Wirtschaft
Thurgau

Cyberattacke auf Stadler Rail im Thurgau

Cyberangriff auf Thurgauer Zugbauer Stadler Rail

21.07.2026, 10:4621.07.2026, 10:46

Stadler Rail ist Ziel eines Cyberangriffs geworden, bei dem sich Kriminelle Zugang zu einer Datenaustauschplattform mit einem Zulieferer verschafft haben. Die IT-Systeme des Zugherstellers seien unversehrt geblieben, sicherheitsrelevante oder personenbezogene Daten seien nicht gestohlen worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Vorfall fand Mitte Juli 2026 statt.

Die Produktion laufe aktuell weltweit normal weiter. Ein von der cyberkriminellen Everest Group gefordertes Lösegeld in Höhe von zehn Millionen Franken bezahlte die Firma laut Mitteilung nicht. Zudem sei Anzeige erstattet worden. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Russische Hacker beeinflussen politische Debatten
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
22 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
marco_pollo
21.07.2026 11:34registriert Januar 2025
Zum Glück hat man da einen vernünftigen Umgang mit solchen Erpressungsversuchen.
Gibt andere, die ebendiese Cyberkriminelle noch mit fetten Prämien belohnen. *Seitenblick Richtung Ruag*
311
Melden
Zum Kommentar
avatar
Xsa
21.07.2026 11:12registriert Oktober 2021
Und dreimal darf man raten, welcher (staatliche / staatlich unterstützte) Akteur wohl am meisten Infrage kommt für einen Cyberangriff auf einen Hersteller für unsere kritische Infrastruktur...

Stichwort "hybride Kriegsführung"
285
Melden
Zum Kommentar
22
Revolut bekommt Bank-Lizenz: 600 neue Jobs in Westeuropa geplant
Der britische Finanzdienstleister Revolut gilt als eine der wertvollsten Neobanken weltweit. Mit einer neuen Banklizenz will das Unternehmen jetzt in Europa weiter durchstarten.
Der britische Finanzdienstleister Revolut hat in Frankreich eine Banklizenz erhalten und kommt so mit seinen Expansionsplänen in Europa weiter voran. Die französische Aufsichtsbehörde ACPR und die Europäische Zentralbank (EZB) hätten die Genehmigung erteilt, teilte Revolut am Montag mit. Das Fintech will nun Paris zum Hauptsitz für Westeuropa ausbauen und rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frankreich einstellen.
Zur Story