Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Personenfreizügigkeit habe Schweiz ärmer gemacht – sagt eine SVP-nahe Studie



Die angespannten Beziehungen zur EU nicht weiter belasten: Das Parlament empfiehlt die SVP-Begrenzungsinitiative, welche das Ende der Personenfreizügigkeit fordert, zur Ablehnung. (Themenbild)

Das Verhältnis Schweiz - EU steht auf dem Spiel. Bild: KEYSTONE

Die Personenfreizügigkeit hat die Schweiz gemäss einer neuen Studie ärmer gemacht. Die übrigen Verträge des Pakets der Bilateralen I könnten diesen «Wohlstandsverlust» nur zu einem kleinen Teil ausgleichen.

Die am Freitag veröffentlichte Studie des Londoner Forschungsinstituts Europe Economics wurde im Auftrag der Stiftung für bürgerliche Politik durchgeführt. Einsitz darin hat unter anderen Nationalrat Thomas Matter von der SVP, welche die Nachteile der Personenfreizügigkeit ins Zentrum ihrer Argumentation für die Begrenzungsinitiative stellt.

Nationalrat Thomas Matter, aufgenommen an der Delegiertenversammlung der SVP Schweiz, am Samstag, 30. Maerz 2019, in Amriswil. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Thomas Matter Bild: KEYSTONE

Im Zentrum der Studie stand die Frage, ob die Schweiz einseitig - mit einem Ja zu Begrenzungsinitiative am 27. September - die «Kontrolle über die Einwanderung» zurückgewinnen soll, auch wenn dies zulasten des Freizügigkeitsabkommens und weiterer Handelsabkommen zwischen der Schweiz und der EU der Bilateralen I gehen würde.

Aus Sicht der Studienautoren scheint die Antwort Ja zu sein, da die die Verträge gemäss ihrer Analyse keinen positiven Effekt auf das Schweizer Brutto-Inland-Produkt (BIP) hat. So habe die Einwanderung im Zeitraum von 2002 bis 2017 4.4 Prozentpunkte an Wachstum beim Brutto-Inland-Produkt (BIP) pro Kopf gekostet. Auf die Personenfreizügigkeit führen die Forscher ein um 0.7 Prozent kleineres BIP/Kopf der einheimischen Bevölkerung zurück.

Auf der anderen Seite mit positivem Einfluss stehen Handelserleichterungen im Abkommen über die technischen Handelshemmnisse, welche etwa 0.2 Prozent zum BIP/Kopf hinzugefügt hätten und das Flugverkehrsabkommen, welches zu einer Zunahme des BIP/Kopf um 0.1 bis 0.2 Prozent geführt habe.

Bei vier der sieben Verträge fanden die Autoren gemäss Mitteilung keinen Effekt. Damit könne insgesamt nicht gesagt werden, dass die bilateralen Verträge eine positive Auswirkung hätten, wie das andere Studien darlegen würden.

Der Bund sieht es anders

Anders sieht dies der Bund. Gemäss einem Ende Juni vorgelegten Bericht des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) hat das Personenfreizügigkeitsabkommen einen «erheblichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zum Wohlstand in der Schweiz» geleistet.

Wenn die Schweiz weiter prosperieren wolle, sei sie auf die Zusammenarbeit mit der EU angewiesen, hatte Staatssekretärin und Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vor den Medien gesagt. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Helene erklärt die Begrenzungsinitiative

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

98
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
98Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Demetria 16.08.2020 01:47
    Highlight Highlight Ja, die Personenfreizügigkeit hat unsere Familie definitiv ärmer gemacht. Das aber, liebe SVP liegt nicht daran dass die EU und die Ausländer böse sind. Es liegt daran, dass es keine Kontrollen gibt und jeder Chef Lohndumping betreiben kann wie er will. Wenn ein Ausländer die bessere Arbeit macht, so soll sie/er den Job kriegen. Wenn aber ganze IT Betriebe keine Schweizer einstellen oder wie die UBS ein polnisches IT Team auf schweizer Boden betreiben oder Putzunternehmen Sprachkentnisse in Serbisch verlangen dürfen, so ist es ein Problem: gemacht durch die Geldgier der Bürgerlichen Politik.
  • bebby 15.08.2020 11:51
    Highlight Highlight Selbst wenn die wirtschaftlichen Effekte nicht so eindeutig zu beweisen sind, weil uns die Kontrollgruppe ohne fehlt bzw jeder sein Zeitfenster wählt, so ist klar, dass eine Kündigung der bilateralen Verträge zu einem wirtschaftlichen Schock führen würde, weil die Handelshemmnisse wieder da wären und die Firmen nicht mehr so leicht Mitarbeiter rekrutieren könnten. Selbst der Luft- und Zugverkehr wäre in Frage gestellt. Wir haben schon eine Krise und keine zusätzlichen Mittel zum experimentieren.
    Die Erfahrung mit dem Brexit zeigt auch, dass die EU zu keinen Kompromissen bereit sein wird.
  • einmalquer 15.08.2020 11:47
    Highlight Highlight Natürlich ist es gemein von der EU, dass sie Unternehmen in der Schweiz dazu zwingt Ausländer zu Dumping-Löhnen einzustellen und damit die Schweiz und SchweizerInnen zu schädigen.

