Wirtschaft
Schweiz

«Christkind» hat über 18'000 Briefe an Kinder geschickt

Schweizer «Christkind» hat über 18'000 Briefe an Kinder geschickt

09.01.2017, 11:0109.01.2017, 11:26

Über 20'000 Kinder haben vergangenes Jahr ihre Wünsche und Hoffnungen an das «Christkind» geschickt. Dieses konnte dank der Unterstützung eines Teams der Post rund 96 Prozent aller Briefe beantworten. Am meisten Post stammt nach wie vor aus der Romandie.

Fast 10'800 Antwortbriefe des Christkindes gingen in die Westschweiz, wie die Post am Montag mitteilte. Ins Tessin und in die Deutschschweiz schickte das Christkind 3321 respektive 3776 Briefe. Fast 300 Briefe gingen ins Ausland. Die Antwortbriefe enthielten eine Weihnachtsgeschichte und ein kleines Geschenk.

Einige der Kinder schickten dem Christkind lange Listen mit Wünschen für Spielzeuge wie Lego oder Spielkonsolen. Andere äusserten ganz persönliche Anliegen an die weihnächtliche Instanz wie beispielsweise dass die Eltern wieder zusammenkommen oder dass es keinen Krieg mehr geben soll. Allerdings wandten sich nicht nur Kinder an das Christkind – auch Eltern offenbarten in Briefen ihr Wünsche und Ängste.

Die Teams um das Christkind in der Weihnachtspoststelle in Chiasso TI lesen die Weihnachtsbriefe an das Christkind seit über 60 Jahren. Sie sortieren die Briefe nach Sprache und beantworten sie, sofern es die Qualität der Absenderadresse erlaubt, in drei Landessprachen sowie in Englisch. (gin/sda)

22 Weihnachtskarten für alle, die Weihnachten nicht mögen

1 / 24
22 Weihnachtskarten für alle, die Weihnachten nicht mögen
«Mein Geburtstag! Ich will ein Pony!»
quelle: dean morris
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Diese Neuerungen und Änderungen treten im Juli in Kraft
Das explizite Verbot von körperlicher Bestrafung von Kindern, nur noch eine Ordnungsbusse für verbotenes Rechts vorbeifahren auf der Autobahn und das Ende des Strassenrennverbots in der Schweiz: Das sind einige der Neuerungen, die am 1. Juli in der Schweiz in Kraft treten.
Eltern haben Kinder ohne Anwendung von Gewalt zu erziehen. Dieses Prinzip ist ab dem 1. Juli im Zivilgesetzbuch verankert. Damit sind körperliche Bestrafungen und andere erniedrigende Behandlungen explizit verboten. Das Parlament hatte die entsprechende Änderung im Juli letzten Jahres verabschiedet. Das Recht des Kindes auf eine gewaltfreie Erziehung soll primär präventiv wirken und das Bewusstsein schärfen. Gleichzeitig werden die Kantone verpflichtet, niederschwellige Beratungsangebote für Familien in Erziehungsfragen bereitzustellen.
Zur Story