Zürich
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Die Zuercher Regierungsraetin Regine Aeppli beantwortet die Fragen der Journalisten, anlaesslich einer Pressekonferenz zum Lehrplan 21, am Freitag, 11. April 2014, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Adieu

Zürcher Bildungsdirektorin Regine Aeppli zieht sich aus der Politik zurück 

Die in die Affäre Mörgeli verwickelte Zürcher Bildungsdirektorin hat heute morgen angekündigt, nicht zur Wiederwahl anzutreten. 



Anlässlich einer Medienkonferenz im Restaurant Neumarkt im Zürcher Niederdorf hat die SP-Regierungsrätin Regine Aeppli angekündigt, im nächsten Jahr nicht zur Wiederwahl anzutreten. Wie sie vor den Medienvertretern sagte, werde sie per Ende Legislatur zurücktreten. Es gehe ihr ein bisschen wie ihrer Grossmutter, die sich lange gewehrt habe, ins Altersheim zu gehen. Die Arbeit mache ihr zwar sehr viel Freude, aber sie habe sich entschieden, nicht bis 80 zu bleiben. 

In den vergangenen 12 Jahren sei viel passiert. «Als ich von Ernst Buschor das Bildungsdepartement übernommen habe, stand viel Arbeit an, die Bildungsreform wurde abgelehnt und man stand vor einem Scherbenhaufen», sagt Aeppli. In der Zwischenzeit habe sich viel getan, man habe in den letzten 11 Jahren die Volksschule rundum erneuert. «Wir haben Schulleitungen installiert, die Fachhochschulen zusammengeführt, die Kinderbetreuung auf- und ausgebaut und den drohenden Lehreremangel mit den Quereinsteigerausbildungen abgewendet», sagte Aeppli. 

Bis zum Ende der Legislaturperiode wolle sie noch die Quereinsteiger in den Regelbetrieb übernehmen, den Lehrmittelverlag und das Immobilienmanagement der Universität verselbständigen.

Wer neben Mario Fehr für die Regierungsratswahlen im nächsten Jahr kandidiert, ist noch nicht klar. Bis zum 15. Juli läuft die Meldefrist für die Kandidaten. Danach startet das interne Auswahlverfahren. 

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