    Die SVP bekämpft diese EU-Politik aktiv, deshalb will sie keine Mindestlöhne und GAVs und soziale Sicherheit und flankierende Massnahmen.

    Was sie wollte ist eine Studie. Und die hat sie jetzt.
  • trichie 15.08.2020 11:05
    Highlight Highlight "... sagt eine SVP-nahe Studie". Wenn man nur diesen Teil des Titels kennt und weiss dass es um Personenfreizügigkeit ging, muss man die Studie gar nicht mehr lesen und kennt das Ergebnis jetzt schon😉
  • EnnoConda 15.08.2020 09:17
    Highlight Highlight Punkto Eigentum gehe ich sicher mit einigen anderen Kommentarschreibern einher: Als normaler Mensch, kann man sich ein Haus/Wohnung wirklich nicht mehr leisten. Eigenmittel kann man sich via Erbschaften noch erschleichen, aber Tragbarkeit als Familie ist praktisch unmöglich. In diesem Bereich ist die Bevölkerung sogar total verarmt. Dafür können wir ohne Corona für 50 Euro nach Ibiza und essen dort Pizza für 7 Euro. Der Wohlstandsgewinn findet vor allem bei Dienstleistungen und Billigwaren statt. Bei Eihentum haben wir sicher weniger Möglichkeiten; dürfte aber nicht an den Bilateralen liegen.
  • Trompete 15.08.2020 08:11
    Highlight Highlight Wieso wird in Bezug auf diese Initiative stetig nur von den ökonomischen Vor- respektive Nachteilen gesprochen? Die Schweiz beherbergt schon jetzt zu viele Menschen, wie ich an der täglichen Überlastung der Infrastruktur sehen kann. Ich bin derzeit unentschlossen, tendiere aber zu einem Ja, da offenbar niemand anderes gewillt ist, dem stetig steigenden Bevölkerungsdruck entgegenzutreten, obwohl die natürliche Tragfähigkeit unseres Bodens schon längst überschritten ist.
    • ujay 15.08.2020 18:01
      Highlight Highlight @Trompete: Das ist rhetorischer Dünnpfiff!
    • Trompete 15.08.2020 21:55
      Highlight Highlight Was empfindest du an meiner Rhetorik als störend?
    • Demetria 16.08.2020 02:16
      Highlight Highlight Die Infrastruktur ist überlastet, weil jene die in den Städten wohnen den Bau von grossen Wohnanlagen verhindern und Sozialerwohnungsbau eh schon lang nicht mehr stattfindet. Würde man mal ein paar alte Buden mit Genossenschaftswohnungen abreissen und anständige Wolkenkratzer hin stellen, so könnten mehr Leute zu Fuss zur Arbeit und auf dem Land würde weniger grüne Fläche verbaut. Aber kein Mittelschichtler im Genossenschaftsbau will einen Wohnblock voll mit Unterschichtlern vor der Aussicht auf den Üetliberg oder seine "hochbegabten" Gören mit den Buezer-Kindern in der gleichen Klasse wissen.
  • Booker 15.08.2020 07:27
    Highlight Highlight Dazu braucht es keine Studie, die Löhne sind die letzten Jahre gesunken, mehr billige Konkurrenz aus dem Ausland durch Grenzgänger etc. Mehr Arbeitslosigkeit durch Verdrängung älterer CH Arbeitnehmer vom Arbeitsmarkt.
  • swisskiss 15.08.2020 06:35
    Highlight Highlight Komisch....wenn das Institut eine Studie über eine ungeregelten Brexit macht, tönt es ganz anders.

    Ob man nur richtig fragen muss, um gewünschte Antworten zu kriegen?

    https://cepr.org/content/free-dp-download-07-august-2020-potential-consequences-post-brexit-trade-barriers-earnings
  • Schneider Alex 15.08.2020 05:52
    Highlight Highlight Wie sich das Vertrauen in Führungspersonen auflösen kann.

