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Die 11 grössten Fehler, die Hundehalter machen

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Zum Welthundetag – die 11 grössten Fehler, die Herrchen und Frauchen machen 

10.10.2016, 09:5410.10.2016, 13:54
 Genna
Genna
Redaktionshund

Hunde sind keine Menschen. Regeln, die bei einem Kind angebracht sein mögen, sorgen bei dem Vierbeiner meist nur für Verwirrung. Da wird aus einem süssen Welpen schnell ein verzogener Kläffer. Zum Welthundetag am 10. Oktober wollen wir also noch mal Folgendes in Erinnerung rufen: Diese 11 Fehler sollten alle Hundebesitzer kennen und am besten gleich vermeiden.

Fehler Nummer 1: Den Hund bestrafen, wenn er erst nach mehrfachem Rufen kommt

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Bestrafe deinen Hund niemals, wenn er nach längerer Zeit erst angedackelt kommt. Er wird nicht verstehen, warum du dich jetzt ärgerst. Was er versteht, ist: Ich bin zu Herrchen gerannt, und er ist böse. Übung verfehlt!

Fehler Nummer 2: Den Hund ungestüm Menschen anspringen lassen 

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Erlaube deinem Hund nicht, wie wild an Menschen hoch zu springen. Er wird den Unterschied zwischen einem guten Freund, der Hunde mag, und einem alten Mann, der gerade eine Hüftoperation hatte, nicht verstehen. 

Fehler Nummer 3: Den Hund nach deiner Abwesenheit laut und nervös begrüssen 

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Wenn du ihn für eine Zeit alleine gelassen hast – begrüsse deinen Hund bei deiner Rückkehr ruhig und nur kurz. Er wird dir sonst noch glauben, dass es FURCHTBAR war, dass er allein gelassen wurde.

Fehler Nummer 4: Sich emotional verabschieden 

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Bevor du gehst: Mach kein emotionales Trara vor deinem Abgang! Am besten machst du dich wortlos vom Acker. Leckerli sind erlaubt. 

Fehler Nummer 5: Seine Schnauze in seinen «Unfall» reindrücken

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Bringt rein gar nichts und könnte deinen Hund verstören. Pinkelpanne passiert? Wortlos wegwischen und beim nächsten Mal verhindern. 

Fehler Nummer 6: Den Hund an der Leine ziehen lassen 

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Ausser natürlich, er muss ganz ganz dringend raus. Zieht der Welpe an der Leine, bleibe wie angewurzelt stehen. Wenn er merkt, dass es nicht schneller geht, wenn er zieht, wird er sich irgendwann an dein Tempo anpassen. Es braucht ein bisschen Geduld. 

Fehler Nummer 7: Den (kleinen) Hund aus lauter Ängstlichkeit vor anderen Hunden hochheben 

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Besonders bei kleineren Rassen neigen die Besitzer dazu, bei jedem Aufeinandertreffen mit einem anderen Hund den Schwanz einzuziehen. Mit dem Hochheben des kleinen Lieblings erreicht Herrchen oder Frauchen aber nur, dass der Hund entsozialisiert wird. Meistens regeln die Tiere ihre Probleme untereinander. Wenn du Streit witterst, mach einfach einen grossen Bogen um das andere Tier. 

Hund

Fehler Nummer 8: Ihn nicht schnüffeln lassen

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Lass deinen Hund schnüffeln – die Pheromone und andere Duftstoffe von anderen Tieren enthalten wichtige Informationen für deinen Hund, und er wird seine Artgenossen besser einschätzen können. Stundenlang warten musst du aber nicht. Lass ihn kurz «Zeitung lesen» – dann aber weiter! 

Fehler Nummer 9: Auf den Bettelblick hereinfallen 

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Nein, auch nicht «nur einmal»! Einmal vom Tisch gefüttert, wirst du diesen Blick nie wieder los. 

Fehler Nummer 10: Ihn dafür bestrafen, dass du ihn nicht ausgelastet hast, bevor du weggegangen bist 

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Bestrafe deinen Hund nicht, wenn er die Wohnung verwüstet hat – weil du ihn zu wenig ausgelastet hast. Kein Hund verwüstet die Wohnung aus Trotz. Entweder hast du die Fehler 3 und 4 begangen, oder deinem felligen Freund war es in der Wartezeit zu langweilig. Mache vor deinem Abgang einen langen Spaziergang und beschäftige ihn mit Schnüffelaufgaben. 

Fehler Nummer 11: Leckerli unsinnig einsetzen

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Eine Belohnung zu geben, sollte heissen: Das hast du gut gemacht, dieses Verhalten wünsche ich mir von dir, Hund! Solltest du ihm ein Ablenkungsleckerli geben, wenn er einen Artgenossen anbellt, lobst du ihn für die Bellerei und machst ein Kläffer aus ihm. Das Gleiche gilt für Streicheleinheiten: Streichelst du deinen Hund in einem Moment, in dem er Angst hat, wird seine Unsicherheit weiter bestärkt. 

Und jetzt: Weiterschlafen! 

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Hunde in bizarren Schlafpositionen
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