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Raiffeisen Schweiz baut bis zu 180 Stellen ab

ARCHIVBILD ZU DEN UMSATZZAHLEN BEI RAIFFEISEN --- Logo of the Raiffeisen bank at its headquarters in St. Gallen, Switzerland, on June 5, 2018. (KEYSTONE/Gaetan Bally)..Logo der Raiffeisenbank am Haupt ...
Mehr als die Hälfte der Stellen soll über natürliche Fluktuation, den Abbau unbesetzter Stellen, die Reduktion externer Arbeitskräfte und Frühpensionierungen wegfallen.Bild: KEYSTONE

Raiffeisen Schweiz baut bis zu 180 Stellen ab

26.08.2026, 06:5226.08.2026, 07:14

Raiffeisen Schweiz baut im Zuge eines Sparprogramms bis zu 180 Arbeitsplätze ab. Damit will die genossenschaftlich organisierte Bank bis 2027 die Personal- und Sachkosten um rund 60 Millionen Franken senken.

Mehr als die Hälfte der Stellen soll über natürliche Fluktuation, den Abbau unbesetzter Stellen, die Reduktion externer Arbeitskräfte und Frühpensionierungen wegfallen, teilte Raiffeisen am Mittwoch mit. Heute beschäftigt Raiffeisen insgesamt rund 13'000 Mitarbeitende.

Gleichzeitig stellt sich Raiffeisen Schweiz organisatorisch neu auf. Ab Oktober wird sie in sechs Departemente gegliedert, darunter die beiden vertriebsorientierten Einheiten Privatkunden sowie Firmenkunden & Handel und das neu geschaffene Departement Produkte & Solutions.

Für Produkte & Solutions wird noch ein Chef oder eine Chefin gesucht, erklärte Raiffeisen. Beim Departement Firmenkunden & Handel übernimmt Philipp Ackermann die Leitung, beim Departement Privatkunden Patrick Lehner.

Die bisherige Geschäftsleitungsmitglieder Roland Altwegg und Helen Fricker verlassen Raiffeisen Schweiz im Zuge der Neuorganisation im September. (sda/awp)

Raiffeisen mit deutlicher Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr
Raiffeisen Schweiz hat im ersten Halbjahr 2026 fast ein Fünftel mehr verdient. Sowohl im wichtigen Zinsgeschäft wie auch im Kommissionsgeschäft legte die Bankengruppe zu. Der Reingewinn stieg im Berichtssemester um 18,9 Prozent auf 659 Millionen Franken, wie die zweitgrösste Schweizer Bankengruppe am Mittwoch mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung stieg um 17,1 Prozent auf 785 Millionen und damit in ähnlicher Grössenordnung. Insgesamt gab es beim Geschäftsertrag ein Plus von 7,6 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken, wobei das Zinsgeschäft, das rund 70 Prozent der Erträge generiert, um 4,9 Prozent und das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 8,4 Prozent zulegte.
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Die beliebtesten Kommentare
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Heinzy
26.08.2026 07:08registriert Juni 2021
2025: 1'100 Millionen Gewinn gemacht. Und jetzt 60 Millionen beim Personal einsparen. Finde den Fehler.
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Nathan d.W.
26.08.2026 07:28registriert Februar 2024
Ich frage mich schon lange, wieso Genossenschaften Gewinne in diesen Größenordnungen erzielen sollen. Wie wäre es mit besseren Konditionen für die Genossenschafter? Ansonsten wird auch hier der Genossenschaftsgedanke immer mehr zur Farce.
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Tornado
26.08.2026 07:18registriert Januar 2015
Raiffeisen war mal eine sympathische Regionalbank. Das Gebaren ist schon seit längerem das einer Grossbank. Zum Glück gibt es genügend Alternativen.
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