    Als 7-Jähriger glaubte ich an meine Eltern, als 14-Jähriger an meine Lehrer, als 20-Jähriger an meine militärischen Führer, als 25-Jähriger an meine Chefs, als 30-Jähriger an Bundesrat und Wirtschaftsführer. Nach dem Grounding der Swissair, dem Finanzdebakel der UBS, den diversen Beihilfen zur Steuerhinterziehung, den Versprechungen zur Personenfreizügigkeit und nach den Eiertänzen der Bundesräte bei der Umsetzung von Volksabstimmungen habe ich meinen Glauben an alle Führungspersonen verloren und bemühe mich um selbständiges Denken.
    • Booker 16.08.2020 07:19
      Highlight Highlight Hallo Alex - das ist Begrüssenswert, dass Du selbst Verantwortung übernimmst für Dich und Dein Handeln.
      Viele Andere überlassen z.Bsp. Einer inexistenten höheren Gewalt „Gott“ genannt oder gar einer Freikirche/Sekte.
  • dho 15.08.2020 05:26
    Highlight Highlight Die SVP hat eine Fake Studie bestellt und das gewünschte Resultat geliefert bekommen.

    Schweizerische Vake Partei.

    P.S. "Studie" suggeriert, dass dieses Geschreibsel etwas Wissenschaft zu tun hat. Das Papier würde ich aufgrund methodischer Schwächen nicht einmal als Seminararbeit akzeptieren.

