«Grüne Feuerbälle» und «deformierter Ballon»: Neue «UFO-Aufnahmen» veröffentlicht
Die USA haben am Freitag neue UFO-Aufnahmen veröffentlicht. Es ist die vierte Tranche an Bildern und Videos, die im Rahmen des Projekts «Pursue» publik gemacht werden. Die ersten Aufnahmen wurden bereits am 8. Mai veröffentlicht, nach und nach legt die US-Regierung nun neue Bilder und Videos vor.
Die am Freitag veröffentlichten Aufnahmen umfassen insgesamt 40 Dateien, davon 14 Dokumente, 19 Videos, vier Audiodateien und drei Bilder.
Die neuen Veröffentlichungen sind ähnlich wie die drei vergangenen. Dokumente sind häufig geschwärzt, die Bilder oftmals nicht genau erkennbar, genauso wie die Videos. Die Dateien reichen von den späten 1940er-Jahren bis ins Jahr 2025.
Unbekannte «grüne Feuerbälle» und ein «deformierter Ballon»
Ein Dokument wird in den Medien häufig genannt: ein Protokoll einer Konferenz in Los Alamos, New Mexico aus dem Jahr 1949, an der führende Physiker und Wissenschaftler teilnahmen, auch solche, die am berüchtigten Manhattan-Projekt mitgearbeitet haben.
Im Dokument heisst es, dass die Teilnehmer vergeblich versucht hätten, die «grünen Feuerbälle» zu erklären, die in der Gegend gesichtet wurden. Damals kursierte auch die Theorie, dass Meteore für das Phänomen verantwortlich waren. Ein Astronom merkte gemäss dem Protokoll jedoch an, dass «so etwas … im Zusammenhang mit Meteoriteneinschlägen noch nie beobachtet wurde».
Eine weitere Aufnahme, die häufig im Zuge der UFO-Dateien genannt wird, ist eine Sichtung aus dem Jahr 2020 über dem Atlantik.
In einem sogenannten «Range Fouler Debrief» dazu heisst es, dass das Objekt «von der Form her aussah wie ein grosser, etwas deformierter Ballon». Ein solcher Bericht ist in der US-Marine gang und gäbe, «um die Umstände eines unbefugten Eindringens in den kontrollierten Luftraum während aktiver Militäroperationen oder Übungen zu dokumentieren», schreibt CBS News.
Nicht die letzte Tranche
Das Pentagon erklärte am Freitag auch gleich, dass dies nicht die letzte Tranche an mutmasslichen UFO-Sichtungen gewesen sei. «Das Kriegsministerium und unsere Partnerbehörden arbeiten aktiv an der nächsten Veröffentlichung von UFO-Akten», heisst es.
