Wirtschaft
Schweiz

Arbeiten in der Schweiz: Das hat sich verändert

Diese 5 Grafiken zeigen, wie sich die Arbeitswelt verändert hat

Wie viele Frauen sind heute berufstätig? Wie haben sich die Löhne entwickelt? Und gibt es heute mehr oder weniger Ferien? Rate mit, wie stark sich die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat.
16.11.2018, 10:4816.11.2018, 10:48
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Frauen

Vor 50 Jahren kamen auf 100 Arbeiter nur 50 Arbeiterinnen. Heute sieht dieses Verhältnis anders aus – nur wie? Ziehe die Linie bis ins Jahr 2018, um zu sehen, wie sich die Zahl entwickelt hat.

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Arbeitsstunden

Wir Schweizer arbeiten deutlich mehr Stunden pro Woche als unsere europäischen Nachbarn. Dort liegt der Schnitt derzeit bei rund 40 Stunden. In der Schweiz lag er 1991 bei 43,2 Stunden pro Woche. Wie viele Stunden arbeitet der Durchschnittsschweizer heute?

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Lohn

Nun geht es um den Lohn, genauer gesagt um den Reallohn. Wir untersuchen dabei also das Verhältnis von Nominallohn (wie viel man effektiv verdient hat) und dem Preisniveau in der Schweiz. Als Ausgangspunkt gilt das Jahr 1939 mit dem Wert 100. Wie viel mehr oder weniger verdienen wir heute?

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Ferien

Die Volksinitiative zu «6 Wochen Ferien für alle» wurde vom Schweizer Stimmvolk 2012 deutlich abgeschmettert. Es gilt also nach wie vor ein gesetzliches Ferien-Minimum von vier Wochen. Doch schon 1996 zeigten sich viele Arbeitgeber grosszügig: Im Schnitt bezogen Arbeitnehmer in der Schweiz 4,4 Wochen Ferien. Wie ist es heute?

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Erwerbslose

Über fünf Millionen Leute arbeiten heute in der Schweiz. Vor 50 Jahren waren es gut halb so viele. Seit 1991 erfasst das Bundesamt für Statistik die Quote der Erwerbslosen. Dazumal lag sie bei 1,9%. Ziehe die Linie bis ins Jahr 2018, um zu schätzen, wie sich die Quote seither verändert hat. 

Quellen
Die Daten stammen vom Bundesamt für Statistik. Hier können die detaillierten Zahlen heruntergeladen werden:

Erwerbslosenquote
Arbeitszeit
Arbeitende Frauen
Lohn
Ferien

Hast du einen dieser Berufe erlernt?

Video: srf

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Er erfand den sprechenden Bankomaten – das machte ihn verdächtig
Gegen alle Widerstände studiert Alireza Darvishy in Zürich Informatik, macht bei der Credit Suisse Karriere – und wird zum Pionier für digitale Barrierefreiheit.
Alireza Darvishy steht am Zürcher Central und möchte in der nahegelegenen UBS-Filiale Geld abheben. Für die allermeisten Menschen ist das Routine: Karte rein, Betrag auswählen, fertig. Für Darvishy ist es etwas komplizierter. Er lebt mit einer Sehbehinderung und nimmt durch ein eingeschränktes Sichtfeld nur Formen, Farben und Bewegungen wahr. Deshalb sucht er beim Bankomaten die Kopfhörerbuchse. So kann die Maschine mit ihm sprechen.
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