    Matter, Matter,
    Geistig geht es fast nicht platter...
  • Jonaman 15.08.2020 02:25
    Highlight Highlight Sich über Personenfreizügigkeit zu beklagen aber eine ausländische Firma beauftragen, um herauszufinden ob sich diese wirtschaftlich lohnt?
    ECHT JETZT?!
  • De-Saint-Ex 14.08.2020 22:43
    Highlight Highlight Danke für den Hinweis schon im Titel.
    Da kann man sich das lesen gleich ersparen.
  • Matti_St 14.08.2020 20:22
    Highlight Highlight Habe irgendwo gelesen, dass die Aufwertung des Frankens nicht mit eingerechnet worden ist.
    So kann man es auch machen.
    • Fandall 15.08.2020 11:13
      Highlight Highlight Hat denn die Aufwertung des Frankens wirklich direkt mit der PFZ zu tun?
      Ist da das ungebremste Dollardrucken nicht eher der grösste Einfluss (Flucht in stabile Währung)?
    • Matti_St 15.08.2020 14:17
      Highlight Highlight Nein, weil der Franken ein direkter Zusammeng mit dem Bip hat. Der Franken sank während diesem Zeitpunkt von 1.60 auf 1.10 Euro. Das hat dem Export und damit dem Bip stark zugesetzt.
    • Fandall 15.08.2020 23:10
      Highlight Highlight Während welchem Zeitpunkt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Think'n'Click 14.08.2020 18:47
    Highlight Highlight Wie weit geht die Paranoia der SVP noch, dass sie schon ausländische Firmen beauftragen muss Studien nach ihrem Gusto zu ersteillen? Mit solchen Aktionen treibt sich die Partei immer weiter ins Abseits - und das ist auch gut so.
    • Trompete 15.08.2020 08:04
      Highlight Highlight Jede Studie wird von jemandem in Auftrag gegeben, Herr Schlaumeier.
    • Fandall 15.08.2020 11:14
      Highlight Highlight Ich denke die Idee dahinter war, diese kann es unabhängiger Beurteilen als das Seco.
  • ujay 14.08.2020 18:20
    Highlight Highlight Hört hört! Eine Studie des Londoner Forschungsinstituts "Europe Economics", im Auftrag einer Stiftung für bürgerliche Politik, in der auch Thomas Matter/ SVP einsitzt, der wohl auch noch den Auftrag gab. Netter Versuch, der Zeigt, wie blöd die SVP das Wahlvolk hält! Da wird durch Fakten verschweigen gelogen, dass sich die Balken biegen. Ueber 50 % des schweizer Exporte gehen in die EU dank den Bilateralen, ein grosser Teil des BIP wird so erwirtschaftet! Bei diesem Institut kann sich jede/r eine Studie Massschneidern lassen, laut Website!
    • Trompete 15.08.2020 08:19
      Highlight Highlight Auch Economiesuisse vom Nein-Komitee hat Studien in Auftrag gegeben, um das Gegenteil zu "belegen". In anderen Sachthemen auch sämtliche anderen Parteien.
      Verstehst du nicht, dass fast jede Studie von jemandem mit einem bestimmten Ziel finanziert wird, oder möchtest du die Kommentarleser für dumm verkufen?
    • Fandall 15.08.2020 11:16
      Highlight Highlight Ich dachte die Exporte in die EU werden durch das Freihandelsabkommen von 1972 geregelt, aber lasse mich gern eines Besseren belehren.
    • ujay 15.08.2020 17:56
      Highlight Highlight @Fandall: 1972 hiess es noch EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft). Das Freihandelsabkommen von damals hat nur noch im Ansatz mit den heutigen bilateralen Verträge mit der EU zu tun.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19720195/index.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toga 14.08.2020 16:44
    Highlight Highlight Personenfreizügigkeit läuft eben halt doch nur auf Abzocke hinaus.
    Gewinnen werden die Aktionäre!
    Verlieren werden die Schweizer!
    • Pius C. Bünzli 15.08.2020 11:25
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass der Grund dafür die PFZ ist.
    • Demetria 16.08.2020 02:24
      Highlight Highlight Abzocke und Aktionäre sind das richtige Stichwort, nicht Ausländer. Wer fette Gewinne einstreicht soll auch den Leuten die diesen erwirtschaftet haben anständige Löhne zahlen und zwar Ausländern und Schweizern exakt gleich viel Lohn. Hier bräuchte es Schutz und Kontrollen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, dann wärs auch nicht mehr billiger den Job an einen Ausländer zu geben und der faire Wettbewerb würde wieder spielen.
  • Dr no 14.08.2020 16:24
    Highlight Highlight Fakt ist doch einfach, dass der Durchschnittsbürger die angeblich positiven Effekte der PFZ nicht spürt, aber unter den negativen Effekten zu leiden hat. Klar, die Firmen werden reicher wenn die PFZ herrscht (mehr Absatz, billigere Arbeitskräfte etc.) Aber der Büezer sieht nur tiefere Löhnen, steigende Mieten, Dichtestress, alles wird zugebaut und ist überlaufen.
    • bbelser 14.08.2020 17:06
      Highlight Highlight Welche Akteure profitieren von tieferen Löhnen, höheren Mieten, verfehlter Baupolitik und Immobilien-Spekulation?
      Die Menschen, die dank PFZ in andere Länder gehen können?
      Wieso lastet du etwas der PFZ an, das ganz andere Akteure zu verantworten haben?
      Sollten wir nicht politisch gegen die wirklichen Ursachen vorgehen statt gegen vorgeschobene Strohmänner?
    • Emil Eugster 14.08.2020 17:35
      Highlight Highlight Das was sie als Fakt bezeichnen ist absolut falsch.
      Die positven Effekte sind einfach schon so sehr etabliert, dass viele Menschen diese erst erkennen, wenn sie weg sind.
      Ich bin alt genug um michzu erinnern, wie die Reaktionen waren, als wegen der Coronapandemie einige wenige dieser positiven effekte der Bilateralen für kurze Zeit ausser kraft waren.
      Vieles, was der Durchschnittsbürger als normal wahrnimmt sind eben diese positiven Effekte der Bilateralen und der PFZ.
    • Unkel Wullewu 15.08.2020 07:47
      Highlight Highlight @Emil Eugster
      Und diese positivrn Effekte wären konkret welche?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steibocktschingg 14.08.2020 16:05
    Highlight Highlight Beim Tagi gibt es einen Artikel von Feusi dazu und was der dazu geschrieben hat, deutet darauf hin, dass die Studie wichtige Daten einfach ausklammert, ignoriert, dass der Grossteil des Handels der Schweiz mit der EU geschieht und daher auch automatisch unter die Bilateralen fällt. Auch wird anscheinend nur auf die wenig Qualifizierten geschaut, die gut Ausgebildeten scheinen für die Autoren nicht zu existieren. Ebenso nicht Wissenschaft, Kultur, Zusammenarbeit, Abbau von bürokratischen Hürdrn, etc.

    Alles in Allem klingen die paar Ausschnitte so als ob die Studie einfach ein Haufen Müll sei.
    • Shisha 14.08.2020 17:44
      Highlight Highlight „ Auf der anderen Seite mit positivem Einfluss stehen Handelserleichterungen im Abkommen über die technischen Handelshemmnisse, welche etwa 0.2 Prozent zum BIP/Kopf hinzugefügt hätten [...]“ - wird also sogar in diesem Artikel zitiert. Dass „Kultur“ in einer Studie über die ökonomischen Auswirkungen nicht berücksichtigt wird, ist logisch und richtig.
    • Fandall 15.08.2020 11:20
      Highlight Highlight Ja natürlich wird auf die wenig Qualifizierten geschaut, die andern konnten schon vor der PFZ einwandern und milderten den "Fachkräftemangel".
      Wenn man wissen will, ob eine Veränderung positiv oder negativ war, sind nur die veränderten Faktoren relevant.
  • MartinZH 14.08.2020 15:39
    Highlight Highlight Lasst doch bitte ein paar seriöse Macro-Ökonomen zu Wort kommen, die objektiv beurteilen können, wie seriös diese Studie zu bewerten ist. Dies wäre äusserst wichtig, um die Studie mit den Ergebnissen (Fazit) richtig einordnen zu können... 😉

