Ausbau geplant: Schweizer Subway-Betreiber übernehmen Donut-Kette Dunkin'
Die Schweizer Betreiber der Sandwichkette Subway haben die 19 hiesigen Filialen der Donut-Kette Dunkin' übernommen. Mit ihrer Firma Convenience House wollen Markus Laenzlinger und Sebastian Becker das Filialnetz in den kommenden fünf bis sieben Jahren auf 50 Standorte ausbauen, wie sie gegenüber der neusten Ausgabe der «Bilanz» erklärten, die am Freitag erscheint.
Die Dunkin'-Filialen gehörten bisher mehrheitlich dem Unternehmer Roland Zanotelli. Dieser ist nach dem Verkauf nun auch an Convenience House beteiligt. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt.
Die neuen Besitzer wollen bei Dunkin' künftig stärker auf Getränke setzen. Geplant sind ihren Angaben zufolge unter anderem neue Trendgetränke und zuckerfreie Angebote. Zudem sollen Synergien mit Subway genutzt werden, etwa beim Marketing und bei gemeinsamen Standorten.
Auch mit Subway haben die Unternehmer grosse Expansionspläne. Bis Ende 2026 soll die Zahl der Restaurants auf 60 steigen. Neue Filialen stehen unter anderem in St.Gallen und Thun kurz vor der Eröffnung. Mittelfristig peilt Convenience House rund 130 Subway-Restaurants in der Schweiz an.
Das Geschäft mit Subway wachse derzeit prozentual zweistellig, sagte Verwaltungsratspräsident Laenzlinger dem Magazin. Nach einer Neuausrichtung vor zwei Jahren wurden die Restaurants modernisiert und digitale Bestellmöglichkeiten eingeführt. (sda/awp)
