1969 Exemplare und 1,2 Millionen Bewerbungen: Riesenhype um die Moonswatch
Gestern endete um Mitternacht die Bewerbungsfrist für das heissersehnte Stück. Schon vorher bestätigte Swatch gegenüber «Blick», dass die Nachfrage riesig war. Am ersten Bewerbungstag brach sogar die Website mit dem Onlineformular zusammen. «Seit dem Start am 16. Juli bis gestern Abend haben nicht weniger als 1,2 Millionen Swatch-Fans das Formular ausgefüllt», erzählt ein Swatch-Sprecher der Zeitung. Auf jede Moonswatch kommen so etwa 600 Bewerberinnen und Bewerber.
Dass die Stückzahl auf 1969 begrenzt ist, hat einen Grund: Die Uhr ist der ersten Mondlandung der Apollo-11-Mondlandemission gewidmet, diese geschah im Jahr 1969.
Der Auswahlprozess läuft nun bis Freitag. Die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner haben dann zwei Tage Zeit, die Uhr zum Verkaufspreis von 500 Franken online zu erwerben.
Das Auswahlverfahren
Bewerberinnen und Bewerber mussten, um ausgewählt zu werden, verschiedene Multiple-Choice-Fragen richtig beantworten. Geachtet wird dabei auf Kreativität und Originalität. Auch die Zeit für die Beantwortung der 32 Fragen stellt einen Faktor dar, da versteckte Formeln enthalten sind.
Der Bewerbungsprozess mit dem Namen «Esta» ist ein Verweis auf die US-Einreisegenehmigung, auch wenn die Abkürzung in diesem Fall für «Electronic Swatch Timepiece Application» steht. Neben Trump wurde darin auch Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour aufs Korn genommen. Die erste Frage lautete: «Hast du schon einmal einem Präsidenten eine goldene Tischuhr geschenkt?»
(kek)