    Offensichtlich gelingt der Redaktion die Einordnung (mit der schlichten "News"-Mdg.) ja nicht und die Leser-Kommentare können nicht zwischen "deskriptiven Sachurteil" und "normativen Werturteil" unterscheiden... 😩

    Vielleicht wäre es noch gut, wenn man die knapp 100 Seiten einmal ein bisschen durchgeht, bevor man sich zu einem Urteil hinreissen lässt. 🤓
  • Lowend 14.08.2020 15:26
    Highlight Highlight Den beste und kürzeste Verriss kommt von Daniel Lampart vom SGB, der die Studie mit einer einzigen Grafik komplett vernichtet.

    https://www.sgb.ch/blog/blog-daniel-lampart/details/trashige-svp-studie-zur-personenfreizuegigkeit-verwechselt-brutale-frankenaufwertung-mit-personenfreizuegigkeit-ab-in-den-papierkorb-damit
    • bbelser 14.08.2020 17:30
      Highlight Highlight @lucasm:
      Widerlegt Lampart nicht mit einem einzigen Hinweis (Franken-Stärke) die Argumentation der Studie?

      Das genügt inhaltlich.

      Auch wenn einem ja aus dem Stegreif noch etliche relativierende Faktoren mehr einfallen, wie z. B. eine nichtberücksichtigte Finanzkrise etc.
    • Shisha 14.08.2020 17:57
      Highlight Highlight Das eine ist eine wissenschaftliche Studie. Das andere der Kommentar eines echauffierten Gewerkschafters. Offenbar hat er wenigstens zielgruppengerecht kommuniziert. Ich gehe davon aus, dass Europe Economics die Wechselkurse genauso wie andere Störvariablen berücksichtigt hat.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.08.2020 09:44
      Highlight Highlight @shisha
      Was du wissenschaftlich nennst, ist nichts anderes als eine bezahlte Studie, die schon von Anfang an ein klares Ergebnis erzielen musste.
      Oder auf gut deutsch: die Studie war kompletter Mumpitz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bbelser 14.08.2020 15:06
    Highlight Highlight Kann man eine Studie ernstnehmen, die als einzigen Massstab für den Erfolg einer europaweiten Personenfreizügigkeit das BIP anführt?
    Gehts bei Personenfreizügigkeit nicht um offene Grenzen, bürgerliche Freiheiten, Austausch, Begegnung, Friedensförderung, internationale Verständigung?
    Hat die SVP wirklich gar nichts von Europa begriffen?
    Die Simpel, die diese Studie in Auftrag gaben, müssen sich nicht wundern, wenn sie von weniger Wohlmeinenden als mir als Gnome und Krämerseelen wahrgenommen werden.
    • Shisha 14.08.2020 17:59
      Highlight Highlight Die Studie fokussiert sich ja explizit auf die ökonomischen Auswirkungen. Sie ist damit nur ein Puzzle-Teil für die Beantwortung der Frage.
    • bbelser 14.08.2020 18:54
      Highlight Highlight Das Fazit der Studie ist: durch die PFZ wird die Schweiz ärmer.
      Ablesbar am BIP.
      Falls die Schweiz tatsächlich "ärmer" geworden sein sollte: Gibt es keine gewichtigeren anderen Faktoren, die das BIP beeinflussen?
      Ist ein eindimensionales, monokausales Fazit vertrauenerweckend für die Qualität der zugrundeliegenden Studie?

      Zum verkürzten Begriff von "Armut" (und Reichtum) habe ich oben das Meinige gesagt.
    • Shisha 14.08.2020 19:39
      Highlight Highlight Ich habe die 100 Seiten nicht gelesen, gehe aber schwer davon aus, dass ein renommiertes Forschungsinstitut wie Europe Economics alle anderen Faktoren ebenfalls berücksichtigt. Um eine reine Korrelation (BIP/Kopf kleiner seit PFZ) zu identifizieren, bräuchte es ja keine Studie. Der stark eingegrenzte Untersuchungsgegenstand spricht für mich tatsächlich für die Güte dieser Studie: Die Studie erörtert genau die monokausale Frage, wie die PFZ das BIP pro Kopf beeinflusst. Ich gehe aber mit Dir einig, dass das BIP nur ein beschränkt aussagekräftiger Indikator für „Wohlstand“ ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 14.08.2020 14:50
    Highlight Highlight Hier der Link zur Studie: https://files.static-nzz.ch/2020/8/14/d46a49ca-a45b-4569-a3af-66ed575d43dc.pdf

