlaments steht noch aus, der Bundesrat hat die Motion aber bereits abgelehnt.

Gewerkschaftsverbände dafür, Arbeitgeberverband dagegen

Die Schweizer Gewerkschaftsverbände äusserten sich gegenüber SRF positiv zu einer allfälligen 4-Tage-Woche. Das wichtigste Argument: In den letzten Jahrzehnten sei die Produktivität gestiegen, die geleisteten Arbeitsstunden seien aber nicht gleichzeitig gesunken. Die 4-Tage-Woche habe aber nur Vorteile, wenn die wöchentlichen Arbeitsstunden effektiv sinken.

Gewerkschaften wie die Unia würden eine 4-Tage-Woche begrüssen – wenn die wöchentlichen Arbeitsstunden dadurch auch gesenkt würden.
Gewerkschaften wie die Unia würden eine 4-Tage-Woche begrüssen – wenn die wöchentlichen Arbeitsstunden dadurch auch gesenkt würden.Bild: KEYSTONE

Anders sieht es der Arbeitgeberverband: Eine gewisse Flexibilität sei grundlegend in der Schweizer Wirtschaft. Unternehmen müssten selbstständig über ihre jeweiligen Arbeitsmodelle entscheiden können. Der Verband äusserste sich deshalb gegen eine gesetzlich verordnete 4-Tage-Woche.

Ein Problem: Der hohe Anteil Teilzeiterwerbender

Eine weitere Hürde, die sich in der Schweiz stellen würde, sind die vielen Angestellten, die bereits Teilzeit arbeiten. Nach Angaben der OECD arbeiten in Europa nur in Holland noch mehr Menschen nicht 100 Prozent.

In der Schweiz dürfte das primär am hohen Durchschnittslohn liegen: Auch wenn ihr monatliches Gehalt dadurch sinkt, können es sich viele Angestellte grundsätzlich leisten, nicht in Vollzeit zu arbeiten. Die vielen Teilzeitangestellten könnten so den Druck auf und das Bedürfnis für eine kürzere Arbeitswoche vermindern.

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106 Kommentare
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HerrKnill
28.06.2022 11:34registriert Juni 2016
Leider herrscht in vielen Firmen noch die 50-iger Jahre Mentalität, dass Anwesenheitsstunden = Leistung bedeutet.
Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und Loyalität zählen hier nicht.
Grund: Stunden kann man zählen, Effizienz (zumindest im Bürobereich) nicht. ü
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Grenat
28.06.2022 12:27registriert Februar 2022
Sollte in einer Geselschafft nich grundsätzlich das Ziel sein die Lebensqualität damit auch die Work Life Balance zu erhöhen.. ah Ups ich vergass das kommt ja hinter dem Profit.
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der Denker
28.06.2022 12:01registriert März 2016
Also ich bin etweder für eine 4 Tage Woche mit gleicher Arbeitszeit also 35 h oder 5 Tage mit reduzierter Arbeitszeit also auch 35 h. Mir bringt ein zusätzlicher Tag herzlich wenig wenn ich dafür die anderen Tage wie ein verrückter arbeiten muss. Am liebsten wären mir weniger Arbeitstunden auf 5 Tage verteilt. So könnte ich wohl am ausgeglichensten leben.
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