Ex-Migros-Tochter Misenso am Ende – alle Filialen zu, über 100 Mitarbeitende betroffen
Die Brillen- und Hörgeräte-Kette Misenso hat Konkurs angemeldet. Dies bestätigte ein Sprecher der ehemaligen Migros-Tochter gegenüber dem «Blick». Sämtliche 19 Filialen werden somit geschlossen. Schon am Freitag öffneten diese nicht mehr. Wie der «Blick» schreibt, sind mehr als 100 Mitarbeitende betroffen.
Misenso wurde 2020 gegründet und gehörte bis 2024 zur Migros. Danach wurde sie an die österreichische Neuroth-Gruppe verkauft. Wirtschaftlich erfolgreich war das Unternehmen danach allerdings nicht. «Das vor sechs Jahren als Tochtergesellschaft der Migros gegründete Unternehmen konnte zu keinem Zeitpunkt schwarze Zahlen schreiben», so ein Sprecher von Neuroth gegenüber dem «Blick».
Zuletzt wurden auch Anpassungen der Strategie und eine Reduzierung der Filialen vorgenommen. Im September 2025 wurden 11 Filialen geschlossen, 63 Angestellte waren betroffen. Doch auch in der Folge gelangen keine schwarzen Zahlen. Der Fall liegt nun beim Konkursamt Zürich. (dab)