    Warum muss ich das hier machen? 🤔 Das wäre doch mit einem minimalen Aufwand auch von der Red. zu machen... 😩 Ein ganzer Beitrag zu einer Studie, aber kein Link dazu..? 🙄😉
    • MartinZH 14.08.2020 17:29
      Highlight Highlight @Red.: Respekt! 🎩..., dass mein Kommentar 🙈 aufgeschaltet worden ist. 🙄👍
  • lagaffe 14.08.2020 14:42
    Highlight Highlight Seit Jahrzehnten das Narrativ aus der SVP-Ecke, dass die Schweiz ärmer würde oder ärmer geworden wäre.
    Diese Formulierung ist krass manipulativ und trifft die armen Schweizer voll in ihrem Verlustangstbewusstsein. Eine Schweiz kann aber nicht ärmer werden, denn da müsste sie erstmal arm sein - zählen wir doch zu den reichsten Nationen..! Nein, eine Schweiz kann höchstens weniger reich werden...
    • Dr no 14.08.2020 16:20
      Highlight Highlight ach hör doch auf. Wer schwingt immer die "wenn wir das ablehnen werden alle ihren Job verlieren"- Keule ?
  • Lowend 14.08.2020 14:26
    Highlight Highlight Interessant ist es, wenn man die Grundlagen anschaut und da fällt der Beobachtungszeitraum besonders auf.

    Die Studie beginnt 1976, also kurz nach dem Ölpreisschock und die Zahlen kommen dadurch zustande, dass damals die Wirtschaft am Boden lag.

    Würde man den Vergleichszeitraum ein Jahr früher, oder zehn Jahre später beginnen, wären die Zahlen positiv für die PFZ!

    Netter Trick, den die Autoren da anwenden und es gilt der Spruch vom Landsmann der Autoren, Winston Churchill; «Traue keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.»
    • Steibocktschingg 14.08.2020 16:10
      Highlight Highlight Auch spannend ist die Aussage, dass bis 2007 das BIP pro Kopf stärker wuchs als danach, wo dann die PFZ mit Osteuropa anfing und die PFZ sei schuld daran, ganz klar!!11 Die Krise von 2007 sowie die schleppende Erholung seither scheint nicht zu existieren für diese Studie.
    • Lowend 15.08.2020 11:21
      Highlight Highlight Es kommt nur auf den Inhalt an und weil der stimmt, mäkeln die Verfasser falscher Studien an der Verpackung rum. Langweilig! 🥱
  • infomann 14.08.2020 14:22
    Highlight Highlight Ist nicht genau die SVP die die bei jeder Gelegenheit sagen, Statistiken und Studien Sage nicht aus?
    Aber die eigenen Studien sind dann richtig...lach
  • John Galt 14.08.2020 13:47
    Highlight Highlight Ich frage mich, welcher intelligente Mensch auf Studien hört, die von einer politischen Interessengruppe in Auftrag gegeben wurden.

    Die Masche ist so alt, das sollte in der Zwischenzeit jeder durchschauen.
    • Shisha 14.08.2020 18:01
      Highlight Highlight Auch Forscher arbeiten in der Regel nicht gratis. Praktisch jede Studie wird von jemandem in Auftrag gegeben. Deshalb müsste die Frage lauten, ob die Autorin Europe Economics glaubwürdig ist.
  • Patrik Hodel 14.08.2020 13:46
    Highlight Highlight Ich habe weder eine Studie gemacht noch bin ich nahe der SVP.

    Aber ja, die Studie scheint zu stimmen.
    • bbelser 14.08.2020 16:21
      Highlight Highlight Nö.
    • bbelser 14.08.2020 17:11
      Highlight Highlight Sorry, etwas ausführlicher:
      Monokausale Erklärungen für komplexe gesellschaftliche, politische und ökonomische Fragen stimmen so gut wie nie.
    • Steibocktschingg 14.08.2020 17:30
      Highlight Highlight Schon Feusis Auszüge beim Tagi zeigen: Nein.
  • Ökonometriker 14.08.2020 13:46
    Highlight Highlight Wie das BIP pro Kopf von der PFZ beeinflusst wurde, lässt sich kaum genau bestimmen. Es ist aber klar, dass die PFZ die soziale Ungleichheit für die Schweizer befeuert. Die Kapitalbesitzer profitieren klar, die Leute im Tieflohnsektor legen drauf.

    Gleichzeitig senkt sie aber auch die soziale Ungleichheit europaweit betrachtet.

