Wissen
International

Penatgon veröffentlicht neue UFO-Videos und UFO-Dokumente

«Grüne Feuerbälle» und «deformierter Ballon»: Neue «UFO-Aufnahmen» veröffentlicht

Am Freitag hat das Pentagon eine neue Tranche an mutmasslichen UFO-Sichtungen veröffentlicht. Es wird nicht die letzte sein.
12.07.2026, 03:2612.07.2026, 04:00

Die USA haben am Freitag neue UFO-Aufnahmen veröffentlicht. Es ist die vierte Tranche an Bildern und Videos, die im Rahmen des Projekts «Pursue» publik gemacht werden. Die ersten Aufnahmen wurden bereits am 8. Mai veröffentlicht, nach und nach legt die US-Regierung nun neue Bilder und Videos vor.

Die am Freitag veröffentlichten Aufnahmen umfassen insgesamt 40 Dateien, davon 14 Dokumente, 19 Videos, vier Audiodateien und drei Bilder.

Die neuen Veröffentlichungen sind ähnlich wie die drei vergangenen. Dokumente sind häufig geschwärzt, die Bilder oftmals nicht genau erkennbar, genauso wie die Videos. Die Dateien reichen von den späten 1940er-Jahren bis ins Jahr 2025.

Unbekannte «grüne Feuerbälle» und ein «deformierter Ballon»

Ein Dokument wird in den Medien häufig genannt: ein Protokoll einer Konferenz in Los Alamos, New Mexico aus dem Jahr 1949, an der führende Physiker und Wissenschaftler teilnahmen, auch solche, die am berüchtigten Manhattan-Projekt mitgearbeitet haben.

UFO Aufnahmen Los Alamos
Ein Auszug aus dem Protokoll von Los Alamos. Bild: Pentagon

Im Dokument heisst es, dass die Teilnehmer vergeblich versucht hätten, die «grünen Feuerbälle» zu erklären, die in der Gegend gesichtet wurden. Damals kursierte auch die Theorie, dass Meteore für das Phänomen verantwortlich waren. Ein Astronom merkte gemäss dem Protokoll jedoch an, dass «so etwas … im Zusammenhang mit Meteoriteneinschlägen noch nie beobachtet wurde».

Eine weitere Aufnahme, die häufig im Zuge der UFO-Dateien genannt wird, ist eine Sichtung aus dem Jahr 2020 über dem Atlantik.

Video: watson/pentagon

In einem sogenannten «Range Fouler Debrief» dazu heisst es, dass das Objekt «von der Form her aussah wie ein grosser, etwas deformierter Ballon». Ein solcher Bericht ist in der US-Marine gang und gäbe, «um die Umstände eines unbefugten Eindringens in den kontrollierten Luftraum während aktiver Militäroperationen oder Übungen zu dokumentieren», schreibt CBS News.

Nicht die letzte Tranche

Das Pentagon erklärte am Freitag auch gleich, dass dies nicht die letzte Tranche an mutmasslichen UFO-Sichtungen gewesen sei. «Das Kriegsministerium und unsere Partnerbehörden arbeiten aktiv an der nächsten Veröffentlichung von UFO-Akten», heisst es.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
UFO-Sichtungen
1 / 10
UFO-Sichtungen
1966 spazierte ein Mann zusammen mit einer Freundin an der Küste von Westhampton im US-Bundesstaat New York. Die Sonne ging unter, als sie ein seltsames Flugobjekt erblickten. Zuerst glaubten sie, es handle sich um ein Flugzeug, doch dann hat die Frau zwei Beine entdeckt, mit einem Licht an jedem. Als das Objekt direkt über ihnen schwebte, verschwanden die Beine und ein riesiges, gelbes Blinklicht war zu sehen. Monate später schickte der Mann das Foto an die Air Force, die nach intensiven Recherchen zum Schluss kam, dass es sich bei dem «UFO» um ein Flugzeug gehandelt haben muss. ... Mehr lesen
quelle: usaf us airforce
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Berüchtigter Ufologe präsentiert «echte Aliens» vor dem mexikanischen Kongress
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
2
Klimaforscherin zu Extremwetter: «Wir wiegen uns in falscher Sicherheit»
Der vergangene Monat war der zweitheisseste Juni in der Schweiz seit Aufzeichnungsbeginn. Während die Wetterextreme global zunehmen, erwärmt sich das Klima in der Schweiz und Zentraleuropa besonders rasant. Dennoch werde unterschätzt, wie stark die Schweiz vom Klimawandel betroffen sei, sagt die Klimaforscherin und ETH-Professorin Sonia Seneviratne.
Extreme Hitze, Trockenheit und Starkregen. Seit Jahrzehnten warnen Klimaforschende davor, dass Extremwetterereignisse wie jene der vergangenen Wochen durch den menschengemachten Klimawandel häufiger und stärker auftreten werden. So auch die renommierte Wissenschaftlerin und Leiterin des Instituts für Atmosphäre und Klima an der ETH Zürich, Sonia Seneviratne.
Zur Story