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Stephen Hawking warnt vor Trump: «Auf der Erde könnten bald 250 Grad herrschen»

epa04854121 British scientist Stephen Hawking speaks during a press conference in London, Britain, 20 July 2015. Milner and Hawking announced a global science initiative for the search of civilised li ...
Stephen Hawking malt ein düsteres Szenario für unseren Planeten.Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Stephen Hawking warnt vor Trump: «Auf der Erde könnten bald 250 Grad herrschen»

03.07.2017, 13:0003.07.2017, 14:50

Der britische Physiker Stephen Hawking hat scharfe Kritik an der Klimapolitik des US-Präsidenten Donald Trump geübt. Dessen Agieren könnte der Erde den entscheidenden Stoss versetzen und sie über kurz oder lang unbewohnbar machen.

«Donald Trump wird unserem schönen Planeten vermeidbaren ökologischen Schaden zufügen, indem er die Beweise für den Klimawandel leugnet und das Pariser Klimaabkommen aufkündigt», sagte Hawking in einem BBC-Interview, das am Montag in Teilen veröffentlicht wurde.

Der 75-jährige Hawking warnte, die Welt stehe in Sachen Klimaerwärmung vor einem Dammbruch. Das Agieren Trumps könnte der Erde den entscheidenden Stoss versetzen und zu einem Planeten wie die Venus werden lassen. «Es könnten Temperaturen von mehr als 250 Grad Celsius herrschen und Schwefelsäure regnen.»

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

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Zwischen den beiden Aufnahmen vom Matterhorn liegen fast auf den Tag genau 45 Jahre. In diesem Zeitraum ist dramatisch viel Eis weggeschmolzen.
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Der Wissenschaftler, der an einer Erkrankung des Nervensystems leidet, fürchtet, dass die Erde auf kurz oder lang unbewohnbar wird. Er plädiert seit einiger Zeit für die Besiedlung anderer Planeten. Erst kürzlich prognostizierte Hawking, dass die Erde für die Menschen nur noch 100 Jahre bewohnbar sein werde.

Trump, der Ende der Woche zum G20-Treffen der grössten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg erwartet wird, will die USA aus dem Klimaabkommen von Paris führen. Darin hatten sich die Unterzeichnerstaaten verpflichtet, den Ausstoss von Treibhausgasen deutlich zu reduzieren. (cma/sda/dpa)

Es geht ein Riss durch die Antarktis:

Video: reuters
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