    Aber um die Verhältnismässigkeit zu wahren sollte man auch bedenken, dass die Automatisierung und Outsourcing wohl noch weitaus stärkere Treiber dieser Entwicklung sind. Die PFZ reduziert zudem auch Transaktionskosten.
  • OlafDerWeise 14.08.2020 12:58
    Highlight Highlight Es geht primär um die schwindende Lebensqualität. Die CH besitzt schon heute - unter Abzug von Gewässer etc. - nach den Niederlanden die grösste Bevölkerungsdichte Europas. Die Autobahnen sind jeden Morgen verstopft, Züge übervoll. Pro Sek. verschwinden in der CH bis zu 0.86m2 Grünfläche - dies entspricht pro Jahr 3780 Fussballfelder. Zuwanderung erhöht die Bodenpreise/Mieten - Hauptprofiteure sind die Vermögenden - nicht die einfachen Bürger (Zugisierung)- BIP-ProKopf steigt nicht d.h. es findet keine Produktivitätssteigerung statt (ETH Kof und die heute publizierte Studie).
    • Steibocktschingg 14.08.2020 16:17
      Highlight Highlight Geordnet nach Bevölkerungsdichte, 2019:
      Monaco
      Vatikanstadt
      Malta
      San Marino
      Niederlande
      Belgien
      Vereinigtes Königreich
      Liechtenstein
      Luxemburg
      Deutschland
      Italien

      Und dann: Die Schweiz.
      Quelle: https://www.indexmundi.com/map/?v=21000&r=eu&l=de

      Vielleicht ist dir aufgefallen, dass auf Autobahnen und in Zügen vor allem Schweizer unterwegs sind, zur Arbeit? Die Schweiz ist eine Pendlernation, aber ignoriere ruhig diesen Fakt.

      Die Bodenpreise steigen deswegen, weil das Angebot der Nachfrage nicht nachkommt. Und wer baut am meisten? Schweizer. Ausländer dürfen nicht mal Land besitzen.
    • OlafDerWeise 14.08.2020 16:58
      Highlight Highlight Bevölkerungsdichte muss ins Verhältnis der tatsächlich besiedelbaren Fläche gesetzt werden. (Avenir Suisse)

      Monaca ausgenommen.
    • OlafDerWeise 14.08.2020 17:04
      Highlight Highlight Einwohnerzahl Schweiz
      1960 - ca. 5 Mio.
      2020 - ca. 8 Mio.

      Wenn das mal keine Auswirkunge hat auf Mensch und Natur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • OlafDerWeise 14.08.2020 12:47
    Highlight Highlight Dass die Personenfreizügigkeit negative Effekte auf das BIP-/Kopf hat, ist im wissenschaftlichen Diskurs unbestritten. Vor diesem Hintergrund wurden die flankierenden Massnahmen eingeführt im Sinne eines Lohnschutzes, um diesen Effekt abzufedern.

    Was klar ebenso ist; die Personenfreizügigkeit führt sicherlich zu einem Wachstum des gesamten BIP. Was auch ziemlich offenkundig ist: Die Personenfreizügigkeit hat keine positiven Effekte auf das BIP/Kopf. Aber, ob sie mit den flankierenden Massnahmen gar einen negativen Effekt aufweist, ist umstritten, m.E. jedoch wahrscheinlich.
    • Steibocktschingg 14.08.2020 16:20
      Highlight Highlight Es ist unbestritten, dass sie vor allem positive Effekte hat.

      Das BIP/Kopf stieg seit Einführung der Bilateralen um etwa 2700 Franken mehr als ohne. Dieser positive Effekt wurde mehrfach bewiesen.

      Und noch was: In den nächsten 10, 20 Jahren gehen viele Babyboomer in Pension. Es fehlt an Leuten, ihre Stellen zu besetzen, vor allem bei den Hochqualifizierten, es sei denn, durch Einwanderer. Hast du eine sinnvolle, protektionistische Lösung dafür?
    • OlafDerWeise 14.08.2020 16:56
      Highlight Highlight Studien kommen fast alle auf dasselbe Ergbenis bezüglich BiP/Kopf. Kein oder wenn überhaupt nur sehr kleines Wachstum.

      "Damit scheint sich auch für die
      Personenfreizügigkeit der Befund aus internationalen Studien und aus empirischen Arbeiten
      zur Einführung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz zu bestätigen: Die substanzielle Im-
      migration aus dem EU/EFTA-Raum der letzten Jahre hat vor allem das BIP stimuliert. Die Aus-
      wirkungen auf das Durchschnittseinkommen – wenn mit dem BIP pro Kopf gemessen – waren
      wohl eher gering."

