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In der Schweiz nimmt der Verkehr zu – Kosten wachsen

In der Schweiz nimmt der Verkehr zu – Kosten wachsen

17.07.2026, 10:1717.07.2026, 10:17

In der Schweiz hat der Verkehr laut den neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik im Jahr 2023 Kosten von rund 117 Milliarden Franken verursacht. Gleichzeitig nahm das Verkehrsaufkommen seit 2000 deutlich zu, wobei das Auto das dominierende Verkehrsmittel bleibt.

Ein Stau auf der Autobahn A1 vor Wallisellen in Richtung Zuerich, aufgenommen waehrend des Abendverkehrs am Dienstag, 6. Februar 2024 in Wallisellen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Ein Stau auf der Autobahn A1 vor Wallisellen in Richtung Zürich.Bild: KEYSTONE

Die Gesamtkosten des Verkehrs beliefen sich 2023 auf 117 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in der am Freitag veröffentlichten Taschenstatistik «Mobilität und Verkehr» schrieb. Der Personenverkehr sei für 77 Prozent dieser Kosten verantwortlich, der Güterverkehr für die restlichen 23 Prozent. Zwischen 2019 und 2023 stiegen die Gesamtkosten um acht Prozent, wie es weiter hiess.

Im Personenverkehr habe das Verkehrsaufkommen seit dem Jahr 2000 um gut ein Viertel zugelegt. Das Auto dominierte gemäss den Angaben dabei im Jahr 2024 mit einem Anteil von 68 Prozent an den zurückgelegten Personenkilometern. Die Eisenbahn folge mit 18 Prozent.

Die Menschen in der Schweiz verbrachten, wie die neuesten Zahlen aus dem Jahr 2021 nahelegen, täglich durchschnittlich 80 Minuten im Verkehr. Der grösste Teil dieser Zeit, nämlich 41,6 Minuten, entfalle auf Freizeitaktivitäten.

Die Zahl der Motorfahrzeuge auf den Strassen erreichte 6,9 Millionen. Davon seien 4,8 Millionen Personenwagen, was einer Verdoppelung seit 1980 entspreche. Jedes 20. Auto sei 2025 elektrisch betrieben worden.

Stabiler Güterverkehr und weniger Alpentransit

Im Gegensatz zum Personenverkehr seien die Transportleistungen im Güterverkehr in den letzten zwanzig Jahren weitgehend stabil geblieben. 63 Prozent der Leistungen wurden demnach auf der Strasse erbracht, 37 Prozent auf der Schiene. Die Zahl der Lastwagen, die die Alpen durchquerten, sank seit dem Jahr 2000 um ein Drittel.

Trotz des hohen Verkehrsaufkommens seien die CO2-Emissionen des Verkehrs seit dem Jahr 2000 um 16 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2024 war der Sektor für 42 Prozent des gesamten CO2-Ausstosses und 38 Prozent des Energieverbrauchs der Schweiz verantwortlich.

Positiv entwickelte sich derweil die Verkehrssicherheit: Die Zahl der tödlich verunfallten Personen sank seit den 1970er-Jahren markant. (hkl/sda)

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