      KOF Swiss Economic Institute, ETH Zurich

    • OlafDerWeise 14.08.2020 17:01
      Highlight Highlight Ende der Personenfreizügigkeit = keine Zuwanderung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atavar 14.08.2020 12:11
    Highlight Highlight "Die Personenfreizügigkeit hat die Schweiz gemäss einer neuen Studie ärmer gemacht. [...]" Selbst wenn das und der Rest der Studie inhaltlich korrekt wäre, kann es bei solchen Abkommen nicht ausschliesslich darum gehen, was ökonomisch am Ende herauskommt.

    Es gibt auch andere berechtigte Interessengruppen (Kultur, Forschung & Bildung, usw.) und non-monetäre Vorteile (Transit, Strafverfolgung, usw.).

    An Produktnormen der EU kommen wir auch ohne Verträge nicht vorbei (siehe z.B. DSGVO).

    Aber klar, ökonomische Nachteile ziehen immer - genug sind nicht in der Lage mehr Zusammenhänge zu sehen...
    • OlafDerWeise 14.08.2020 12:54
      Highlight Highlight Die Frage ist zu welchem Preis? Die Personenfreizügigkeit ist unter den gegebenen Bedingungen kapitalfreundlich und nicht menschenfreundlich. Unbegrenztes Wachstum ist weder auf einem endlichen Planeten noch in einer begrenzten Schweiz möglich.
    • Atavar 14.08.2020 15:42
      Highlight Highlight @Olaf
      Der fehlende Altruismus ist mMn weniger den Verträgen, als mehr dem vorherrschenden Wirtschaftssystem geschuldet. Das Primat des unbegrenzten Wachstums würde somit auch ohne die Bilateralen gelten.

      Anders ausgedrückt: wenn dir die Menschlichkeit in der PFZ fehlt liegt das nur symptomatisch an den Verträgen, ursächlich aber im System. Und damit auch bei den darin befindlichen Subjekten. Menschlichkeit per Vertrag fordern oder anders diktieren ist jeweils zum Scheitern verurteilt.
    • rudolf_k 14.08.2020 18:51
      Highlight Highlight Im Gegenteil, bei der PFZ müssten die ökonomischen Argumente bei weitem überwiegen, damit man die Zersiedelung, den Mehrverkehr und die hohen Mieten in Kauf nehmen kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 14.08.2020 12:02
    Highlight Highlight Die SVP lässt sich ein bezahltes Gefälligkeitsgutachten ausstellen, in dem die Welt genau so dunkel und böse dargestellt wird, wie es der Auftraggeber wünscht?

    Die SVP scheint nur den Statistiken und Umfragen zu glauben, die sie selber fälschen konnte. 🤣
  • RandomNicknameGenerator 14.08.2020 11:28
    Highlight Highlight Kann man die Studie und die Daten dazu irgendwo finden, damit man sie zerpflücken kann? Netter Versuch mit einer Fake Studie 😂😂
  • Hitsch 14.08.2020 11:19
    Highlight Highlight Glaube keiner Studie die du nicht selber gefälscht hast.

    Das muss die SVP verzapfen und hoffen, dass sie ein paar dumme Bürger findet, die ihr helfen die Schweiz an die Wand zu fahren.
    • Shisha 14.08.2020 13:09
      Highlight Highlight Pöse Wissenschaft. 😅
    • Froggr 14.08.2020 14:26
      Highlight Highlight Hast du Nachforschung betrieben? Oder woher nimmst denn du deine Informationen?
    • Hitsch 14.08.2020 21:07
      Highlight Highlight @Froggr, wenn man liest, dann kann man sich bilden 😉
    Weitere Antworten anzeigen

Stadt Bern will 20 Flüchtende aus Moria aufnehmen – das freut nicht alle

Nach dem Grossbrand im Flüchtlingslager Moria will die Stadt Bern 20 Flüchtende aufnehmen. Für den Berner SVP-Präsidenten ist dies ein «billiger Wahlkampfstunt».

Nach den Bränden im Flüchtlingslager Moria will die Stadt Bern 20 Flüchtende aufnehmen. Dies gibt der Gemeinderat per Medienmitteilung bekannt. Der Gemeinderat sei bestürzt über die Brände, heisst es im Schreiben.

Man sei überzeugt, dass die Schweiz «rasch Unterstützung» leisten müsse. Der Gemeinderat fordert die Bundesbehörden auf, «über die bestehenden Verpflichtungen» hinaus Flüchtende aus Moria in der Schweiz aufzunehmen. Der Gemeinderat sei bereit, in einem ersten Schritt 20 …

Artikel lesen
Link zum Artikel